Nicht nur Jungen und Mädchen unterscheiden sich, sondern auch Kinder ein und desselben Geschlechts. Sie tragen das Erbgut der Eltern. Dennoch unterscheiden sie sich mitunter wesentlich von ihnen. Einige benötigen lange Zeit die Hilfe der Eltern, andere verlassen früh das Haus und agieren selbständig. Erziehung vermag mit Gottes Hilfe die guten Veranlagungen zu verstärken und die Schwächen zu beseitigen, damit ihr Leben ihnen selber und ihrer Umgebung zum Erfolg werden kann.

Wunschtraum

Als junger Mann trug ich im Arm
ein wunderschönes Töchterlein,
das ich im Kissen hielt so warm
im abendlichen Sonnenschein.

Es wurde mir geboren in Not
und müterlichen Schmerz.
In all der Angst und Todesnot
drückt‘ ich’s an mein Herz.

Unter vielen wurde sie die Beste,
lieb und klug und wunderschön.
Sie wurde auch im Glauben feste,
so dass sie konnt‘ um Gnade flehen.

Als ich sie bat um ihren Beistand,
da fühlte ich durch ihr Gebet,
dass ich zurück zum Glauben fand,
an das, was ich vom Herrn erfleht.

Oh, welch ein schönes Glaubenspfand,
wenn so die Tochter für den Vater flehte!
Das war das Beste, was ich je empfand,
als dadurch sich mein Herz bewegte!

23.12.07 Kk

Mein erster Sohn

Gott hatte mir verheißen meinen ersten Sohn
und schon nach einem Jahr
kann der Knabe schon.
Die Geburt war schwierig und auch das erste Jahr.
Es kostete viel Schmerzen,
was da bei uns geschah.
Zu nächtlich später Stunde hört ich, er sei krank,
vernahm die schlimme Kunde,
dass mein Sohn nicht trank.
Zu seinem kleinen Bettchen stieg ich dann hinab,
dort bat ich den um Gnade,
der ihm das Leben gab.
Sein Köpfchen hat gelegen in meiner hohlen Hand.
Ich sprach des Priesters Segen,
der in der Bibel stand.
Um meinen kleinen Finger legte er dann die Hand,
so dass im dunklen Zimmer
ich neue Hoffnung fand.
Danach fing sein Gaumen erneut zu trinken an.
Heut ist es kaum zu glauben:
Er ist ein starker Mann!

Kk 26.12.2004

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