Zeitkritische Gedichte: Zufriedenheit

Die Anzahl der Menschen auf unserer Erde ist auf fast acht Milliarden angewachsen. Dennoch wirken sie im riesengroßem Weltall wie Glühwürmchen. Doch wenn alle zusammenhalten, genügsam sind und keinen ausgrenzen, dann kann es eine glückliche Gemeinschaft werden. Probleme wird es immer geben. Aber es kommt darauf an, wie man sie anpackt. Notfalls verzichten wir auf unsere vermeintliches Recht um des Friedens willen. Als Christen kommen wir trotzdem nicht zu kurz.

Der Glühwurm

Was zählt ein einzig Menschenleben
der milliarden Einzelwesen?
So viele leben in der Not,
einige sind schon tot!

Riesig ist der Menschen Zahl,
die gelebt und die noch leben!
Unbeschreiblich ihre Qual,
bei der sie aufgegeben.

In dem unendlich weiten All
Glüht ein jeder gleich dem Wurme,
er bleibt ein unbedeutner Fall
wie ein Funke auf dem Turme.

Dennoch, wenn sie alle glühen
und einander Freude schenken,
auch um Frieden sich bemühen,
so kann der Herrgott alle lenken!

Und das ganze All, es wird erhellt
von Billionen kleiner Würmchen,
denen alles hier gefällt
wie auf einem Türmchen!

04.06.2018 Kk

Keiner mag ihn

Hugo ist ein grüner Frosch,
nicht sehr groß, doch immer forsch.
Der Storch hat ihn schon mal verschluckt
doch prompt auch wieder ausgespuckt.

Auch war er schon in Kätzchens Krallen,
auch diesem tat er nicht gefallen.
Er ist zu glitschig, ist zu klein,
paßt nicht in die Krallen rein.

So wenig Sympathie macht bitter,
darum trank er auch so manchen Liter.
Als Folge darauf fiel er in ein Loch.
Dort unten quakt er immer noch.

21.08.2006 Kk

Genügsamkeit

Lass los all Dein großes Vermögen,
das Du einstens erworben hast,
und ergreife das Leben,
das Du verloren hast!

Menschen sind wertvoller als unser Geld
und sie sind ewiger als diese Welt.
Diese vergeht, doch besteht
die Seele, wenn alles vergeht.

Komme auf Erden zur Ruh
und sei zufrieden mit dem, was Du
im Leben durch Gott erworben hast,
denn Du bist hier nur ein Gast.

02.08.2006 Kk

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