Christentum und Evolution

Der erste und der zweite Tod

Das alte Testament geht von der Existenz eines ersten Menschen aus, den es „Adam“ nennt. Geschöpfe zw Tier und Mensch existieren nicht. In der gesamten historischen Überlieferung wird nichts über sie berichtet. Geschöpfe wie die „Zentauren“ sind Phantasiegebilde. Adam ist eine göttliche Neuschöpfung so wie später auch Jesus Christus eine solche sein wird. Adam und Eva waren keine Exemplare in einer langen
Kette der Evolution zw Tier und Mensch, sondern direkte Geschöpfe Gottes. Zu seiner Zeit, am Anfang des ersten Jahrtausend der christlichen
Zeitrechnung, ging diese Auffassung konform mit dem Schöpfungsglauben der damaligen Zeit. Die Antike glaubte an ein Paradies, das zu Beginn der Schöpfung existiert habe. Der römische Dichter Ovid (43 v. Chr.-17 n.Chr.) beschreibt es in seiner Ode „Weltalter“:„Aurea primas aetas, aetas quae vindice nullo.. “ – „Am Anfang war das goldene Zeitalter, in dem es keine Fesseln gab..“. Dieses Paradies ging durch Adam verloren, Christus hat es uns zurückgewonnen. Paulus schreibt dazu folgendes:
Der neue Leib bei der Auferstehung, wie ihn Paulus im 1. Kor. 15,35-44 beschreibt:

„35 Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen? 36 Du Narr: Was du sähst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. 37 Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem. 38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib. 39 Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische. 40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeitt haben die himmlischen und eine andere die irdischen. 41 Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz. 42 So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 43 Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft. 44 Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib…“

Historisches

Die moderne Evolutionstheorie kennt kein Paradies auf dieser Erde, in dem kein physischer Tod herrschte.
Die Archäologie, auf deren empirischen Funden die Entwicklungstheorie beruht, kann solch ein Paradies nicht nachweisen. Selbst in den Erdschichten, welche uns aus der frühesten Geschichte Zeugnis geben, finden sich Spuren des Todes. Wenn erst
mit dem Sündenfall der physische Tod auf der Erde gewütet haben sollte, dann dürfte es vor dem Erscheinen des Menschen, welcher sowohl nach der Bibel als auch nach der Entwicklungslehre ganz am Ende der Erdgeschichte auftrat, keinen physischen Tod gegeben haben. Dann dürften die primitiven Lebensformen, die man in den frühen Erdschichten findet, gar nicht gestorben sein. Woher kommen aber dann die Abdrücken? Sie stammen doch wohl eindeutig von gestorbenen Tieren – oder ?
Kein Paradies mit ewig lebenden Geschöpfen hat uns irgendeine Nachricht hinterlassen.  Anhänger der Evolution behaupten daher, Tod und Verderben seien von Anfang an auf der Erde präsent gewesen. Für diese These gibt es auch gute theologische Gründe:
Im 1. Mose 2;17 lesen wir: „Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst Du nicht essen; denn welchen Tages Du davon essest; wirst Du sterben.“ (Scoffield-Übersetzung) Nun sind Adam und Eva aber nicht davon gestorben, d.h., sie fielen nach dem Sündenfall nicht tot um. Offenbar meint die Bibel selbst nicht das irdische Leben und auch nicht den irdischen Tod, wenn sie vom Sterben spricht. Wenn dem aber so ist, dann zielt sie auf das Leben nach dem irdischen Tod. Offenbar würde das verloren gehen. Adam und Eva sollten also den sog. „geistigen Tod“ (siehe Offenbarung im NT ) bzw. zweiten Tod nach dem irdischen erleiden, wenn sie ungehorsam wären.
Hätte Adam ein ewiges physisches Leben auf dieser Erde schon besessen, das auch seinen Körper eingeschlossen hätte, so wäre außerdem unverständlich geblieben, warum ihn Gott aus dem Paradies ausgestoßen hat. Als Grund dafür gibt er nämlich an, Adam könnte vom Baum der Lebens essen und ewig leben. 1.Mose 3;22-24. Einen weiteren Grund dafür, dass ein ewiges Leben des menschlichen Körpers auf
dieser Erde nicht vorlag, liefert das NT, in dem Christus als Erlöser gepredigt wird, welcher den von Adam verursachten Schaden wieder gut gemacht hat. Im Falle eines ewigen Lebens des irdischen Leibes vor Adams Sündenfall müßte jeder im christlichen Sinne Gläubige dank Christi dieses Leben zurückerhalten. – Aber auch Christen sind gestorben ! Mithin muss Christus etwas anderes wieder hergestellt haben. Das kann dann aber nur ein ewiges Leben nach dem irdischen Absterben des Leibes sein.Wie verhängnisvoll es unter Umständen sein kann, wenn dieses nicht bedacht wird, zeigt das Beispiel schwärmerischer Jehovas Zeugen, welche vor etwa 100 Jahren verbreiten ließen: „Millionen
jetzt lebender Menschen werden nicht sterben.“ Natürlich glaubten sie, bei diesen Menschen würde der sterbliche Körper durch einen unvergänglichen augenblicklich ersetzt werden.Offenbar war man auch davon überzeugt, dass dann auch die Erde umgestaltet werden würde. Typisch für diesen Glauben ist allerdings die Verbundenheit mit dieser Erde.
Aber eine irdische Vollkommenheit im Sinne eines unvergänglichen Körpers, ist nicht nur für Anhänger der Entwicklungslehre schwer vorstellbar, sondern auch für alle anderen Naturwissenschaftler. So wie die Reibung jede Bewegung stoppt, so beenden die genetischen Defizite das irdische Leben. Die Sonne hat von Anbeginn durch ihre Strahlung Mutationen im Erbgut geschaffen, die das Leben in der Regel negativ beeinflusst haben. Vollkommenheit als Voraussetzung für ein Ewiges Leben lassen die Naturgesetzte dieser Erde nicht zu. – Dennoch: Der Traum vom ewigen, vollkommenen Leben kann durchaus eine Realität beinhalten. Der kosmische Himmel über uns zeigt, dass es eine Art Vollkommenheit gibt. Seine Bewegungen sind aufgrund fehlender Reibung in gewisser Weise vollkommen. So z.B. die Bahn des Mondes um die Erde. Neben Entstehen und Vergehen scheint es im Himmel über uns etwas zu geben, das man kosmische Konstanz nennen könnte. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bibel, welche reich ist an Allegorien, das Wort “ Himmel “ als Synonym für einen Lebensbereich verwendet,
in dem ewiges Leben und Vollkommenheit ihren Platz finden.Im 1. Mose 1; 31 lesen wir: „Und Gott sah an, was er gemacht hatte; und siehe da es war sehr gut“ Das Leben der Menschheit auf seiner Kindheitsstufe war noch optimal. Die Geschöpfe ernährte sich von Pflanzen und Früchten, die sie in den Wäldern fanden. Die Menschen brauchten noch keine Felder zu bestellen. Kein Tier mußte getötet werden. In dieser Zeit war das Leben paradiesisch. Bei gesunden, nicht geschädigten Genen war ein hohes Alter durchaus erreichbar.
Für unser heutiges Altern und Sterben sind mehrere Faktoren verantwortlich. Einige davon sind:

