Nach 77 Jahren Frieden droht wieder ein Krieg in Europa, der schrecklich enden könnte. Der scheinbar unaufhaltsame Drang nach Macht und Einfluss heizt die Gemüter an, auch in Deutschland. Die Menschen werden durch die Medien polarisiert. – Vor kurzem betrat ich eine Cafeteria und hörte wie sogar ältere Menschen, von einigen Medien angestachelt, gegen die Russen hetzten. Als ich nähertrat, begann ihr Schweigen. Ich merkte, dass ich nicht erwünscht war und setzte mich abseits.

Es droht ein Krieg

Dieser drohende Krieg wird nicht nur Russland und der Ukraine schaden, sondern ganz Europa, Milliarden Euro werden schon jetzt in die Ukrainische Wirtschaft gesteckt und sollte es tatsächlich Krieg geben, dann werden weitere Milliarden folgen. Die Inflation wird daher im europäischen Raum rasant steigen und das werden wir alle zu spüren bekommen. Erspartes wird an Wert verlieren.

Verhindern von Kriegen

Wie verhindert man einen Krieg? Jedes normal begabte Kind würde darauf eine Antwort finden. Es könnte etwa sagen: „Man muss aufhören zu streiten.“ Christen würden dazu empfehlen abzurüsten, anstatt aufzurüsten. Aber einige Scheinchristen begreifen das einfach nicht! Sie rüsten auf mit Worten, Geld und Waffen!

  • Sie rüsten zunächst emotional auf: Hass auf die Russen nimmt auf der einen Seite zu, Hass auf die USA auf der anderen. Einige Medien helfen dabei fleißig mit. In den Zeiten der Naziherrschaft besorgte dieses die Zeitung von Herrn Hugenberg! Die verheerende Wirkung bekamen wir alle anschließend zu spüren.
  • Dann wird militärisch aufgerüstet. Könnte die Polizei zwei sich streitenden Männern dadurch helfen, indem sie jeden von ihnen einen Knüppel in die Hand drücken würde? Wohl kaum! Ebenso kann es nicht dem Frieden dienen, wenn Staaten der russischen Föderation den prorussischen Ostukrainern Waffen liefern und die NATO-Staaten den Westukrainern.
  • Nun rächt sich der Unglaube unserer Völker. „Wir glauben doch alle. Wir sind Christen“, hört man sagen. Der Glaube erwächst jedoch aus der Predigt, wie es in den Heiligen Schriften zu lesen ist. Aber die Predigt der christlichen Kirchen will kaum jemand noch hören!

Kommentare aus der Bibel

„17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. 18 Ich frage aber: Haben sie es nicht gehört? Doch, es ist ja »in alle Lande ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt« (Psalm 19,5). 19 Ich frage aber: Hat es Israel nicht verstanden? Als Erster spricht Mose (5. Mose 32,21): »Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; über ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen.« 20 Jesaja aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): »Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, ich offenbarte mich denen, die nicht nach mir fragten.« 21 Zu Israel aber spricht er (Jesaja 65,2): »Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem Volk, das sich nichts sagen lässt und widerspricht.« (Römerbrief 10,17-21)

Damals war Israel das Volk, welches dem Schöpfer Probleme bereitete; heute scheinen es die zu sein, die sich für Christen halten. Erpressungsversuche durch Sanktionen sind an der Tagesordnung. Man selbst wähnt sich im Recht, den Gegner aber im Unrecht. Doch der Gegner denkt ebenso!
Ein Moslem, der vor einigen Jahren aus Syrien floh, sagte mir: „Ich glaube, dass bald Gott kommen wird!“ – Einige Christen glauben das ebenfalls.

Heiligung


Der Geist des Herrn
möge uns begleiten,
unsere Schritte leiten
hin zu unseren Herrn.


Sollten wir uns einst verirren
in der Verwirrung dieser Zeit,
dann sei er stets dazu bereit,
unser Denken zu entwirren.


Schenkt Ruhe uns in jeder Lage
durch seine milde, sanfte Hand.
Was er an Wunden bei uns fand
heilte er durch seine Gnade.

14.02.22 Kk

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