Neben Worms, Köln und Mainz stellt Münster eines der ältesten deutschen Bistümer dar. Seine Bischöfe haben die Geschichte Deutschlands entscheidend mitgestaltet. Während meiner Studienzeit erlebte ich einen hervorragenden Priester, welcher am Sonntag Morgen im Dom predigte. Vor seinen sonntäglichen Predigten war der Dom vom Inventar völlig leergeräumt. Das war nötig, weil er ansonsten die Menge der Zuhörer hätte nicht fassen können. Anschließend durften Studenten im Marianum für etwa 2,5 DM zu Mittag essen. Die vitaminreichen Mahlzeiten mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise haben manchem Studenten die körperliche und geistige Gesundheit erhalten.

Inhaltsverzeichnis

1. Die frühe Geschichte des Domes

Die Kathedrale zu Münster geht auf eine Kirchengründung des Heiligen Ludgerus aus dem Jahre 792/93 zurück. Ludgerus hat die Kirche dem Völkerapostel Paulus geweiht.
Von dieser Kirche aus wurde den Sachsen das Evangelium verkündigt und das kirchliche Leben geordnet; mit der Bischofsweihe des Ludgerus in Köln im Jahre 805 wurde sie Mutterkirche des neuen Bistums Münster. Der spätromanische Kirchenbau ist der dritte an dieser Stelle und wurde im Jahre 1264 geweiht. (Inschrift auf einer Tafel des Domes)

2. Grablage und Kreuzgang

Im Atrium finden wir viele Gräber von ehemaligen Würdenträgern des Bistums. Hier liegt der Bischof begraben, der zu meiner Studienzeit den Bewohnern der Stadt Münster und den Studenten, welche am Sonntagen den GD besuchten, Trost und Segen zugestrochen hat.- Der lange Kreuzgang im Norden ist wunderbar sauber.

3. Weitere Bilder

Das linke Bild zeigt uns, nach Osten schauend, das Hauptschiff des Gotteshauses mit der Kanzel, das mittlere lässt uns ins Atrium schauen, wo die bekanntesten Bischöfe ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Das rechte Foto zeigt wieder das Hauptschiff. Aber dieses Mal schauen wir in westliche Richtung.

02.03.26 Kk

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