Das Beitragsbild zeigt Christus vor einem Feigenbaum, der keine Früchte mehr trägt. Der Herr verflucht ihn. Daraufhin stirbt der Baum ab. Christus vergleicht ihn mit einem Menschen, durch den kein Segen für seine Umwelt entsteht. Auch er wird absterben, wenn er sich nicht ändern will. – So wie Pflanzenfrüchte aus dem Erdreich herauswachsen, so entstehen menschliche Handlungen aus der Gesinnung der Menschen. Den Handlungen würden in diesem Vergleich die Pflanzenfrüchte, der Gesinnungen aber das Erdreich entsprechen.

Gesinnung

Er beschreibt, wonach jemandes „Sinn“ steht. Er kann nach Essen, Trinken und sinnvoller Arbeit stehen. Diese Beschäftigungen sind in gewissen Situationen sinnvoll. Saufen, Fressen und Huren scheinen es weniger zu sein. Gerade das Letztere hat sich für viele Bewohner der reichen Länder zu einer Gefahr entwickelt. Wohlgemerkt, diese Gefahr besteht nicht für Tiere. Diese hat der Schöpfer geschützt z.B. durch die Begrenzung ihrer Brunftzeit. Doch den Menschen hat er die sexuelle Freiheit ermöglicht, welche nicht durch festgelegte Jahreszeiten beschränkt wird. Aber gerade diese Freiheit verführt manchen zum Missbrauch. So wurde der Mensch zum „Risiko“ Gottes. Jeder muss nun lernen, seinen Trieb zu beherrschen, in der Pubertät aber auch im hohen Alter. Scheitert er in den Jugendjahren, so kann sein Leben auf dieser Erde misslingen, scheitert es auch noch im hohen Alter, so gefährdet er damit sein Leben nach dem Tode. Was für den Sexualtrieb gilt, kann man nun auch auf andere Triebe übertragen: Machtgier, Habgier, Geltungsdrang usw.

Gesinnungswandel

Die Veränderung der Gesinnung, welche sich auf die obengenannten Triebe stützt, zu einer geistlichen Gesinnung, wie sie oben beschrieben wurde, nennen wir Christen eine Umkehr oder eine Bekehrung. Nach der Bekehrung wird ein Mensch ein Christ. Er zügelt mit Gottes Hilfe seine Triebe. Der Heilige Geist, den er empfangen hat, der wird ihn jetzt leiten. Jetzt hat der Mensch seine Bestimmung erreicht. Nun führen Essen, Trinken und Zeugen zur rechten Lebenserfüllung. – Verläuft nun das Menschenleben nach diesem einfachen Schema? Natürlich nicht, wie jeder Christ erfahren kann. Der Geist des Herrn ist wie ein Wind, der weht wo er will. Man kann ihn nicht zügeln wie ein Pferd. Doch wenn er uns geschenkt wird, dann können wir mit ihm „über Mauern springen“. Auf Christus ruhte er die drei Jahre von der Taufe bis zu seiner Kreuzigung, so glaube ich. Von uns flieht er all zu oft, dann nämlich, wenn wir uns seiner unwürdig benommen haben. Nach biblischem Sprachgebrauch haben wir ihn dann betrübt. Durch Vergebung können wir ihn wieder empfangen.Er gibt Weisung und Kraft. Aus einem schwachen Lüftchen kann mit den Jahren ein starker Wind werden.

Geistesgaben

Doch neben den sinnvollen Gebrauch der natürlichen Gaben erhält der Bekehrte nun obendrein Geistesgaben, wie sie im ersten Korintherbrief im 12. Kapitel von Vers 4 bis 10 beschrieben werden: 4 So verschieden die Gaben auch sind, die Gott uns gibt, sie stammen alle von ein und demselben Geist. 5 Und so unterschiedlich auch die Aufgaben in der Gemeinde sind, so ist es doch derselbe Herr, der uns dazu befähigt. 6 Es gibt verschiedene Wirkungen des Geistes Gottes; aber in jedem Fall ist es Gott selbst, der alles bewirkt. 7 Wie auch immer sich der Heilige Geist bei jedem Einzelnen von euch zeigt, seine Gaben sollen der ganzen Gemeinde nützen. 8 Dem einen schenkt er im rechten Augenblick das richtige Wort. Ein anderer kann durch denselben Geist die Gedanken Gottes erkennen und weitersagen. 9 Wieder anderen schenkt Gott durch seinen Geist unerschütterliche Glaubenskraft oder unterschiedliche Gaben, um Kranke zu heilen. 10 Manchen ist es gegeben, Wunder zu wirken. Einige sprechen in Gottes Auftrag prophetisch; andere sind fähig zu unterscheiden, was vom Geist Gottes kommt und was nicht. Einige reden in unbekannten Sprachen, und manche schließlich können das Gesagte für die Gemeinde übersetzen.“

21.03.2021 Kk

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