  1. negative Genmutationen,
  2. verbrauchte Zellen,
  3. verkalkte Adern.

Leben und Tod

Adam: Bei ihm können wir die historische Existenz nicht nachweisen. Sein Leben entzieht sich jeder wissenschaftlichen Methode. Dennoch ist es möglich, dass Gott einen im gewissen Sinne vollkommenen Menschen in diese Welt hineingepflanzt hat – so wie er es später bei Jesus tat. Eines dürfte allerdings klar sein: Der Autor, welcher die Paradiesesgeschichte aufschrieb, hat lange nach Adam gelebt. – An Adams Lebensbeschreibung schließt sich in 1.Mose Kapitel 4 bis 5 eine Chronologie an.
Der, welcher die Geschichte Adams zusammen mit der Chronologie schrieb, hat offensichtlich Ahnenforschung betrieben. Jeder, das schon einmal versucht hat, weiß, dass er bei irgend einer Person aufhören muss. Da geht es dann nicht weiter. Diese Erfahrung wird auch der Verfasser der Chronologie gemacht haben. Er nennt sein ältestes Ahnenglied einfach „Mensch“, denn das bedeutet das Wort „Adam“, wenn man es ins Deutsche übersetzt. Da der Ahnenforscher weiß, dass alles Leben von Gott kommt, nennt er Gott auch als den Schöpfer Adams. Wir sehen den Schöpfungsakt des Menschen heute als Evolutionsprozess an. Das konnten die Menschen damals aber nicht. Selbst wenn der Verfasser durch eine göttliche Eingebung die Evolutionstheorie verstanden und geglaubt hätte, seinen Zeitgenossen hätte er sie nicht vermitteln können. Die letzteren formten ihre Tier- und Menschendarstellungen aus Ton wie auch ihre Götter. Doch aus Ton gebrannte Figuren bewegen sich nicht – also musste Gott dem tönernen Adam den lebensspendenden „Odem“ einblasen. An diesem „Odem“ oder „Atem“ erkannten die Menschen damals, ob ein Mensch lebte oder tot war. – Irritierend ist der Vers 20 im 1.Mose 3. Dort heißt es: „Und Adam hieß sein Weib Eva, darum dass sie eine Mutter ist aller Lebendigen.“
Pflanzen, Tiere und alle Menschen ‚jenseits von Eden‘ stammten nicht von ihr. Offenbar meint der Verfasser mit dem Wort ‚Lebendigen‘ nur die Menschen, welche über Adam und Eva mit Gott im Kontakt standen. Insofern ist der lebendige Odem mehr als nur eine Kraft, welche irdisches Leben ermöglicht. Er ist außerdem Gottes Geist, der es Adam ermöglichte, mit seinem Schöpfer zu sprechen. In diesem Sinne wurde Adam im Bilde Gottes geschaffen. (Siehe den folgenden Abschnitt!) – Das Menschenbild der Bibel scheint mithin ein anderes zu sein als das der Evolutionsbiologen, welche handwerkliche Arbeit und die Sprache als definierendes Kennzeichen eines Menschen ansehen.

