Zeitkritische Gedichte

Zeitkritische Gedichte: Zufriedenheit

Der Glühwurm Was zählt ein einzig Menschenlebender milliarden Einzelwesen?So viele leben in der Not,und die meisten sind schon tot! Riesig ist der Menschen Zahl,derer die gelebt und die noch leben!Unbeschreiblich ihre Qual,bei der sie aufgegeben. In dem unendlich weiten AllGlüht ein jeder gleich dem Wurm,bleibt ein unbedeutner Fall– wie ein Glüh’n auf einem Turm! Dennoch, …

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Zeitkritische Gedichte: Damals wie Heute

Unverbesserlich Einstmals waren Brot und Spieledes Römerreiches liebste Ziele,trotz Kampf und Not in ihren Reichen,trotz Mord und Terror ohne Gleichen!Auch heute sind die Lager vollund das Volk, es spielt wie toll!Trotz Terror, Krieg und Wetterfragen sie nicht nach dem Retterbis der Tod sie frißt! Kk Arme und Reiche Der Freizeitsee liegt hinter mirund vor mir …

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Zeitkritische Gedichte: Menschliches

Lied der Straße Es singen die Reifen auf dem Asphaltmir stetig das Lied der Straßen:„Mache an keiner Taverne mehr Haltund fahr` nicht in dunkle Gassen!“ Es flüstert mir leise vom würdigen Schauenhinein in Feld und Wald,von Tieren, Seen, Flüssen und Auen,vom Echo, das wiederhallt. Es warnt mich vor leichten Frauen,die an den Straßen stehen:„Ihnen darfst …

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Zeitkritische Gedichte: Erstanden aus Ruinen

Was ist doch über Dich gegangen?Krieg und Elend man hier fand,die Söhne tot oder doch gefangenin einem fremden Feindesland! Leid und Krankheit in Deinen Reihenund Hunger, Verzweiflung in der WeltJunge Männer hört man schreienim Kampfe auf dem Schlachtenfeld! Doch wir erstanden aus Ruinendank Deiner großen Gnadentatund räumten fort des Krieges Minen,durch die manch Mensch zerrissen …

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Zeitkritische Gedichte: Der Garten

Der Frosch In des Nachbars Gartenliegt ein Gartenteich,in dem die Fische baden,zu jeder Tageszeit. Die Fische, die sind bravam Tag wie in der Nacht,drum hab ich meinen Schlaf,hab niemals durchgewacht. Doch, jetzt ist ein Fröschlein drin,das quaket immerzu.Schlafen macht nun keinen Sinn,ich bekomm kein Auge zu. Da begann ich nachzudenkenwie’s am besten ist,dem Frosche etwas …

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Zeitkritische Gedichte: Maßvolles Leben

Auf dem Rad Ein kleiner Türke auf dem Radbraust verwegen durch die Stadt.Doch, oh Schreck, oh Graus,er fährt ja gar nicht gradeaus. Der Mann in offenbarer Notpassiert die Ampel jetzt bei Rot.Doch mit großem Glücklegt er die Strecke heil zurück. Nachdem er ist im Park verschwunden,hat er das Schlimmste überwunden.Dort landet er, man glaubt es …

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Zeitkritische Gedichte: Mittelalterliche Balladen

Die Eversteinsche Fehde Es pfeift der Sturm wohl um die Mauernder festen Burg von Everstein.Der Graph und seine Ritter lauernauf das, was wird da brechen ein! Dem Horst des Adlers gleicht ihr Nesthoch über Land und Weserstrom.Die Burg ist wie der Fels so fest,spricht allen Feinden Spott und Hohn. Der Weserzoll schafft reichen Lohn,doch leider …

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Zeitkritische Gedichte: Egozentrik

Rücksichtslos Der Eifer hier nach Ruhm und Geldsowie Besitz von schönen Frauenliess in dieser bösen Weltmanch treues Herz erschauern. Rücksichtslos zum eignen Vorteilfiel man über jene her,die nach dem eignen Urteilwaren ohne Gegenwehr. Im Mittelalter tobten Fehden,als des Kaisers Macht zerfiel,auf dem Lande wie in Städten.Besitztum war das Ziel! Auch heute in der Volksregierungbleibt das …

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