Gedichte der Hoffnung: Friedensreich

Erwartung eines Besseren

In dieser gottverdammten Welt
zählen Ehre, Ruhm und Geld.
Krieger zogen durch die Landen,
um zu stehlen, was fanden.

Um nicht durch Fleiß es zu erwerben,
noch von den Ahnen es ererben.
Sie wollten stehlen und verderben
und notfalls dafür sterben.

So sah die Welt viel Leid
in Kriegen wie in Nöten
und es verging die schöne Zeit
durch Rauben und durch Töten.

Das war der Kick der alten Tage,
der durchaus auch noch heute zählt,
deshalb bleibt auch uns die Plage,
die künftig auch den Krieg erwählt.

Herr, wann kommt denn Deine Zeit
des Friedens und der Gerechtigkeit,
in der Dein Geist wird die bestreiten,
die sich durch dich nicht lassen leiten?

Mache, dass sie nicht mehr wagen,
ihre Bosheit unters Volk zu tragen.
Verweise sie an jenen Ort,
wo sie trifft ihr eigener Tod.

Verbanne sie aus Deinem Schoß
in die weiten Himmelsphären
und lass auf sie die Hölle los,
damit sie nicht verderben.

Wenn sie dann bereit,
zu beugen ihren Willen,
dann komme auch für sie die Zeit,
die Sehnsucht, Herr, nach Dir zu stillen.

Kk 23.12.2004

Komme bald

In die Sphären der Vergänglichkeit
bist Du hinabgestiegen
Und hast Dich für unsere Schuld
völlig aufgerieben!

Weil Du deine Schöpfung, Herr,
herzlich  konntest lieben,
daher ist auch Deines Namens  Ehr
für alle Zeit geblieben.

Niemand ist Dir ewig gleich,
kann Dich je erreichen.
Daher richte auf Dein Reich
Der Freuden ohnegleichen!

17.04.13  Kk

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