Jesus ist historisch. Aber es gibt keine naturwissenschaftlichen Belege dafür, dass er ein vollkommener Mensch war, den Gott durch den Heiligen
Geist zeugte. Auf der anderen Seite kann man auch nicht beweisen, dass Jesus unvollkommen war, denn bei aller Beurteilung seines Lebens legen wir immer unseren unvollkommenen Maßstab zugrunde. Er war ein außergewöhnlicher Mensch.
Er heilte viele Kranke und erweckte mehrere Menschen vom Tode. Er selber ist nach dem Zeugnis von etwa 500 Zeitgenossen von den Toten auferstanden. Die Aussage: „Jesus war ein vollkommener Mensch, den Gott durch den Heiligen Geist entstehen ließ“, ist ein Glaubensdogma. Die Geschichtswissenschaft wie die Naturwissenschaften können hierzu nicht Stellung beziehen. Ihre Methoden greifen hier nicht. Ebenso können uns die Naturwissenschaften nicht sagen, ob die Evolution zu höheren Lebensformen bei einem vorgeschichtlichen Adam aufgehört hat, ob sie bei Jesus endete oder ob sie noch weiter ging. Eine Evolution ohne menschliche Einwirkung ist in historischer Zeit nicht beobachtet worden.
Dennoch sollte man die empirisch gesicherten Ergebnisse, die von einer Höherentwicklung des Lebens auf dieser Erde zeugen nicht ignorieren. Immerhin wird nach dieser Theorie seit etwa 100 Jahren erfolgreich Wissenschaft betrieben. Sie gilt daher als Arbeitshypothese, der wir viele
Fortschritte in der Biologie und Medizin zu verdanken haben.

Evolution und Schöpfungsbericht

Globale Betrachtungsweise:
Wenn ein ewiges Leben des menschlichen Körpers vor dem Sündenfall Adams existiert hat, dann höchstwahrscheinlich nicht auf dieser Erde.
Auch Mohammed konnte sich das nicht vorstellen. Daher lehrte er, Gott habe Adam und Eva nach ihrem Sündenfall aus dem Paradies auf diese Erde geworfen.
Wenn allerdings ein Paradies mit ewig lebenden Geschöpfen auf dieser Erde vorgelegen haben sollte, dann kann dieses ewige Leben nur auf Hoffnung hin bestanden haben und zwar in dem Sinne, dass nach dem physischen Absterben des Leibes ein anderes Leben in einer anderen Lebensform hier oder auf einem anderen Planeten sich automatisch angeschlossen hätte. Denn eine charakteristische Eigenschaft des Schöpfergottes ist die Verwandlung – nicht das abrupte Beenden, wie uns die Natur in vielen Metamorphosen zeigt. Der Hinduismus trägt dieser Verwandlungsfähigkeit der Natur heute noch Rechnung, indem er von Wiedergeburten spricht.

Wenn wir also voraussetzen, es habe sich von Anfang an alles nur auf dieser Erde abgespielt, dann bleibt eigentlich nur die folgende Möglichkeit: Bis zum Sündenfall sind zwar Tiere und Menschen physisch gestorben aber die ganze Schöpfung befand sich in einer kindlichen Unschuld und besaß daher ein ewiges Leben auf Hoffnung. Diese Unschuld ging zu Ende, als sich ein Wesen durch Gottes Wirken entwickelte, dass in der Lage war, mit ihm eine persönliche Beziehung einzugehen. Die Bibel nennt dieses Wesen „Adam“.
Dieser Adam sprach mit seinem Schöpfer und konnte daher von ihm Anweisungen empfangen. Solange er diese befolgte, war die Beziehung nicht gestört. Erst als er gegen göttliches Gebot handelte, kam es zum Bruch. Die Folge war der Verlust der „Metamorphose“, der Verwandlung des irdischen Lebens in ein anschließendes ewiges Leben in einer anderen Form.

Adam war also nicht der erste Primat überhaupt, sondern ein Mensch, der mit seinem Schöpfer eine partnerschaftliche Beziehung eingehen konnte und daher in gewisser Weise vollkommen war. Bei dieser Sichtweise ist auch zu erklären, warum Adams ältester Sohn Kain Angst
hatte, in der Fremde erschlagen zu werden. Offenbar lebten dort menschenähnliche Wesen, die nicht seine Geschwister waren. Aus ihrer Mitte wählt er seine Frau (1.Mose 4;16+17).

