Eine ukrainische Familie trauert um einen ihrer Söhne

Am 14.06.2024 las ich in der Zeitung „Welt“ den Bericht eines Mannes namens Klaus Geiger. Seine persönliche Anschauung, die ich im Folgendem wiedergeben werde, hat mich so sehr erschüttert, dass ich meinen Kommentar dazu nicht zurückhalten konnte. Bitte lesen Sie seinen Beitrag im Folgenden:

1.Friedens-Säuseln trifft auf Realität

„Mitte, Maß und Frieden“ standen auf den Wahlplakaten der SPD von Bundeskanzler Olaf Scholz. Aber manchmal gibt es keine Mitte, weil man mit dem Kompromiss seine grundlegenden Prinzipien verrät.
Die G7-Staaten, deren Lenker sich in Süditalien treffen, sind nach dem Aufstieg von China und Indien nicht mehr die führenden Industrienationen. Aber sie sind die sieben führenden Demokratien der Erde. – Darunter sind drei Staaten – Großbritannien, die USA und Frankreich -, in denen infolge von Rationalismus und Aufklärung die ersten modernen Demokratien entstanden. Und drei Staaten
Deutschland, Italien und Japan, die verbrecherische Diktaturen waren, dann aber unter dem Einfluss des demokratischen Trios zu freien, friedlichen und wohlhabenden Ländern wurden.
Die G7 eint, dass in ihnen das Recht regiert, nicht das Gesetz des Stärkeren, sowohl im Inneren als auch in der Außenpolitik, dass sie an den Fortschritt glauben und daran, dass freie Menschen ihre Gesellschaft gemeinsam zum Besseren verändern können. – Russland hingegen ist ein Land, das sich zurückentwickelt hat zur verbrecherischen Diktatur, das nebulöse historische Gründe anführt, um einen Angriffskrieg gegen ein Nachbarland zu führen, das nicht an rationale nachprüfbare Fakten glaubt, sondern mit zynischem Lachen lügt – etwa dann, wenn es von Nazis und Drogenabhängigen in Kiew schwadroniert. – Viele Deutsche erliegen derzeit der Friedens-Säuselei von AFD und BSW – und der des Wahlkämpfers Olaf Scholz. Am Donnerstag in Bari war wieder der Außenpolitiker Scholz zu sehen. Der Sätze sagt wie: “Die Ukraine kann nicht verhandeln mit der Waffe an der Schläfe. Die G7-Staaten, machen klar, dass Frieden und Verhandlungen nur möglich sind, wenn die Waffe von der Schläfe genommen wurde.“ – Sie beschlossen neue Sanktionen und Scholz stand fest in einer Reihe mit seinen sechs Amtskollegen. Nicht in der Mitte, sondern – auch das ein Zitat aus einer seiner besseren Reden zu diesem Krieg – auf der „richtigen Seite der Geschichte“ gez. Klaus.geiger@welt.de

2.Mein Kommentar dazu

Nachdem ich einige Fehler in der Satzstellung korrigiert habe, möchte ich auf den Inhalt der obigen Abhandlung eingehen und einige ihrer Sätze kommentieren.
1) „… Aber manchmal gibt es keine Mitte, weil man mit Kompromissen seine grundlegenden Prinzipien verrät.“ Was sind ihre grundlegenden Prinzipien, Herr Geiger? Heißen sie etwa so: „Ich Geiger sehe alles richtig, meine politischen Gegner sehen alles falsch!“ oder „Hau drauf, bis der politische Gegner sich nicht mehr rühren kann.“
2) „Deutschland, Italien und Japan- die verbrecherische Diktaturen waren, dann aber unter dem Einfluss des demokratischen Trios (Großbritannien, USA und Frankreich) zu freien, friedlichen und wohlhabenden Ländern wurden.“ Der Einfluss der christlichen Religion war entscheidend. Amerikanische Missionare predigten nach dem 2. Weltkriege auch in Deutschland. Die USA finanzierte den Aufbau unseres zerstörten Landes durch den sog. „Marshallplan“. Also das Spenden und die Missionierung haben uns geholfen. – Die gute deutsche Demokratie wurde dadurch erst ermöglicht. Antirussische Propaganda, so wie Sie diese in ihrem Beitrag betreiben, hätte uns damals nicht weitergeholfen.
3) „…Dass sie an Fortschritt glauben und daran, dass freie Menschen ihre Gesellschaft gemeinsam zum Besseren verändern können.“ Diesem Satz könnte ich voll zustimmen. Doch leider vermute ich, dass wir beiden unter dem Begriff „freie Menschen“ Verschiedenes verstehen. Unter dem Worte „Freiheit“ verstehe ich nicht, dass jeder alles tun darf, was er möchte, sondern dass er den Forderungen der Zehn Gebote nachkommt. So lesen wir shon im AT: „Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR.“ (3.Mose 19,18 nach Luther). Das NT wird noch deutlicher. So lesen wir im Brief des Paulus an die Galater in Galater 5,13-15: „Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch (angeborene Begierden) Raum gebt, sondern durch die Liebe diene einer dem anderen. Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Gebot erfüllt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom anderen aufgefessen werdet.“
Die „Russische Föderation“ gehört nun einmal zu jenen Völkbund, zu dem zumindest die neuen deutschen Bundesländer in Zukunft ein gutes Verhältnis pflegen wollen. Sie, Herr Geiger, scheinen nicht frei zu sein von Antipathie gegen diese Föderation. Frei sind sie daher im christlichen Sinne nicht. Unser Bundeskanzler scheint mir freier zu agieren.
4) “Die Ukraine kann nicht verhandeln mit der Waffe an der Schläfe. Die G7-Staaten, machen klar, dass Frieden und Verhandlungen nur möglich sind, wenn die Waffe von der Schläfe genommen wurde.“ (Bundeskanzler Scholz) Da hat der Bundeskanzler nun einmal Recht. Erpressungen, die mit Waffenlieferungen und Geld-Diebstahl einhergehen, hindern die Streitparteien daran, miteinander zu reden. Ein Wirtschaftskrieg, so wie ihn der Westen mit der russischen Föderation führt, verhindert die fälligen Friedensverhandlungen. Auch der Egoismus und die Selbstüberschätzung sind ihr im Wege. Als Biden Friedensgespräche anbot, da sagte Putin:„Nein“. – Als Putin sie anbot, da sagte Biden einfach „Nein!“. Was sind das denn für Kindereien? Ist es denn so wichtig, wo die Verhandlungen stattfinden? Allerdings sollten wir in diesem Falle bedenken, dass der „internationale Gerichtshof“ in Den Haag über Herrn Putin die Todesstrafe ausgesprochen hat. In den USA könnte es Putin so ergehen wie dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Kennedy in Texas. Putin wird daher den „Wilden Westen“ meiden. Hätten die Präsidenten der stärksten Weltmächte damals miteinander verhandelt, wo auch immer, wären hunderte junger Soldaten aus der Ukraine und Russland noch am Leben. Biden und Putin, ihr seid doch nicht mehr die Jüngsten. Bald steht ihr vor dem Throne Gottes und müsst für eure Taten die Folgen tragen. Daher lohnt sich Starrköpfigkeit in keinem Falle! Geht doch bitte aufeinander zu!

14.06.2024 Kk

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