Als die UDSSR 1989 begann zu zerfallen, wurde eine Neuordnung dieses riesigen Landes angestrebt. Die bedeutendsten Teilstaaten waren die Ukraine und Russland. Sie schlossen wichtige Verträge ab, welche sowohl die Aufteilung der ehemaligen UDSSR als auch die Bewaffnung der entstandenen Teilstaaten betrafen. Russland sollte die Atomwaffen der ehemaligen UDSSR verwalten. Dafür erhielt die Ukraine die Halbinsel Krim, die zuvor über Jahrhunderte ein Teil Russlands war. Jedoch sollte die Ukraine Russland den Zugang zur Krim garantieren, auf welcher die Kriegs- und Handelshäfen der Russen liegen.
Das Letztere wurden von Kiew nicht eingehalten. Das führte zu Konflikten und schließlich zum Krieg.


Der Putsch in Kiew

Aktionen der USA führten 2014 in Kiew zum Putsch, durch den die von der gesamten Ukraine demokratisch gewählte Regierung gestürzt wurde. Die prorussische Ostukraine konnte diesen Putsch nicht verhindern. Die Entfernung zu Kiew war zu groß, um eingreifen zu können. Aber sie protestierte auf ihre Weise, indem ihre Soldaten in Lugansk und Donezk einen Bürgerkrieg gegen Kiew begannen.


Die Antwort Russlands

Zunächst besetzten die Russen die Krim. Sie beriefen sich dabei auf den Vertrag, welche die illegal zur Macht gekommene Regierung der Westukraine in Kiew gebrochen hatte. Ohne Blutvergießen wurde die Krim von Russland annektiert. Diese konnte jedoch nur über eine lange und sehr schmale Brücke mit dem Mutterland Russland verbunden werden. Die direkte Verbindung über Lugansk und Donezk war wegen des hier herrschenden Bürgerkrieges für eine Verteidigung der russischen Krim nicht möglich.
Doch dann geschahen zwei Ereignisse, welche das Fass zum Überlaufen brachte:
1. Ein Nato-General äußerte sich im fernen Osten, Russland würde die Krim niemals aufgeben.
2. Nach dieser Äußerung wurde der Nato-General kurzentschlossen seines Amtes enthoben.
Kurz nach dieser Entlassung fühlte sich Putin zum Handeln gezwungen. Er griff in den Bürgerkrieg der Ostukraine ein und erklärte Donezk und Lugansk zu russischen Destrikten. Offenbar befürchtete er eine militärische Rückeroberung der Krim durch die West-Ukraine oder gar durch die Nato. Später sprach auch Präsident Selenskij von einer geplanten Rück-Eroberung. Russland hätte gegen diese wegen des Bürgerkrieges in der Ost-Ukraine nichts unternehmen können. Jetzt ist es darum bemüht, sich über die Ost-Ukraine einen Korridor zur Krim zu verschaffen.


Angriff der Russischen Föderation

Die russische Föderation (RF) wusste keinen anderen Wege aus ihrer Krise als den Folgenden:
1. Eingreifen in den Bürgerkrieg der Ostukraine,
2. Annexion der östlichen Oblasten Lugansk und Donezk
Aus politischer und militärischer Sichtweise schienen diese zwei Vorgehendsweisen für die RF sinnvoll zu sein.
Jeder andere Staatenverband hätte nach einer solchen Verletzung von Staatsverträgen, wie sie durch die Regierung in Kiew vorgenommen wurden, ähnlich gehandelt wie Russland.
An dieser Stelle sollte bemerkt werden, dass die Ost-Ukraine und die Krim seit der Regentschaft der Zarin Katharina I zu Russland gehörten. Erst nach 1989 wurden beide Landesteile im Rahmen der Neuorganisation der damaligen UDSSR der Ukraine übergeben.


Deutschen Waffen an die Westukraine

Die ehemalige DDR wurde von der ehemaligen Sowjetunion gegen eine einmalige Zahlung an die BRD übergeben. Danach entstand ein fast freundschaftliches Verhältnis zwischen Russland und Deutschland unter der Regentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wir Deutschen besaßen das „Know-how“, die Russen die Bodenschätze Kohle, Öl und Gas. Letzteres wurde von Europa dringend benötigt. Daher wurden die Handelsverträge zw Westeuropa und Russland zu einer “Win-Win-Situation“. Doch dieses wunderbare Geschenk Russlands an die Staaten Westeuropas rief leider auch Neider auf den Plan. Einer davon war offensichtlich die USA. Ihre letzten zwei Präsidenten, Trump und Biden, wollten Nord-Stream II stoppen. Dem Letzteren ist es sogar gelungen. Dadurch wurden schon wieder ein Vertrag gebrochen, dieses Mal der Gas-Kaufvertrag zw Russland und Westeuropa. Aber damit nicht genug. Man zwang mein Vaterland Deutschland, der West-Ukraine modernste deutsche Waffen zu liefern.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass uns überhaupt kein russisches Gas mehr geliefert wird. Der Zusammenbruch unserer deutschen Wirtschaft ist damit vorprogrammiert, ebenso der Notstand der ärmeren privaten Haushalte.


Eine Botschaft an die USA

Die Großreiche der Antike sowie die der Frühzeit wie Akkad, Babylon, Persien, Ägypten und Rom gingen unter. Auch der amerikanischen Vorherrschaft hat Gott, der Herr, Grenzen gesetzt. Daher wird auch Europa nicht für alle Zeit unter der Vormundschaft der USA stehen.
Eine Botschaft an die Verantwortlichen der USA: Sprecht nicht immer von eurer „Freiheit“, so als wäre sie euch allein gegeben. Ihr seid den Zwängen des Lebens genauso unterworfen wie auch die Menschen des russische Reiches. Freiheit kann uns nur Gott geben. Sein Geist macht uns frei durch Jesu Christi Opfer am Kreuz. Nur Christus kann uns Menschen die vollkommene Freiheit schenken.
Liebe Politiker der USA, Gott der Herr hat Euch so sehr gesegnet durch Erfindungen wie die der Triode, welche den PC und das Internet ermöglichten. Auch die atomare Speicherung in den Servern ist euch gelungen. Gott kann euch weiterhin segnen, doch ob er es tun wird, das habt ihr in eurer Hand.
Wenn ihr die OST-ERWEITERUNG der Nato weiterhin durch Propaganda, Vertragsbrüche und Nötigungen betreibt, dann werdet ihr sicherlich irgendwann in der Zukunft das Ende eurer politischen Macht beklagen müssen, ähnlich wie die Großreiche alter Tage.
21.08.22 Kk

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