Dem modernen Menschen fällt es sicherlich schwer einzusehen, dass der Sündenfall eine Folge der Höherentwicklung sein könnte. Er verbindet Intelligenz mit „moralisch gut“ und Dummheit mit „moralisch schlecht“ und in dieses Bild scheint die oben beschriebene Entwicklung zum Sündenfall nicht zu passen. Aber überlegen wir doch einmal, welche Menschen der Welt den größten Schaden zufügt haben. Waren das geistig behinderte und dumme Leute, oder waren es intelligente Psychopathen? Zu schlimmen Gemeinheiten gehört eben auch ein gewisses Maß an Intelligenz.Nach Intelligenz und Wissen strebt aber der Mensch. Das wird im Paradis klar, denn die beiden Menschen wollen unbedigt vom „Baum der Erkenntnis“ essen.

Jesus hat diesen Verlust wieder ausgeglichen, indem er gehorsam war bis zum Kreuzestod. Auch er hatte wie Adam eine persönliche Beziehung zu Gott. Diese zerbrach aber nicht. Im Gegenteil, sie wurde zu einer vollkommenen Beziehung, weil Jesus selber göttlicher Natur war. Jesus hat nun dieses durch Adam verlorengegangene, nachirdische, ewige Leben für alle Menschen zurückgewonnen.
Die Geschichte zeigt uns zwei Naturen, ja sogar zwei verschiedene Schöpfungen, die erste, die natürliche, welche durch Evolution entstand. Sie hat versagt. Die zweite Natur wurde direkt durch den Heiligen Geist Gottes in den Leib der Jungfrau Maria gelegt. Diese Natur hat uns Rettung gebracht.
Subjektivistisch Betrachtungsweise
Der ev. Theologe Bultmann hat versucht, die Erlösungstheologie völlig subjektivistisch zu interpretieren: In jedem Menschen ist eine Adam-Natur, die von Trieben bestimmt die göttlichen Moralvorschriften missachtet. Sie entstand durch die Evolution und wird definiert über unsere Gene und unseren erworbenen Eigenschaften.
Doch da gibt es noch eine andere Natur, welche der Heilige Geist Gottes bei der Wiedergeburt in unsere Herzen legt – vergleichbar mit einer Christusgeburt in unseren Herzen. Diese Natur widerstrebt der alten Natur, welche nach ihren Lüsten lebt. Durch diesen neuen Geist befähigt Christus uns, die alte Natur zu überwinden, um eine Jesus-Natur zu entwickeln, die von Gott akzeptiert und mit dem ewigen Leben belohnt wird.

