Wir alle schweben mittunter in einem Seelenzustand, der uns an unserem Heil zweifeln lässt. Heute zweifelte ich, ob ich zum Herrn und Erretter Jesus Christus kommen könnte, wenn ich einmal diese Erde verlassen werde. Ich bat daher meinen Erlöser, er möge mir durch Bibelverse eine Antwort erteilen. Diese fand ich im Buch Jeremia im 39-zigsten Kapitel, und zwar in den Versen 17 und 18.


Jeremia 39,17-18


15 Es war auch des HERRN Wort geschehen zu Jeremia, als er noch gefangen im Wacht-Hof lag: 16 Geh hin und sage zu dem Kuschiter Ebed-Melech: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will meine Worte kommen lassen über diese Stadt zum Unheil und nicht zum Heil, und du sollst es sehen zur selben Zeit. 17 Aber dich will ich erretten zur selben Zeit, spricht der HERR, und du sollst den Leuten nicht ausgeliefert werden, vor denen du dich fürchtest. 18 Denn ich will dich entrinnen lassen, dass du nicht durchs Schwert fällst, sondern du sollst dein Leben wie eine Beute davonbringen, weil du mir vertraut hast, spricht der HERR.
Der Prophet Jeremia hatte sich auf die Seite des Königs von Babylon gestellt, in der Weise, dass er den Israeliten den Rat erteilte, sich dem König Nebukadnezar zu unterordnen. Dafür hatte ihn der jüdische König in Jerusalem einsperren lassen. Als er noch im Gefängnis lag, ergingen an Jeremia obige Worte. Welch ein Trost im Angesicht des Unheils!


Eigenes Erleben


Heute fragte ich meinen Herrn, ob ich trotz all meiner Fehler und Vergehen der Vergangenheit eine Chance haben werde, im Jüngsten Gericht mit dem Leben davonzukommen. Ich bat ihn, mir durch einen Bibelvers eine Antwort zu erteilen. Mein Augen fielen auf obige Verse. Sie trösteten mich außerordentlich.


Allgemeiner Rat


Als Jeremia in das Gefängnis geworfen worden war, selbst dort konnte Gott ihn noch als einen Propheten einer frohen Botschaft einsetzen. Er gab ihm den Auftrag, jene oben erwähnte frohe Botschaft an den Moren zu erteilen.
Auch wir sollten nicht verzweifeln, wenn wir uns gefangen fühlen sollten, ob wir nun buchstäblich körperlich gefangen gehalten werden oder ob unsere Seele durch Schwermut oder Verzweiflung sich eingeengt fühlt. Gott weiß uns immer noch zu gebrauchen, um andere durch Zuspruch zu trösten oder gar durch Prophetie, wie es damals durch Jeremia geschah.
Dazu ein ermunterndes Schlusswort aus Sprüche 13, 12: „Hoffnung, die sich verzögert, ängstigt das Herz; wenn aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens.“

29.07.22 Kk

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