In AT lesen wir in Nahum 1, 12-13: „So spricht der Herr: Sie kommen so gerüstet und mächtig, wie sie wollen, so sollen sie doch umgehauen werden und dahinfahren. Ich habe dich gedemütigt, aber ich werde dich nicht wiederum demütigen. Alsdann will ich sein Joch, das du trägst, zerbrechen und deine Bande zerreißen.“ (Nach Luther in der Sprache von 1964)

Inhaltsverzeichnis


Geschichtlicher Hintergrund

Die Prophezeiung fällt in die Zeit zw 663-627 vor Christi Geburt. Damals war Israel den Königen von Ninive zinspflichtig. Im Jahre 607/606 v.Chr. wurde Ninive erobert und zerstört, so dass auch die Stelle, an der die gefürchtete Stadt einst lag, etwa 2500 Jahre lang verborgen blieb. Erst 1842 wurden ihre Überreste durch Grabungen freigelegt. Von Ninive blieb nichts als Schutt und Asche übrig. Damit erfüllte sich auch die Prophetie des folgenden Verses 14 von Nahum 1. Bitte lesen!


Allegorische Auslegung

Hat uns diese Geschichte der Assyrer aus Ninive noch heute etwas zu sagen? Schließlich hat sie doch schon vor mehr als 2000 Jahren stattgefunden. Nun, das Dritte Deutsche Reich ging noch energischer gegen das Judentum vor als es Ninive jemals getan tat. Warum existieren wir noch?
Nun, wir bereuten unsere Gräueltaten an den Juden. Bezahlten Gelder für den Aufbau des neuen Staates Israel, obwohl wir selbst wenig besaßen nach dem verlorenen Zweiten Weltkriege. Dafür half uns wiederrum die USA durch den sogenannten Marschallplan. Diese gegenseitige Hilfe und Vergebung ließen die USA wie auch uns zu starken Industrienationen werden. Gott vergibt, wenn wir unsere bösen Taten bereuen und sie nicht wiederholen. Das gilt persönlich zwischen Menschen wie auch global unter Nationen.
Deshalb lasst uns für unsere Obrigkeiten beten, wie es uns das Wort Gottes im 1.Titmotheus 2,1-2 nahelegt: „1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit.“ (Elberfelder Übersetzung)
07.01.2022 Kk

Kommentar verfassen

Nach oben scrollen