Wie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle Leben.“( 1.Korinther 15;22 )
Paulus erläutert das im Römer 8;5,6: Denn wer von eigenen Begehren bestimmt wird, trachtet nach dem, was unsere selbstsüchtige Art will; wer aber vom Geiste Gottes bestimmt wird, trachtet nach dem, was Gott will. Denn das Trachten des menschlichen Eigenwillens bringt den Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden.
Dieses bedeutet letztendlich:  Die Adam-Natur des Menschen stirbt, seine Christus-Natur wird leben. Es gilt, was die Dichterin Eleonore von
Reuß chrieb:  „Alles, wie schön auch, wird einmal vergehen. Nur, was getan wird aus Liebe zu Jesus, hat allein Wert und bleibt ewig bestehen.“
Berührungspunkte: zwischen den Schöpfungsberichten der Bibel und der Entwicklungslehre
Den ersten Schöpfungsbericht der Bibel erstreckt sich von Genesis 1 bis zum Vers 4 von Genesis 2.
Wenn man diesen Bericht modern auslegt widerspricht er keinesfalls moderner Evolutionsforschung, soweit diese auf seriösen Forschungsergebnissen beruht. Zum Beispiel hat man in der untersten Stufe des Erdneuzeitalters, des Kambriums, eine explosionsartige Fortentwicklung entdeckt. Vor diesem Ereignis gibt es nur schleimartige Bakterien, danach entdeckt man eine Vielzahl von verhältnismäßig
hoch entwickelten Meerestieren. Man spricht daher von der kambrischen Explosion.
Dieses Ereignis erinnert sehr stark an einen Schöpfungsakten Gottes, der in der Bibel beschrieben wird: Erden unter der Feste des Himmels.
Außerdem schildert der erste Schöpfungsbericht(1.Mose 1;1), der auch das Erschaffen der Pflanzen und Tiere beschreibt, die Entwicklung des Lebens evolutionskonform: Zuerst wurden das Leben im Meer, dann Pflanzen und Landtiere und schließlich der Mensch geschaffen. Erstaunlich dabei ist, dass zu dem Zeitpunkt, als dieser Schöpfungsbericht niedergeschrieben wurde, keinerlei wissenschaftliche Belege für diese richtige Reihenfolge vorlagen.
2.Schöpfungsbericht: Er beginnt mit dem 5. Vers von Genesis 2 und geht dann in die Heilsgeschichten der Glaubensväter Abraham, Isaak und Jakob über. Dieser Bericht trägt ganz am Anfang starke mythologische Züge. Da steht z.B. etwas vom Baum der Erkenntnis, der ewiges Leben verleiht, wenn man von seiner Frucht kostet. Allein dieser Abschnitt  zeigt, dass es sich hier nicht um einen naturwissenschaftlichen Bericht handelt. Er ist wie ein Gleichnis zu lesen, aus dem man vieles lernen kann über das Verhalten des Menschen gegenüber seinem Schöpfer und den Umgang der Menschen untereinander.
Durchden Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“ – Andere Übersetzungen, wie z.B. die englische ersetzen das „nichts“ durch „das Unsichtbare“, was mir treffender erscheint. Das letztere ist auch deshalb verständlich, da Gott nach Römer 1,20 „ein unsichtbares Wesen“ besitzt.
Römer 1,20: „Gottes unsichtbares Wesen ist erkannt in seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben.“
Früher meinten die Astrophysiker, das Weltall habe schon seit Ewigkeiten her seinen jetzigen Bestand gehabt. Durch den Nachweis der Rotverschiebung (entspricht dem Dopplereffekt beim Schall) stellten sie später jedoch fest, dass die Himmelskörper auseinanderstreben. Sie müssen also einmal einen gemeinsamen Ausgangspunkt besessen haben. So kam man auf den sog Urknall. Die Schöpfung hatte also einen Anfang oder eine „Singularität“, wie es die Physiker bisweilen nennen. „Die Einsteinschen Feldgleichungen führen zu dem selben Schluss: Am Anfang gabe es weder Raum noch Zeit, sondern Raum, Zeit und Materie sind est mit dem Urknall entstanden.“ # (S. 134-137)Die moderne Astrophysik bestätigt mithin die Aussagen der Bibel.
Die moderne Physik unterstützt auch die andere Behauptung der heiligen Schrift, dass das Sichtbare aus dem Unsichtbaren entstanden ist. Vor dem Urknall gab es nämlich keine sichtbare Materie. In einem Zentrum des Universums bestand lediglich eine hohe Konzentration von unsichtbarer Energie, ähnlich dessen, was wir heute in einem „Schwarzen Loch“ vermuten: Mächtige Gravitationsfelder durchsetzt von elektromagnetischer Strahlungsenergie und anderen unsichtbaren Kräften, unvorstellbarer Größenordnungen. Durch eine gigantische Explosion, „Big Beng“ genannt, entstand dadurch sichtbare Materie, Materie und Antimaterie zugleich.
Die sichtbare Materie bildet den für uns heute sichtbaren Kosmos. Der Antimaterie sind die Wissenschaftler auf der Spur. Sie scheint verschwunden zu sein. Eines ist wissenschaftlich belegt: Materie und die dazu gehörige Antimaterie würden sich gegenseitig auslöschen und wieder zu unsichtbarer Energie zerstrahlen.
Also die sichtbare Materie des Alls entstand aus unsichtbarer Energie. Der Hebräerbriefschreiber konnte das vor fast 2000 Jahren aus der damals bekannten Weltschau nicht entnehmen. Aber der Heilige Geist Gottes gab ihm diese Weisheit ein.
Die Natur bewirkt die Mutationen durch Höhenstrahlung, Temperaturschock oder chemische Mittel. Für letztere ist der Mensch weitgehend
verantwortlich. Was bewirken diese Mutationen? Nun sie zerstören die Erbanlagen. Es sind mittlerweile etwa tausend Syndrome bekannt, die in der Regel auf Mutationen von Genen beruhen. Fast alle führen zu Nachteilen und verkürzen das Leben des Geschädigten. Nur wenige verändern ohne Schaden das Erbgut wie z.B. die Mutation, welche im Ruhrgebiet aus einem weißen Kohlweißling einen schwarzen machte. Sie rief einen scheinbaren Vorteil hervor, weil damals die Häuser im Ruhrgebiet noch schwarz waren, was ihm eine bessere Tarnung gab.
Es ist keine Mutation bekannt , welche einen echten Vorteil gebracht hätte. Das ist auch nicht verwunderlich, denn das Erbgut ist ein höchst komplizierte Struktur.
Ein Photon, das wie eine Kanonenkugel dort einschlägt, wird höchstwahrscheinlich diese Struktur nicht verbessern können, es sei denn ein göttlicher Schöpfer hat es als Operationsskalpell benutzt. Er müßte es schon wie ein genialer Billardspieler so placiert haben, dass der Aufbau des Gens dadurch verbessert würde. Sicher hat er noch andere Möglichkeiten. Aber ohne sein Eingreifen ist eine Weiterentwicklung des Lebens nicht denkbar – auch nicht nach Millionen von Jahren! Nur Narren meinen das. Dass kommt daher, weil sie nicht bereit sind,
Gott die Ehre zu geben, ihre Sünden ihm zu bekennen und seine Gebote zu halten, welche der HEILIGE GEIST in ihr Gewissen geschrieben hat.

