Naturgedichte

Naturgedichte: Mensch und Tier

Adler und Hase Der Adler sieht den Hasenüber einen Acker rasen.Doch was mir das Herz fast bricht:Der Hase sieht den Adler nicht! Das Ende magst Du selbst erraten:Bei Adler gibt es Hasenbraten!Was lernen wir aus der Geschichte?Bekomm den Feind erst zu Gesichte, dann fliehe, wenn Du schneller bist,bekämpf ihn, wenn du stärker bist.Doch willst Du …

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Naturgedichte: Vögel

Wie ein Zugvogel Als ich über`s Land geflogen,wie’s die Schwalben pflegen,hat es mich hinauf gezogenüber Wolken, Sturm und Regen. Dort, wo die Sonne immer scheintam Abend wie am Morgenund der Himmel niemals weinttrotz vieler Not und Sorge So wie es ist in der Natur,so ist es auch im Leben:Steig hinauf zu Gottes Torund empfange dort …

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Naturgedichte: Sommers Abschied

Trotzdem Der Wald erscheint im neuem Kleideauf des Berges buntem Hangund im Tal auf grüner Weideverhallt der letzte Vogelsang. Der Sommer ist jetzt ausgezogenin des Südens Wunderlandund mit ihm sind fortgeflogen,was man in Wald und Felde fand. Man hört nicht mehr der Bienen Surrenin der Blumen Blütenpracht,nur zwei Alte hier noch murren,weil die Sonne nicht …

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Naturgedichte: Schnee und Eis

Schneeschmuck Schnee legt über Wald und Feldsein seidenweiches Tuch.So wunderbar kein Mensch der Weltsich einzukleiden sucht. Ehedem so kahl, tragen jetzt die BäumeKronen aus kristallnem Glasund die Zweige zeigen Säume,wie ein König sie besaß. Über Wege beugen sichGirlanden weiß wie Schleierund im Tal verbergen sichdie Fische tief im Weiher. Die andern Tiere halten sichim Unterholz …

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Naturgedichte: Frühling

Frühlingschor Der Wind streicht durch die Zweigeund hebt sie leis` empor,als spiele er die Geigein einem Abendchor. Der Greif zieht seine Kreisemit seinem Kampfgeschrei.im Strauche ruft die Meise,als sei’s ihr einerlei. Die Lerche steigt zum Himmelund schmettert dort ihr Lied.Im Grase ist Gewimmel,wie man es jetzt nur sieht. Der Specht im dürren Holzeprobiert sein Schlagzeug …

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Naturgedichte: Herbst

Herbststimmung Die Sonne malt mit ihren Strahlenauf Blätter, so als sei’s Papier,mit roten, gelben, grünen Farbenim gold’nen Herbstlaub hier! Der Vogel tanzt sein letztes Tänzchenmit seinem süßen Weib.Die Elster wippt ihr langes Schwänzchenzu ihrem Zeitvertreib. Der Bauer singt die letzten Liederauf seinem freien Feld.„Ach schöner Sommer kehre wiederin diese kalte Welt.“ Doch jeder kennt die …

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Naturgedichte: Wind und Wasser

Musik der Nacht Verblaßt sind der Wolken weiße Segel,des Tages Lärmen ist verhalt,wenn der Wind das leise Zwitschern der Vögelträgt rauschend durch den Abendwald. Ich hör‘ in den Blättern das leise Sausendes Abendwindes erfrischenden Machtund des Baches Plätschern und Brausenals leise Musik dieser Nacht. Es treten hervor der Bäume Schatten,so wie das Mondlicht sie entwarf.Nun …

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Naturgedichte: Berge

Der Bergsteiger Aus tiefer Angst schrei ich zu Dir:erhör des Herzens Fleh’n!Mein müder Fuß versaget mir,den Weg bergan zu gehen. Ach wäre ich im Tale geblieben,so hätte ich meine Ruh.Doch hat der Berg mich bezwungen.Mein Gott, was mache ich nun? Es ruhet ohne Rastenmein Blick auf des Gipfels Hütt,doch halten der Schultern Lastenvom hohen Ziel …

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