Viele Menschen verlassen sich auf ihr Erbgut, auf die gesundheitlichen Vorzüge, welche ihre Vorfahren ihnen vererbt haben. Daher wähnen sie, das Rauchen könne ihnen nicht schaden. Ebenso urteilen einige über ihre sexuelle Freizügigkeit. Sie meinen, der Mann dürfe mehrere Frauen haben. Nun, soweit er als Moslem für diese Frauen sorgen kann, mag das wohl sein. Doch als Oberhaupt einer christlichen Familie sollte man sich schon überlegen, ob Seitensprünge angebracht sind. Partnertausch ist sogar äußerst gefährlich für die Gesundheit aller Menschen einer Volksgemeinschaft.


Ehebruch im Alten Testament

Schon im AT kämpften die Propheten gegen den Ehebruch. Zu allen Zeiten schienen Männer nicht mit einer Frau zufrieden gewesen zu sein. Es war damals erlaubt mehrere Frauen zu besitzen, jedoch nicht in einer ungeregelten Form. Wer mehrere Frauen besaß, wie z. B. die Könige, der musste sie auch ernähren. Doch selbst diese „großzügige“ Regelung wurde von einigen „Herren“ missachtet. Sie gaben der Frau, welcher sie überdrüssig waren, einen sog „Scheidebrief“. Dann hatte diese Frau noch eine Chance, einem anderen Mann als Ehefrau zu dienen. Ansonsten wäre sie als Hure angesehen worden.
Jeremia 5,7: „Wie soll ich dir denn gnädig sein? Deine Kinder haben mich verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist. Als ich sie satt gemacht hatte, trieben sie Ehebruch und liefen ins Hurenhaus.“
Jeremia 29,23: “Der HERR tue an dir wie an Zidkija und Ahab, die der König von Babel im Feuer rösten ließ, 23 weil sie eine Schandtat in Israel begingen und trieben Ehebruch mit den Frauen ihrer Nächsten und predigten Lüge in meinem Namen, was ich ihnen nicht befohlen hatte. Solches weiß ich und bezeuge es, spricht der HERR.“
Weisheit 14,24-26: „Und sie halten weder ihren Wandel noch ihre Ehen rein: Einer tötet den andern mit List oder kränkt ihn durch Ehebruch; …. Verkehren der Tugend, Vergessen des Danks, Befleckung der Seelen, widernatürliche Unzucht, Zerrüttung der Ehen, Ehebruch und Ausschweifungen.“

Der buchstäbliche Ehebruch wurde auch als Sinnbild für den Abfall von Gott angesehen. Einige verehrten sogar den Heidengott „Morlock“. Ihm brachte sie Kinderopfer dar, indem sie Neugeborene auf die feurigen Arme des Götzenbildes legten. Der Prophet Hesekiel erwähnt dieses in seinem Buch.
Hesekiel 23, 37: „… wie sie Ehebruch getrieben und Blut vergossen und die Ehe gebrochen haben mit ihren Götzen; und wie sie ihnen noch dazu ihre Kinder, die sie mir geboren hatten, zum Fraß darbrachten.(Ehebruch im übertragenem Sinne)
Das Schlimme am Ehebruch besteht darin, dass er leicht zur Gewohnheit werden kann. Wer damit anfängt, der gerät sehr leicht in seine Fänge. Ehebruch ist eine Fessel des Satans. Wie Rauchen und Saufen wird es leicht zu einer Gewohnheit, die nur noch Christus oder der Tod beenden kann.


Ehebruch im Neuen Testament

Auch das Neue Testament verurteilt den Ehebruch, wie wir Matthäus 15,19 sowie Markus 7,22 entnehmen können. Doch es gibt da einen entscheidenden Unterschied zum AT. Im NT kann er unter gewissen Umständen vergeben werden. Sehen wir uns dazu einmal die folgende Bibelstellen an:
Johannes 8,3-4: „Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.“
Jesus schrieb etwas in den Sand, der vor aller Füßen sich befand. Was er schrieb, das wird uns nicht berichtet, jedoch die Reaktionen der Ankläger. Sie verließen den Ort der Anklage. Christus verurteilt die Frau nicht, sagt jedoch unmissverständlich: „ … geh hin und sündige hinfort nicht mehr.
Er erteilt der Frau noch eine Chance. Im Wiederholungsfalle hätte die ehebrecherische Frau wohl keine Hilfe erwarten dürfen. Was früher im AT in erster Linie für Frauen galt, gilt im NT auch für Männer, denn Christus brachte uns die Gleichberechtigung – zumindest auf moralischem Gebiete. Wer Christ sein will, der sollte in seiner Ehe seiner Frau treu sein, allein schon aus hygienischen Gründen, besonders in unserer Zeit, in der das Corona-Virus wütet. Es darf nicht sein, dass ein Mann permanent seine Familie mit Viren versorgt, unter denen dann die gesamte Familie zu leiden hat. Es könnte sogar noch schlimmer kommen, dann nämlich, wenn Geschlechtskrankheiten übertragen werden.


Vergebung und Heilung

Die Frau empfängt Christi Aufforderung, diese Sünde zu unterlassen. Aber wie soll das geschehen? Wissen wir nicht alle, wie schwer Forderungen einzuhalten sind?
Schlechte Gewohnheiten abzulegen, das ist nicht ganz leicht! Doch das Christentum bietet nicht nur Gebote und Verbote an, es hat auch ein Hilfsmittel und Heilmittel, das von der Sucht befreit. Dieses heißt „Heiliger Geist“! Huren, welchen Jesus Vergebung zugesprochen hat, die hielten sich fortan zu seiner Jüngerschaft, so wie es Maria Magdalena pflegte. Jesu Predigten befreiten diese Jüngerschaft von ihren vorherigen Lastern. Kurz nachdem Christus auferstanden und zu seinem und unserem Vater im Himmel aufgefahren war, sandte er seinen Jüngern den Heiligen Geist zu Pfingsten. Danach konnten sie Wunder vollbringen, so wie es ihr Herr und Meister zuvorgetan hatte. Nicht jeder bevollmächtigte christlicher Prediger besitzt Christi Vollmacht. Doch wenn er aufrichtig und aus seinem christlichen Glauben heraus predigt, dann führt er seine Zuhörer zum Glauben an die Auferstehung Christi. Und dieser Glaube befreit von allen Lastern – auch von der ehebrecherischen Gewohnheit.
Ein Ehebrecher sollte unbedingt mit seiner Frau unter das GEPREDIGTE Wort Gottes einer Kirche gehen, denn der Glaube kommt aus der Predigt, so wie es im Römerbrief 10,17 zu lesen ist.„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“
18.08.22 Kk

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