Die Auslese

Die Natur sollte laut Darwin die optimale Mutation auswählen.
Sie wäre damit aber überfordert. Sie kann höchstens eine Anpassung an ihre Lebensvorgänge bewirken – aber auf keinen Fall eine Höherentwicklung, denn diese würde ja über sie selbst hinausgreifen. Der Mensch als Krone der
Schöpfung steht ja weit über allen anderen Geschöpfen und damit auch über die ihm umgebenden Natur. Diese kann ihn dann nicht höher entwickeln!

Man könnte den Entwicklungsvorgang mit einer Beförderung im Berufsleben vergleichen. Nur ein Vorgesetzter, der im Range höher steht als der zu Befördernde, kann diesen Akt vornehmen aber niemals ein Untergebener. Ebenso kann die vom Menschen beherrschte Natur, die weit unter ihm steht, ihn nicht höher befördern im Sinne der Entwicklungslehre.Werner Gitt vergleicht den Gedanken, dass die Natur höherentwickelt,
mit dem Versuch eines Kapitäns, nach einer Orientierungsmarke zu segeln, die er auf dem Bug seines Schiffes angebracht hat. Einen anderen
Vergleich hörte ich von einem Laienprediger. Er verglich einmal diese Darwinistische Selbstorganisation mit einer Geschichte des Lügenbarons von Münchhausen, in der dieser erzählt, er habe sich selbst an seinem eigenen Schopf aus dem Sumpfe gezogen. Hält sich denn Gott in der Natur verborgen?

Vielleicht, aber die Betonung sollte auf verborgen liegen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Deos obscurus, ein in der Natur oder im All verborgener Schöpfer, dem kein Programmierer das Wasser reichen kann, muss nach einem genialen Plan das Leben entwickelt haben. – Außerdem haben neuere Untersuchungen der Evolutionswissenschaft ergeben, dass manche Bereiche des Genoms einer Zelle gehindert werden zu mutieren, während in anderen Bereichen der DNS Erbsprünge gehäuft auftreten. Mutationen sind also nicht zufällig!
(S.117) Daher spricht Joachim Bauer in seinem Buch „DAS KOOPERATIVE GEN“ von der Evolution als einen kreativen Prozess.
Die moderne Entwicklungslehre sieht eine Fortentwicklung des Lebens durch sog. Erbsprünge gegeben. Die Erbanlagen eines Lebwesens befinden sich in den Genen der Chromosomen, die in jedem Zellkern seines Körpers enthalten sind. Durch Strahlung, Chemikalien oder Temperaturschocks können diese Gene verändert werden. Man spricht dann von Mutationen, die rein zufällig und mit statistischer Wahrscheinlichkeit auftreten. Durch Auslese der Natur setzen sich die günstigen Mutationen gegenüber den ungünstigen durch. Damit ist aber nur die Anpassung  an die natürlichen Gegebenheiten erklärt, jedoch nicht die Höherentwicklung der Individuen. Zur letzteren sagt Pascal Jordan
folgendes: (
S.335/336) :
„Es ist ja oft von Biologen hervorgehoben worden, dass z. B. die explosive Entfaltung der plazentalen Säugetiere seit Beginn des Tertiärs es unglaubhaft machen, dass das Zusammenspiel der Selektion mit rein ‚zufällig‘, nicht zweckgerichtet bestimmten Mutationen hätte
ausreichen können, diese Entwicklung zu ermöglichen; …Bei der Fliege Drosophila mit ihren etwa 10 000 verschiedenen Genen müßte ein vollständiges Museum aller mutierten Formen schon dann 2 hoch 10 000 (oder ungefähr 10 hoch 3000 ) Stücke umfassen, wenn nur je zwei verschiedene Formen (Allele) für jedes Gen zugelassen würden. Aber diese Erwägung ist abwegig, weil die Zahl der in dieser Weise berechneten Möglichkeiten gar nichts zu tun hat mit der Zahl der in der Entwicklungslehre verfügbar gewesenen Mutationen. Wenn das Weltall – wofür ja vieles spricht – tatsächlich endlich ist, in der dann für wahrscheinlich zu haltenden Größenordnung , so enthält das Weltall nicht Materie genug, um mehr als einen winzigen Bruchteil des gedachten Museums (Anzahl der Mutanten) zu verwirklichen..“

Ähnlich argumentiert der Leiter der Datenverarbeitung und Direktor der Technisch-physikalischen Bundesanstalt Professor Gitt in seinem Buch „Schuf Gott durch Evolution?“. Also: Eine rein zufällige Höherentwicklung des Lebens durch Mutation und Auslese ist nicht denkbar. Der Evolutionsprozess durch Mutationen muß folglich gesteuert worden sein durch eine planende Intelligenz. Im Zeitalter des Radios, Fernsehers, Internets und Handys dürfte es nicht allzu schwer fallen, sich vorzustellen, wie diese Steuerungen wohl geschehen sein könnten und wie sie vielleicht immer noch geschehen werden: Es sind auf jeden Fall Genmanipulation, die besser sind, als sie der Mensch selbst in Zukunft je durchführen wird. – Das hochentwickelte Gehirn existierte vor der Entwicklung der Technik

