Drei kleine Gedichte möchten Wegweisung erteilen. „Zu hohe Ziele“ warnt vor Selbstüberforderung und mahnt zur Mäßigung. „Siehe nach vorne“ möchte dazu ermutigen, auch einmal an die zweite Lebenshälfte zu denken. „Neues Ziel“ empfiehlt, bei der Suche nach einem neuen Lebensziel den Schöpfer zu konsultieren oder anders formuliert, sich im Glauben ein neues Ziel schenken zu lassen.

Zu hohe Ziele

Hoch am Himmel sah ich fliegen
ein wunderschönes Vögelein.
Sah hernach im Gras es liegen
und grub es in die Erde ein!

Ja, so ist’s mit hohen Zielen:
Diese fliegen schnell vorbei.
Wenn sie in Scherben liegen,
erschallt der Klagesschrei!

Darum schmiede keine Pläne,
die so hoch wie Vögel sind.
Frage Gott, dass er sie wähle
für Dich, denn Du bist sein Kind!

Kk

Siehe nach vorne

Doch wenn sie alt geworden sind,
dann rächet sich ihr Sünderleben.
Sie sind dann wie ein hilflos Kind,
können anderen gar nichts geben!

darum fang schon frühe an,
mit Gott das Böse zu bestreiten.
Dann kannst Du auch wie ein Mann
die anderen tapfer zu ihm leiten!

Kk 15.01.2012

Neues Ziel

Du wirst uns zum Lichte führen
durch die Freude über Deine Kraft.
Deine Hand wird uns berühren,
die immer neues Leben schafft.

Du wirst uns zum Ziele leiten!
Das dienet dann zu aller Wohl!
Beim dem wirst Du uns begleiten
wider aller Menschenh Hohn!

Du wirst ein Neues geben,
wenn das Alte ist erreicht.
Das Höchste sei das ew’ge Leben
von Dir, der niemals von uns weicht!

26.12.06 Kk

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