Liebe: Verurteilung anderer

Einleitung:

Römer 2,1: Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest.

Verurteilung Anderer

Ein Richter, der sein Amt berufsmäßig ausübt, könnte an dieser Stelle Einspruch erheben und empört antworten: „Ich habe viele Mörder verurteilt, habe aber selber noch keinen Menschen getötet!“ Um dieses Richten geht es nicht. Diesen Richtern ist ihr Amt von Gott verordnet worden, nach 1.Petrus 2,13 und etwa gleichlautenden Stellen des NT. Solch ein Richter steht über dem zu bearbeitenden Fall. Er paktiert weder mit der einen noch mit der anderen Streitpartei. Ansonsten würde er als „befangen abgelehnt“. Ganz anders verhält es sich mit dem gegenseitigen „Verurteilen“ in christlichen Gemeinden, welches der Römerbrief thematisiert. Hierbei wird auch keine Strafe per Urteilsspruch gefällt! Hier ist der Ankläger zugleich Richter und ist von daher als „befangen“ einzustufen. Er sieht den Streitfall durch seine subjektiv gefärbte Brille. Allein die Tatsache, dass er sich selbst zum Richter erhoben hat, offenbart einen gewissen Hochmut.

Ein Schlichter ist erforderlich

Wie soll es denn nun sein, wenn jemand mich so sehr ärgert, dass ich es nicht mehr ertragen kann. Zunächst sollte man ihm sagen: „Du, Dein Verhalten stört mich!“ Wie es dann weitergehen sollte, beschreibt Matthäus 18, 15-20. Wer glaubt, das dort beschriebene Verfahren nicht durchstehen zu können, der mag den Fall auch an einen Seelsorger abgeben, der ihn dann vertraulich weiterbehandeln wird.
Wer aber seinem Unmut durch Streit oder Verleumdungen Raum verschafft, der fällt unter das Urteil, welches in den Versen des 2. Kapitels des Römerbriefes beschrieben wird. Aber warum behauptet der Apostel: “ Worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst, weil du dasselbe tust, was du richtest.“ Man mache es sich an einem Beispiel klar, was der Apostel wohl hat sagen wollen: In einer christlichen Gemeinde begehe jemand Ehebruch, was ja heutzutage in Deutschland durchaus keine Seltenheit mehr ist. Ein Gemeindemitglied, das auf diesen Ehebrecher mit dem Finger zeigt und ihn beschimpft oder ihn hinterrücks übel nachredet , der braucht durchaus kein Ehebrecher zu sein. Er sündigt damit nicht auf derselben Ebene wie der Angeklagte. Aber er sündigt als Christ! – Denn als solcher hat er auch gegenüber dem Sünder die Pflicht zur Nächstenliebe und der Mithilfe und sollte den Fall so abhandeln, wie es oben im Matthäusevangelium beschrieben ist, damit dem Sünder evtl. noch geholfen werden kann. Wenn damals ein Ehebrecher uneinsichtig war und mit seinen üblen Taten fortfuhr, dann verfügten die Apostel der Urkirche eine Ausweisung aus der christlichen Gemeinschaft. Alles konnte in ordnender Ruhe und ohne Streit geschehen. Das letzte und härteste Mittel war die Übergabe in die Hände des Teufels. Darüber mag der Ungläubige lächeln, wer aber solches einmal erfahren hat, dem wird es sicherlich vergangen sein! Lies bitte dazu:
Korinther 5,5: „..soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.“ In den großen Volkskirchen unserer Gesellschaftsordnung ist solch eine konsequente Bestrafung natürlich nur schwer durchführbar. Man bedenke jedoch, dass die Urgemeinden, in denen diese rigorosen Strafen vollzogen wurden, noch Gemeinschaften waren, in denen der Heilige Geist in Vollmacht wirken konnte. Nach diesen bitteren Worten bringt das Kapitel von Römer 2 ab Vers 7 eine frohmachende Botschaft: Unvergängliches Leben, Ehre und Herrlichkeit für Gutes tun in Geduld! Wer dieses einmal ausprobiert hat, der weiß, dass diese Worte keine leeren Versprechungen darstellen. Das ewige Leben haben wir natürlich noch nicht, aber Ehre und Herrlichkeit werden uns schon jetzt geschenkt. Ansonsten könnten wir trotz der vielen Widerstände nicht geduldig weitermachen und dabei noch fröhlich bleiben. 16.06.12 Kk

Judging Others

Romans 2,1: You, therefore, have no excuse, you who pass judgment on someone else, for at whatever point you judge the other, you are condemning yourself, because you who pass judgment do the same things.

