1. Fotos vom Kloster Dahlheim
Als das ehemalige Kloster Dahlheim aus finanziellen Gründen von der katholischen Kirche aufgegeben werden musste, übernahmen NRW und Lippe die Gebäude mit den dazugehörigen Ländereien. Sie ließen die meisten Gebäude renovieren. Auch die Gartenanlagen wurden erneuert, so dass in den Sommermonaten hier viele Austellungen und Feste stattfinden können.
2. Erläuterungen zu den Fotos
B 1 :Die Fischzucht spielt in der klösterlichen Wirtschaft von Beginn an eine bedeutende Rolle. Zum einen ist sie eine wichtige Ressource für die Ernährung der zahlreichen Klosterangehörigen. Zum anderen hat Fisch als Fastenspeise von jeher einen festen Platz im Speiseplan der Gemeinschaft. Die Meisten Konvente Unterhalten daher umfangreiche Teichanlagen. In Dahlheim gab es innerhalb der Klostermauern neben diesem Fischteich im Wirtschaftshof noch einen oder zwei Teiche im Konvent-Garten. Weiter oben im Tal des Piepen-Bachs liegen der Mühlenteich und Reste etlicher weiterer Staustufen und Teiche. Eine geregelte Wasserwirtschaft ist sehr eng mit der Fischzucht verknüpft. Um die Versorgung des Konvents mit Frischwasser sicherzustellen, beginnt man oft schon vor dem Bau der Klostergebäude mit umfangreichen Wasserbaumaßnahmen und legt teils über weite Strecken Kanäle und Rohrleitungen an. In Dahlheim war die Wasserversorgung auch aufgrund der geologischen Gegebenheiten problematisch. Die Region liegt in einem größeren Kreidekarstgebiet. Viele Quellen fließen hier nur zeitweilig und Oberflächengewässer versickern oft schon nach kurzem Lauf. Künstlich angelegte Teiche regulieren im Umfeld des Klosters die abfließende Wassermenge. Über Kanäle und hölzerne Rohrleitungen gelangt das Wasser zum Kloster und versorgt dort Brunnen, Brauerei und Mühle. (Bericht auf einer Tafel)
B 2 : Das Bild zeigt die Gartenanlage hinter der Kaffeeteria. Im Hintergrund zeigt sich der Steilhang, welcher nach Osten hin das Bachetal abschließt.
B 3 : Das Wasser des Baches, der das Kloster im Osten umfließt, betrieb hier die Mühle, welche das Korn zu Mehl verarbeitete, das auf den Feldern des Klosters geerntet wurde.
B 4 : Ein Foto des Kreuzganges, welcher teilweise renoviert werden konnte. Die Wiederherstellung der gesamten Deckenmahlerei wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
B 5 : In diesem Raum sind Andachten für Besucher vorgesehen.
B 6 : Dieser Bereich dient der Information von Besuchergruppen.
B 7 : Hier sehen wir den Empfangshof für Besucher, welche zuvor den Eingangsbereich mit seinem Vorgarten durchschritten haben. Durch das linke Tor, vor dem wir Personen sehen, gelangt man in den Außenbereich. Das rechte kleine Tor führt zur Kaffeeteria. Dort kann jeder Getränke und andere Erfrischungen kaufen. Anschließend mag er die Kaffeeteria nach der anderen Seite hin wieder verlassen, um den Gartenbereich zu genießen, der dahinter liegt.
In demselben rechten Flügel weiter rechts erkennen wir eine weitere große Tür. Wohin sie führt, das verraten uns die Schilder, die dort angebracht wurden. (Notfalls das untere Bild zweimal anklicken und nach rechts „scrollen“!)








