Dialoge: Glaube und Atheismus

Die meisten Menschen möchten in ihrem privaten Umfeld ein selbstbestimmtes Leben führen. Sie erwarten daher von Gleichgestellten Unterordnung, zumindest versuchen sie durch Kontrolle Druck auszuüben. Rangkämpfe, wie sie im Tierreich sich ereignen, scheinen unvermeitbar. Wie entrinnen wir diesem Teufelskreis. Dazu ein kleiner Dialog zw einem gläubigem Christen (C) und einem Atheisten (A).

G: Gott erschuf uns als seine Kinder. Daher will er uns beschenken und helfen, wenn wir in Not geraten.

A: Meine Kinder habe ich selbst gezeugt. Es reicht mir, dass sie mir gehorchen, solange sie ihre Füße unter meinen Tisch halten.

G: Und später, wenn sie volljährig geworden sind?

A: Dann können sie machen, was sie wollen – nur eben nicht in meinem Hause.

G: Das leuchtet mir ein. Schließlich haben sie das Haus gebaut. Es gehört Ihnen.

A: Genau!

G: Sehen sie, so handelt auch der Schöpfer des Himmels und der Erde. Der Himmel ist seine Wohnung und die Erde seine „Fußbank“. Die lässt er sich nicht einfach durch Menschen unter seinen Fußsohlen fortziehen.

A: Was soll denn das heißen?

G: Nun, das ist halt eine Bildersprache, der ich mich hiermit bediene. Im Klartext heißt es Folgendes: So wie wir es nicht zulassen, dass unsere Söhne und Töchter in unserem Hause machen können, was sie wollen, so lässt auch der Schöpfer sich nicht alles gefallen, was die Menschen auf der Erde und im Himmel anstellen. Lesen Sie einmal in der Bibel, dem Buch der Bücher, das Folgende: 1Mo 6,13 / Jesaja 51,12-13 / Tobias 13,2: „Denn er ist es, der straft und sich erbarmt, zur Unterwelt hinab und aus dem Verderben wieder aufwärtsführt; und niemand ist, der seiner Hand entrinnt.“ (Herder-Übersetzung)

14.12.2020 Kk

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