Juden und Christen

Im Zentrum des fruchtbaren Halbmondes, am Euphrat und Tigris, haben vor etwa 10 000 Jahren paradiesische Verhältnisse geherrscht. Hier wuchs Getreide, das sehr nahrhaft ist und außerdem effektiv angebaut werden konnte. Schafe und Ziegen wurden domestiziert. Ackerbau und Viehzucht verschafften den Bewohnern einen bedeutenden Vorzug vor anderen Kulturen der Erde. Hier entstand das erste „Weltreich“, das Reich des Sargon von Akkad, den die Bibel Nimrod nennt. Die anderen lebten „jenseits von Eden“. (Dort, wo es Kain hernach hintrieb.)
Aus diesem Lande kam auch der Glaubensvater Abraham, nämlich aus Ur am unteren Euphrat. Im Urstromtal von Euphrat und Tigris lebten auch die Juden in ihrer siebzigjährigen, babylonischer Gefangenschaft. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Schöpfungsbericht der Bibel das Paradies dieses Landes beschreibt. Dem biblischen Schöpfungsbericht diente höchstwahrscheinlich das babylonische „Enuma elisch“ als Vorlage, das älter ist als der Schöpfungsbericht der Bibel. Diese babylonische Quelle wurde aber überarbeitet, sodass aus einem polytheistischen Mythos ein monotheistischer wurde. Vielleicht hat diesen schon Abraham aus Ur mitgebracht. Ur war ja nicht ohne Glauben an Gott gewesen, hatte sich aber immer mehr von ihm entfernt. Daher befahl Gott Abraham, dieses Land zu verlassen.

Gottlosigkeit führte auch zum Raubbau an der Natur. So wurde dieses fruchtbare Landstreifen zur Wüste, so wie sie sich heute im Irak präsentiert. Die Kultur verfiel. Die Menschen flohen aus Eden – nicht nur Abraham. Sie zogen mit ihrem Saatgut und den Kleintierherden längs des Breitengrades nach Osten und nach Westen, dort wo sie ähnliche klimatische Verhältnisse vorfanden. So entstanden im Osten Kulturen in Indien (Indogermanische Völkerwanderung) und China, im Westen hingegen in Griechenland, Ägypten, Italien und schließlich in den anderen Teilen Westeuropas. Schließlich setzte sich die Völkerwanderung über die Beringstrasse fort. Es wanderten mongolische Stämme nach Nord- und
Südamerika ein. Per Schiff folgten Europäer, um in Nordamerika unter ähnlichen klimatischen Voraussetzungen die momentan dominierende Kultur zu schaffen.
Dieser fruchtbare Gürtel, der längs unseres Breitengrades auf der Nordhalbkugel die Erde umläuft, sollte ein zweites Eden werden. Leider machen
die Menschen hier denselben Fehler wie ihre Ahnen in Eden. Sie betreiben Raubbau an der Natur. Die Bibel kann uns zeigen, wie wir ihn verhindern können. Die Wissenschaft allein schafft es nicht. Sie ist nur ein Instrument oder Werkzeug, das gesteuert werden will.

Christliche Nächstenliebe gegenüber kommenden Generationen kann uns helfen, wissenschaftliche Forschung in die richtigen Bahnen zu lenken.

Theologie und Kraft

Was sagt uns die Geschichte von Adam und Eva heute?
In der Urzeit schufen Menschen ihre Götter nach ihrem Bilde, in menschlicher Gestalt. Sie fertigten sie aus Ton, das sie anschließend brannten.
Der Schreiber dieser Geschichte wurde von Gott dazu inspiriert, diese falschen Vorstellungen zu korrigieren: Nicht der Mensch schaffe Gott nach seinem Bilde – sondern Gott schuf den Menschen nach seinem eigenen Bilde. Er nahm Erde und formte sie. Dann bließ er den lebenspendenen Odem ein. Damit steht der Mensch höher als die toten Götter, aber immernoch unter dem Schöpfer.
Welche Bedeutung hat der Baum des Lebens? – An dieser Stelle merkt man ganz deutlich, dass die Adam-Eva-Geschichte keinen naturwissenschaftlichen Bericht darstellt.

  • Dieser Baum besitzt einen gleichnishaften Charakter: Heilkräuter und Heilbäume waren die Apotheken des Altertums. Auch heute noch greift man auf Heilpflanzen zurück. Sie können zwar nicht das ewige Leben spenden, aber das irdische verlängern. Ich selber profitieren vom Extrakt aus den Blättern des Gingobaumes.
    Wie schön, wenn es nur diesen einzigen „Wunderbaum“ im Paradiese gegeben hätte, möchte man sagen!
    Nun, dann hätte der Mensch keine Entscheidungsfreiheit besessen. Gott hätte durch ihm einen Roboter geschaffen, der immer das getan hätte, was der Herr wollte. Nur, wenn eine Alternative angeboten wird, kann man von Freiheit sprechen. Diese Alternative ist der „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“. Er wird mit einem Verbot belegt. Aber der Mensch wollte sein wie Gott, alles wissen, alles können. Das war früher so und so ist es noch heute. Einige nehmen Heroin, um eine sog. Bewußtseinserweiterung zu erleben. Das ist auch ein pflanzliches Erzeugnis. Nach seiner Einnahme über längere Zeit weiß der Abhängige, dass die Droge böse ist und nicht gut.Leider sterben viele darüber hinweg!
    Beim Streben nach höherer Erkenntnis, nach Macht und nach Gottesgleichheit hat der Mensch seine Unschuld verloren und damit auch sein Leben im Paradies!