A professional judge would raise opposition at this point, if he reads this, and he would reply: „I have condemned many murderers, but I never have killed a person by myself!“
But this judging is not the issue. These professional judges have been gotten into office by God, according to 1. Peter 2, 13 and according to other similar parts of the NT. Such a judge has to be neutral. He favors no side of the dispute, neither the one nor the other. Otherwise he will be rejected as an unsuitable judge. Quite different is the case with the condemning of others in Christian communities. In this case the accusing part is both, judge and plaintiff in one person. He is not objective! What will to be done, if a person is in such a trouble that she is not able to bear it any longer? At first, you should tell the person: „Your behavior bothers me!“ If she is not willing to alter their behavior then you should act after Matthew 18, 15-20. If there is a person who may believe that this described method cannot work with him, that person can give up the case to a pastor, who then may solve the problem in a trustful manner. But who gives his displeasure space by dispute or defamation that person falls under the judgment, which is described in the verses of the 2nd Chapter of Romans. But why maintains the author of the Roman letter. „Who pass judgment on someone else, for at whatever point you judge the other, you are condemning yourself, because you who pass judgment do the same things. „? An example in this case should be given: In a Christian community a person commits adultery. If a member of the Church points with his fingers to this adulterer calling him names or foul him from behind, he would commit sin even if he is not an adulterer by himself. He isn’t committing sin in the same field as the defendant. But he is committing sin as a Christian! Because, as such, he has also compared the duty of charity and assistance to the sinner and he should treat the case as it is described in Matthew’s gospel, so that the sinner can possibly be helped.

D’autre condamnent

Romains 2,1: „Qui que tu sois, homme, toi qui juges, tu es donc inexcusable. En effet, en jugeant les autres tu te condamnes toi-même, puisque toi qui juges tu agis comme eux. Le texte commence par une déclaration plutot audacieuse: « Car, en jugeant les autre, tu te condamnes toi-même, puisque toi qui juges, tu fais les mêmes choses. » Si un juge professionnel lit ceci, qu’il soulèverait l’opposition à ce point et qu’il dise : « J’ai condamné de nombreux des meurtriers, mais je n’ai jamais tué une personne par moi-même! » Mais ce jugement n’est pas la question. Ces juges professionnels ont été mis dans ses fonctions par Dieu, selon 1. Pierre 2, 13 et autres selon l’une des parties similaires de la NT. Un tel juge doit être neutre. Il a fait un pacte avec ni l’un ni l’autre partie au différend. Sinon, il est rejeté comme „mal à l’aise“. Tout autre est le cas avec la „condamnation“ dans les communautés chrétiennes, qui traite avec les Romains. Ici, aucune pénalité ne sera prise par le verdict! Ici, le demandeur est à la fois juge et est donc classé comme un „mal à l’aise“. Il voit le différend à travers ses verres colorés subjectivement. Le fait même qu’il a lui-même élevé au rang de juge, révèle une certaine arrogance. Comment est-il maintenant, quand quelqu’un me contrarie tellement que je ne peux pas supporter? Tout d’abord, vous devez lui dire: « Vous, votre comportement me drange. » Comment devrait-il aller sur puis, décrit Matthieu 18, 15-20. Ceux, qui croient, qu’ils ne peuvent pas solve ce case par la méthode décrite, peuvent transférer l’affaire à un conseiller, qui se rendra ensuite à faire face à des fiducies. Mais celui qui donne l’espace de colère à querelles ou par de calomnie, celui tombera sous le jugement, qu’est décrite de la 2e Chapitre des Romains. Mais pourquoi l’Apôtre affirme: « Car, en jugeant les autre, tu te condamnes toi-même, puisque toi qui juges, tu fais les mêmes choses.» Un exemple permet de savoir ce que l’apôtre entend par ces termes: Un membre de la communauté, pointant vers un adultère avec son doigt et faisant de calomnie, ce Person ne doit pas été un adultère lui-même. Il peut-être ne pèche donc pas dans le même domaine que le défendeur. Mais il est un pècheur, parce qu’il fait des outrages! Il serait nécessaire qu’il lui doive aider. Il doive traiter le cas comme il est décrit dans l’évangile de Matthieu, que le pécheur peut ventuellement être aidé. Après ces paroles amères, le chapitre de Romains donne un message joyeux: Elle promet la vie immortelle, honneur et gloire, pour l’oevre faisant en patience! Pour la vie éternelle, nous l’espérons, mais l’honneur et la gloire nous sont donnés déjà. Sinon nous ne puissions pas être heureux, malgré des résistances nombreuses. 16.06.2012 Kk

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