Wir alle wünschen, frei entscheiden zu können. Viele haben deswegen schon ihr Heimatland verlassen. Doch dann ergeben sich oft neue Schwierigkeiten, die den Himmel der Hoffnungen verrübergehend verdunkeln. Wer in jedem Lande seine innere Freiheit erhalten möchte, dem empfehle ich die Freiheit, welche wir durch den Glauben an Gottes sichere Führung empfangen. Jesus Christus hat uns die Möglichkeit eröffnet, Gott wohlgefällig zu leben. Dabei fühlen wir uns frei, weil wir für dieses Leben erschaffen wurden.

Auswanderer

Wir fahren bald nach drüben
in das verheißene Land
und haben uns von trüben
Quellen abgewandt.

Von Wut und böser Lüge,
von Hinterlist und Neid,
damit uns nicht betrüge
der Bosheit Zeitvertreib.

Zu wenden uns nach Wahrheit,
nach Ehrlichkeit und Freud,
damit des Himmels Klarheit
besiege unser Leid.

Denn mit den guten Taten
in einem neuen Land
sind wir auch gut beraten
und fest in Gottes Hand.

Kk 03.12.2004

Nacht vor dem Morgen

Nebel steigt aus finsteren Gründen,
Lüfte verwehen gespenstische Pracht.
Durch Schleier sucht den Weg zu finden
Ein Schritt, der verhallt in der Nacht!

Zerschlage die Ängste quälender Sorgen,
oh Herr, durch Deine errettende Macht.
Durch dein Erscheinen rufe den Morgen,
beende den Schrecken der Nacht!

Einmal kommt der erwartete Morgen,
der alle Geschöpfe von allem macht frei,
von Schmerzen, Kummer, Not und Sorgen,
von der Angst der teuflischen Tyrannei! Kk

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