Moslime

All die Schwierigkeiten, die wir mit dem Paradies und dem Sündenfall haben, die quälen keinen Moslem. Mohammed lehrte nämlich, dass Adam und Eva nach ihrer Ausweisung aus dem Paradies auf unsere Erde geworfen wurden. Zuvor waren sie im Himmel vollkommen gewesen, sündlos mit ewigem Leben belohnt. Hernach litten sie unter den lebenszerstörenden Bedingungen dieser Erde. Auf diese Weise wäre auch zu erklären, warum die ersten Menschen fast tausend Jahre alt wurden. Ihre Gene waren eben noch verhältnismäßig robust.
Bei dieser Theorie stört nicht, dass der Tod schon vor dem Erscheinen der Menschen auf unserem Planeten herrschte. Es handelte sich ja dabei um den Tod der Tiere, welchen keine Heilserwartung zugesprochen wird und die demnach auch keiner Erlösung bendürfen. – Nach christlicher Heilserwartung soll jedoch die ganze Schöpfung erlöst werden einschließlich der Tiere.Außerdem wurde Adam nach der Bibel aus Lehm bzw Ton geformt. Das wird ja wohl bedeuten, dass er von dieser Erde war.

Am Anfang der Informationswissenschaften wurden maschinennahe Programmiersprachen entwickelt, wie zum Beispiel C und Assembler.
Einige Scripte jener Sprachen setze man zu mächtigen Befehlen sog Hochsprachen zusammen. Aus einfachen Maschinensprachen entwickelten sich also komplizierte Compiler und Interpreter.
So vollzog sich eine Evolution der Programme. Programmierern könnten allein mit maschinennahen Sprachen aus den Anfängen der Programmierkunst heutzutage keine konfortablen Programme erstellen, wie z.B. moderne Textverarbeitungen, dynamische Internetseiten oder Programme für Konstruktionen oder Statik. Daher wurden mit Hilfe jener frühen Compiler Hochsprachen entwickelt, die Kommandos aufweisen, welche solche Programme erzeugen können. PHP, MSQL oder C++ sind solche Hochsprachen, um nur einige zu nennen. Sie verwenden Programmteile der ersten maschinennahen Sprachen, Assembler- und C-Routinen oder Befehle des Betriebssystems. Uns stehen heute Programme im Internet zur Verfügung, über die wir Bestellungen aufgeben und in naher Zukunft sogar Verträge abschließen werden. Bald werden Programmierer diese Programme sogar über Funk, ohne direkten Kabelkontakt, auf dem Server ihres Internetanbieters erstellen können. Was hat das mit der Evolution des Lebens zu tun, werden Sie vielleicht fragen? Nun, wenn wir Menschen Programme über Funk entwickeln können, dann wird unser Schöpfer sicherlich die Fähigkeit besitzen, auf ähnliche Weise das Leben auf unserer Erde zu beeinflussen. Wenn wir Programme über Funk immer weiter entwickeln, dann wird Gott, der Herr, das irdische Leben in ähnlicher Weise immer komplexer gestalten können.
Das Programmieren über Funk ist verschlüsselbar, so dass selbst der amerikanischen Geheimdienst nicht in der Lage sein wird, den Code aufzubrechen. Wieviel mehr wird Gott, der Schöpfer Himmels und der Erden, in der Lage sein, seine Evolution vor uns zu verbergen. – Doch ohne einen genialen „Programmierer des Lebens“ ist eine Höherentwicklung der irdischen Wesen nicht einleuchtend!
Wenn Wissenschaftler davon Sprechen, dass die Natur uns geschaffen habe, dann ist das eine schwammige Aussage! Wer oder was ist die Natur? Zutreffender wäre es meiner Meinung nach, vom Schöpfer zu sprechen, der in der Natur wirkt!

Quellen

  1. Werner Gitt; „Schuf Gott durch Evolution?“ Christliche Literatur-Verbreitung e.V. Bielefeld (CLV)
  2. Albrecht Kellner: „Expedition zum Ursprung“ Brockhaus-Verlag 3.Auflage 2012
  3. Charles Darwin: „Die Entstehung der Arten“ NIKOL-Verlag, Hamburg, 2008
  4. Bernhard Kegel: „Epigenetik, Wie Erfahrungen vererbt werden“ DUMONT Verlag Köln, 3.Auflage 2010
  5. Joachim Bauer: „Das kooperative Gen, Evolution als kreativer Prozess“ Wilhelm Heyne Verlag München 3. Auflage 2010

Kommentar verfassen