Sie kämpfen seit Jahren gegen den Paragrafen 219a, der es Medizinern und Medizinerinnen verbietet, öffentlich über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren. Nun will die Ampelkoalition den umstrittenen Artikel streichen. Wie geht es Ihnen damit? (RND-Interview) Gerade zu Weihnachten ist dieses Thema hochaktuell. Im Folgenden möchte ich Ihnen meine Sichtweise schildern.

Herodes und die Abtreibung

Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: „Wo finden wir den neugeborenen König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um uns vor ihm niederzuwerfen.“ (Mt 2,1) Hernach begann der Massenmord des jüdischen Königs Herodes. Er ging als abschreckendes Ereignis in der Geschichte ein. Herodes starb später an einer furchtbaren Krankheit. Danach konnten Joseph und Maria mit dem Erretter der Menschheit zurückkehren. Dieses Kind, dessen Geburt wir zu Weihnachten bald feiern werden, entging dem bestialischen Abtreiber seiner Zeit, der es unbedingt beseitigen wollte. Hätte Herodes damals schon moderne Spione in seinen Reihen gehabt, wäre ihm sicherlich nicht verborgen geblieben, dass Joseph mit seiner schwangeren Frau Maria auf dem Wege nach Bethlehem war. Hätte er außerdem über moderne Ärzte verfügt, so hätte er sicherlich auf einen Schwangerschaftsabbruch bei der Jungfrau Maria bestanden!

Massenhafter Kindermord

Heute werden viele Kinder abgetrieben, obwohl die Medizin so weit entwickelt worden ist, dass keine Frau bei der Geburt ihres Kindes sterben muss. Die Ärzte sind hervorragend ausgebildet und die Krankenhäuser bestens eingerichtet. Allerdings ereignen sich viele Todesfälle bei illegalen Abtreibungen.
Außerdem darf jede Frau durch eine Untersuchung prüfen lassen, ob sie gefahrlos Kinder gebären kann. Im Vergleich zu früheren Zeiten begeben sich Frauen durch die Geburt eines Kindes heute nicht mehr in Gefahr.
Würde eine Regierung Abtreibung bedingungslos zulassen, dann käme es in Staaten, in welchen Ehebruch nicht mehr strafbar ist, zu einem Chaos. Der Massensex würde ausarten zum Massenmord an Babys, wie es die Welt bislang noch nicht erlebt hat. Der Kindermord des Herodes würde damit zu einem weltweiten Vorbild der Gottlosigkeit. Doch, wer leben soll, der wird trotz allem am Leben bleiben. – Das lehrt uns die Weihnachtsgeschichte!

Wir werden sie wiedersehen

Jede Mutter, die auf Nötigung des Erzeugers oder auf eigenem Wunsch abtreibt, sollte sich nicht einbilden, dass solch eine Tat ohne Folgen für die Eltern bleiben wird. Nicht nur Jesus Christus war dem Schöpfer Himmels und der Erde vor der Geburt bekannt. Gott kennt jeden Mensch mit all seinen Schwächen und Stärken schon vor dessen Geburt. Jedes seiner Geschöpfe bleibt mit seiner kompletten Genstruktur beim Allmächtigen erhalten, auch nachdem er im Mutterleib getötet wurde. Eines Tages werden die abgetriebene Kinder ihren Eltern gegenüberstehen, das glaube ich ganz fest. Daher empfehle ich, nichtgewollte Kinder zur Adoption freizugeben. Dann kann noch etwas aus ihnen werden. Steve Jobs war solch ein Fall. Wie schade wäre es gewesen, wenn wir ihn nicht erlebt hätten?
19.12.2021 Kk

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