In den heiligen Schriften der Bibel lassen sich viele Belehrungen finden. Sie müssen lediglich zeitgemäß interpretiert werden. Einen Abschnitt finden wir im vierten Kapitel des Buches Prediger/Kohelet. In den letzten Versen dieses Kapitels lesen wir: „Überlege, was du tust, wenn du zum Hause Gottes gehst: Du sollst dort zuhören und lernen, Gott zu gehorchen. Das ist besser, als wenn Dummköpfe nur Tiere zum Opfer dorthin bringen. Sie bleiben unwissend und tun deshalb weiter Böses.“


Zeitgemäße Auslegung

Ohne Opfer hätten die jüdischen Leviten damals keine Lebensgrundlage vorgefunden, denn sie ernährten sich von Tier- und Geldopfern. Wie ist es heute? Unsere christlichen Priester sind Pastore, die uns das Wort Gottes auslegen. Damit sie diesen Dienst verrichten können, bedarf es unserer Opfer. Ansonsten könnten heutige Pastore und hauptamtliche Prediger ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Im Gegensatz zu früheren Zeiten wird das Tieropfer durch ein Geldopfer ersetzt. Wir entrichten dieses anhand von Spenden oder Kirchensteuern.
Eine zeitgemäße Auslegung von Kohelet 4,17 würde daher zu folgendem Statement führe: „Überlege, was Du tust, wenn du nur Kirchensteuer bezahltest und ansonsten der Kirche fernbleibst. Du solltest dort zuhören und lernen, Gott zu gehorchen. Das ist besser, als wenn „Schlauberger“ nur Kirchensteuer bezahlen. Sie bleiben unwissend und tuen deshalb nur Böses.“


Resilienz durch Ernährung

Viele naturverbundene Ärzte raten uns zur richtigen Speise und beruhigenden Atemübungen. Beides dient jedoch vorrangig unserem Körper – der früher oder später so oder so zu Erde werden wird. Dazu gibt es eine kleine Geschichte:
Nachdem Opa und Oma im Himmel sind, erfreut sich beide an der wunderbaren Welt und dem herrlichen Körper, der nun ihre Seelen umgibt. Doch Opa macht der Oma bittere Vorwürfe: „Warum sollten wir eigentlich immer gesund essen? Hätten wir auf deine Speisen verzichtet, dann wären wir schon viel eher hier gewesen.“


Resilienz durch Naturheilmittel

Aber nun Spaß beiseite! Wir alle, ob Christ oder Atheist, möchten noch lange auf dieser Erde leben, falls Geist, Seele und Körper uns noch Freude bereiten können. Selbst nehme ich seit Jahren ein Extrakt, das aus den Blättern des Ginkgo-Baumes gewonnen wird. Ohne dieses Hilfsmittel würde es mir sehr schwerfallen, diese Zeilen zu schreiben. Daher bezahle ich gerne die beträchtlichen Zuzahlungen, die für mich anfallen, denn der Staat bezahlt für seine ehemaligen Beamten erst, wenn sie nachweislich dement geworden sind.
Also, solange dieses Leben noch lebenswert ist, sollten wir es erhalten und nutzen, um etwas Sinnvolles zu tun. Dabei unterstützen uns Naturheilmittel auf wundervolle Weise, weil sie in der Regel keine negative Nebenwirkungen aufweisen. Vom Ginkgo-Blättern sind jedenfalls solche nicht bekannt.
In diesem Zusammenhang empfehle ich das Buch „Der entwurzelte Mensch“ vom Spiegel Bestseller-Autor Dr. Dobos, das 2021 im Scorpio-Verlag München erschienen ist. Insbesondere lesenswert halte ich die Seiten über „Naturheilkunde“.
Weiterhin lege ich Euch die christlichen Gottesdienste ans Herz, welche mich immer wieder motivieren und befähigen, auch noch in meinem 80.Lebensjahr Berichte dieser Art zu schreiben.


Medizin für die Seele

Wir sorgen uns um die Gesundheit unseres Körper. Das ist auch im gewissen Maße vernünftig, um noch aktiv zu sein. – Aber was tuen wir für unsere Seele?
Schließlich ist sie das Einzige von uns, dass noch übrigbleiben wird, wenn wir diese Erde verlassen werden. Körper und Seele lassen sich vergleichen mit zwei Wirtschaftsunternehmen. Die „Firma Körper“ bringt mit den Jahren immer weniger Gewinn. Sie steuert auf den Ruin zu. Das „Unternehmen Seele“ ist hingegen ein Zukunftsunternehmen, dessen Aktien steigen werden. Ein kluger Unternehmer würde das meiste Geld in das Letztere investieren. Das Erstere könnte er noch aus Rücksicht auf seine Kunden erhalten, welche auf dessen Erzeugnisse angewiesen sind. Daher steckt er noch einen geringen Teil seines Gewinnes in diese marode Firma. Doch irgendwann wird dieses Unternehmen Konkurs anmelden müssen. Doch sein anderes Unternehmen wird weiter Gewinn abwerfen und selbst nach seinem Tode den Erben Vorteile bringen, denn es steht geschrieben:
„So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,…“ (5.Mose 7,9)
Wenn wir obiges Gleichnis auf unser Leben beziehen, dann erscheint eine Fürsorge für unseren Körper in einem angemessenen Maße angebracht. Doch da wir wissen, dass es mit ihm bald zu Ende gehen wird, sollten wir uns in erster Linie um unser Seelenheil bemühen. Die meisten handeln auch dem entsprechend. Daher sieht man in den Landeskirchen immerhin ältere Herren und Damen. Leider fehlt in der Regel die Jugend.
Einige Personen tuen sich sehr schwer mit Umkehr, Reue und Buße. Sie können dieses Leben der gottlosen Lustbarkeiten noch nicht loslassen. „Kommen sie in die Hölle?“ – Das ist gar nicht nötig, denn sie sind doch schon drin. Nur leider haben es viele noch nicht gemerkt, wie auch jene es nicht merkten, die kurz nach dem letzten Weltkriege in den Kneipen sangen: “Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind.“ Einige von ihnen werden erst auf ihrem Sterbebett bemerken, dass sie nicht immer brav waren. Wenn sie dann endlich einen Priester oder Pastor an ihr Bett bestellen werden, dann könnten sie noch geläutert und gereinigt werden wie das Gold im Feuer. Jene, die sich schon früher ihrem Erlöser zugewandt haben, haben es erheblich leichter. Sie erleben trotz mancher Widerstände schon jetzt den Himmel auf Erden!

Gott befohlen, Ihr Kk 17.02.22

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