Wir alle sehnen uns nach Stille und Geborgenheit, besonders dann, wenn wir anstrengende Arbeitswochen hinter uns haben. Doch nicht immer gelingt es uns, in Ruhephasen einzutreten. Mitunter geht es uns wie einem Uhrwerk, das aufgezogen ist und dessen Zeiger immer im Kreise läuft. Auch unser Geist und unser Herz müssen lebenslang aktiv sein, doch nicht wie bei der Uhr. Beim Menschen dürfen sich aktive Zeiten mit Ruhephasen abwechseln. Nach einer anstrengenen Woche folge ein geruhsames WE und nach einem bewegten Tag eine stille Nacht.

Gottes Schutz

Ich fühle mich geborgen
durch seinen Flammenschild
und brauche nicht zu sorgen
um des Bösen Grauenbild.

Seiner List bin ich enthoben,
seinen Lügen steh ich stand,
als sein Netz mich hat umwoben,
Jesu Güte mich entband.

Alles, was ich jetzt erhalte,
beziehe ich aus Gottes Hand,
damit der Treue jetzt verwalte,
was mein Herz für ihn empfand.

Seine Wege kann ich wählen
hier in diesem Geistertal,
wo Menschen sich jetzt quälen
in der Süchte Seelenqual.

Kann mit ihm zurückgewinnen
all jene, die das Ziel verloren.
Damit sie sich auf den besinnen,
der zur Freiheit sie erkoren.

Oh, wie schön sind die Gesichter
der befreiten Kinderschar,
leuchten hell wie Gotteslichter
aus der Sternenwelt so klar.

03.11.2002 Kk

Erwählung

Nicht alles ist so gekommen,
wie ich es mir hab‘ erträumt!
Manches ist mir auch zerronnen,
bevor es mich erfreut!

Doch niemals ging mir das verloren,
was ich mit Dir erlebt,
als ich wurde neu geboren,
nach Bess’rem habe ich gestrebt!

Nun will ich dienen meinem Herrn
und jenes tun, was ihm gefällt;
denn ich verrichte liebend gern,
was er für mich hat auserwählt!

13.01.2012 Kk

Breit zum Segnen

Herr, mach mich doch allezeit
bereit für Deine Herrlichkeit.
Wende ab mich von den Dingen,
die mir für das Heil nichts bringen.

Lass das Herz nun endlich finden
die Erfüllung Herr bei Dir.
Leit es fort von eitlen Sünden
hin zu Deiner Himmelstür.

Sag, was ich für Dich soll tun
auf allen meinen Wegen,
damit ich darf in Dir, Herr, ruh`n
zum allgemeinen Segen.

09.07.2006 Kk

Gnadengaben

Als das Schicksal mich geschunden
im Sturme, der das Glück verweht,
da hast Du Herr auf meine Wunden
heilend Deine Hand gelegt!

Als die Krankheit mich geschlagen,
da hast Du mich geheilt,
hast voll Liebe mich getragen
und mir Gaben zugeteilt.

Lass mich immer Dir vertrauen,
in Freude wie in Leid!
Will nur auf Deine Gnade bauen
die Ziele meiner Zeit!

Nicht bei Menschen will ich suchen
das Glück auf dieser dunklen Erde
Stattdessen warten auf Dein Rufen
zum Heil, dass es mir werde!

01.09.12 Kk

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