Alle Weltkriegen beginnen mit Hetze, welche in der Politik mit Propaganda bezeichnet wird. Ohne Hetze würde kein Soldat bereit sein, gegen einen Soldaten eines anderen Landes zu kämpfen, geschweige denn ihn zu töten. Wer Christ sein will, der hetzt nicht, der redet nicht einmal Böses gegen seine Feinde. Das rät uns unser Vorbild Jesus Christus: „Liebet eure Feinde, tut wohl jenen, die euch hassen“. Dieses wird uns in der Bibel bezeugt und zwar in Mt 5,44 sowie in Lk 6,27-35. Wie schwer das für uns unvollkommenen Menschen ist, das weiß jeder von uns. Denoch können wir uns bemühen. Gott wird uns beistehen, die negativen Emotionen zu bekämpfen, die uns daran hindern wollen, unseren „Feinden“ zu helfen.


Bekehrung nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem zweiten Weltkriege war in Deutschland die Hetze gegen Russland noch allgegenwärtig. Der CSU-Politiker Franz-Joseph Strauß glaubte damals, er müsse unbedingt etwas gegen die „bösen“ Russen unternehmen. Er baute daher die Bundeswehr auf. Außerdem sorgte er dafür, dass über alte Nazi-Verbindungen der Herausgeber des „Spiegels“, Herr Augstein, in Spanien festgenommen wurde, wo er Zuflucht suchte. Herr Augstein hatte nämlich in seiner Zeitschrift „Der Spiegel“ veröffentlicht, wo überall in Deutschland die Amerikaner ihre Atomraketen versteckt hatten. Die Quittung für sein Handeln erhielt Strauß später, als er im Ruhrgebiet von NRW Stimmen für seine Wahl zum Bundespräsident sammeln wollte. Während seiner Werbekampagne wurde er mit faulen Eiern beworfen.
Herr Strauß hat sich später bekehren lassen, indem er erkannte, dass ein Mensch dem Hass nicht mit Hass begegnen sollte. Als bayrischer Ministerpräsident hat er später der damaligen DDR einen hohen Kredit bewilligt, um ihre marode Wirtschaft zu sanieren. Nicht nur bei Herrn Strauß begann eine Gesinnungsänderung, sondern im ganzen deutschen Volke. Von da an begann der wirtschaftliche und kulturelle Aufstieg unserer BRD.


Die Antwort der damaligen Weltmacht

Das Verhältnis zwischen der damaligen UDSSR und der BRD wurde dadurch zusehends besser. Die BRD konnte von der UDSSR die DDR zurückkaufen. Deutschland wurde wieder vereinigt, ohne Blutvergießen! Die damalige Weltmacht UDSSR hingegen brach 1989 in sich zusammen und zwar ohne Krieg. Daraufhin kehrten die Russen zurück zum christlichen Glauben. Sie schufen die Russische Föderation (RF), welcher EU und USA nun gerne die Ukraine entreißen möchten.


Christlich oder scheinchristlich

Christliches Verhalten erkennt man an der Feindesliebe. Diese Liebe bewies vor Kurzem der weißrussische Präsident Lukaschenko, als er den an Babynahrung leidenden USA Milchpulver lieferte.
Viel Negatives erkenne ich allerdings im Verhalten des Mannes, welcher Nachfolgers von Frau Merkel werden möchte. Sein martialisches Aufforderung, mehr Waffen an die Westukraine zu liefern, empfinde ich sogar als äußerst antichristlich.
Olaf Scholz hingegen scheint von seiner ehemaligen Chefin vieles gelernt zu haben. Sein zögerliches Verhalten bei der Unterstützung der aggressiven Westukraine entspringt einer christliche Weisheit, die schon vor ihm Luthers Landesfürst „Friedrich der Weise“ von Sachsen bewiesen hatte, als er sehr zögerlich gegen die Reformation in seinem Lande vorging und durch dieses Verhalten ihr schließlich zum Sieg verhalf. Auf diese Weise verhinderte er vorerst den Glaubenskrieg, der später von 1618-1648 Europa verwüstete. – Fanatische Heißsporne hat es immer gegeben. Zum Frieden haben sie jedoch niemals etwas beigetragen. Vielmehr wurden sie zu Verursacher furchtbarer Auseinandersetzungen. – Herr Bundeskanzler bremsen Sie bitte weiterhin die Waffenlieferungen an die West-Ukraine, so wie Sie es bisher getan haben. Wir Christen denken an Sie und beten dafür, dass Sie stark bleiben.
02.07.2022 Kk

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