Nach meiner jetzigen Therapie werde ich keinen irdischen Arzt mehr aufsuchen, sondern werde Jesus Christus bitten, mich in seine Arme aufzunehmen. Ich möchte im Glauben einschlafen, wenn meine Zeit gekommen sein wird, um diese Erde zu verlassen, so wahr mir Gott helfe!

1. Was sagt die Heilige Schrift dazu?

2.Chr 16,12:
„Und Asa (König Israels) wurde krank an seinen Füßen…seine Krankheit nahm zu. Er suchte auch in seiner Krankheit nicht den Herrn, sondern die Ärzte!“ (Psalm 41,4)
Dass er die Hilfe der Ärzte aufsucht, war kein Fehler. Sein Vergehen bestand einzig und allein in seinem Entschluss, nur die Ärzte aufzusuchen. Er wandte sich nicht an seinen Schöpfer im Himmel!
Psalm 41,12:
„Der Herr wird ihn erquicken (trösten, erfreuen…) auf seinem Lager; du hilfst ihm auf von aller seiner Krankheit.“
Wir sollten diese Worte nicht so verstehen, dass König David, der diesen Psalm schrieb, hätte gemeint, er könne auf dieser Erde ewig leben! Seine niedergeschriebenen Worte sollten zum Ausdruck bringen, dass er sich selbst in seinen letzten Lebensstunden an seinen Schöpfer erfreuen kann. Er hatte eine gute Erwartung.
Es scheint, dass er wie alle sterbende Mensch seelische wie auch körperliche LEIDEN verspürte. Aber er verzweifelte nicht an diesem Leiden. Daher fährt er fort mit dem Nachsatz: „ … du hilfst ihm auf von aller seiner Krankheit.“ Daraus sollte man nicht schließen, David habe unbedingt an seinem irdischen Leben festhalten wollen. Dazu war er viel zu intelligent, denn dann hätte er mit seiner Krankheit weiterleben müssen. Er glaubte hingegen an die Auferstehung der Toten.
Er durfte glauben, dass er in den Himmel kommen würde, trotz seines Mordes an Uria, seinen Feldhauptmann, den er umbringen ließ, um dessen Frau als eigene Ehefrau zu erhalten. Jene schwere Sünde hatte er vor Gott und seinem gesamten Volke bekannt und bereut! So konnte er im Frieden heim gehen! – Im Übrigen: Jeder Christ sollte seine Sünden, die Gott ihm zeigt, seinem Seelsorger bekennen.

2. Lukas 13,12

„Als aber Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau du bist erlöst von deiner Krankheit.“
Nicht nur Kranke sollten den Herrn anrufen. Auch die scheinbar gesunden Menschen benötigen seine Hilfe. Eines Tages werden auch sie krank sein. Daher sollten auch ein junger Menschen das Wort Gottes lesen und hören, bevor ihn ein Unfall oder eine Krankheit aus dem Leben reißen wird. Wunderbar ist es, wenn ein Mensch geheilt wird, so wie diese Frau. Ihre Heilung demonstrierte ihr die Gegenwart Gottes und stärkt dadurch ihren Glauben!

3. Heilung durch Gottes Gnade

Als ich 70 Jahre alt war, besuchte ich mit einem meiner christlichen Freunde die Slums Indiens. Etwa 8 verschiedene Spritzen musste ich mir vor meiner Abreise durch einen Facharzt verabreichen lassen. Sie sollten mein Immunsystem stärken und mich vor den vielen Krankheiten bewahren, die in den Slams der armen Leute Indiens verbreitet waren.
Als ich wieder zurück in der Heimat war, stellten die Ärzte einen zu hohen PSA-Wert bei mir fest. Mein Urologe, der chilenische Arzt Dr. Venegas, riet mir zu einer sofortigen Entfernung der Prostata. Ansonsten sei ich spätestens in einem halben Jahre tot.
Daraufhin besuchte ich eine Evangelisation in der damaligen „Christengemeinde der Ecclesia“ in Bielefeld, in der jeden Abend über zwei Wochen lang, drei Missionare predigten. In der letzten Woche verspürte ich eine außergewöhnliche Wärme in meinem Unterleib“. Ich wurde geheilt – binnen weniger Sekunden. Doktor Venegas bestätigte daraufhin meine Heilung. Er ließ mich außerdem wissen, dass er auch schon in seiner Heimat von einer solchen Heilungen gehört habe. Später ist er in seine Heimat zurückgekehrt.

4. Heilung durch Ärzte

Es ist auch möglich, eine Heilung durch Behandlung von Arzt und Medizin zu erreichen. Diese läuft momentan bei mir. Diese möchte ich jetzt an dieser Stelle mit der Heilung vergleichen, welche mir damals von Jesus Christus geschenkt wurde.
a) Zunächst dauert sie länger, viel länger als die göttliche Heilung!
b) Der Patient muss viel erleiden.
c) Nebenwirkungen können trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Schäden an Geist und Körper des Kranken verursachen.

5. Meine Empfehlung

Lasst uns wieder regelmäßig unsere Kirchen besuchen. Bitten wir unsere geistlichen Geschwister für uns zu beten, wenn wir erkrankt sind. Dann werden wieder Wunderheilungen geschehen wie zur Lebenszeit Christi und seiner ersten Jünger.

12. Okt.2026 Kk

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