Ehe für Alle mit Allen

Jetzt propagieren einige „die Ehe für alle“: Mann mit Mann, Frau mit Frau – das gab es schon! Vielleicht kommt bald: Mann mit Kuh, Frau mit Schwan – letzteres gab es in der griechischen Mythologie. Solche und ähnliche Darstellungen fanden Archeologen auch unter der Vulkanasche von „Pompeji“. Auch im alten „Sodom und Gomorra“ wurden ähnliche Gewohnheiten praktiziert. Daher nennt man bis heute diese Perversionen auch „Sodomie“. Alles ist schon mal da gewesen! Die Kulturen mit jenen abartigen sexuellen Gewohnheiten gingen jedoch unter. Die sogenannte „neue Weltordnung“, welche die alten heidnischen Verhaltensweisen wieder zum Leben erwecken will, führt zurück zu ganz „alten Perversionen“.

Frau und viele Männer

Sogenannte emanzipierte Frauen, die den Schutz ihrer Ehe verlassen haben, um in der Gesellschaft Anerkennung zu erreichen, gibt es reichlich. Sie schreiben Bücher über Sexualverhalten von Tieren, an das sie sich orientieren. Leider haben im Tierreich zumeist die männlichen Spezies mehrere Weibchen. Lange Zeit sind Menschen diesem Vorbild gefolgt. In einigen muslimischen Gesellschaftsordnungen besitzen einflussreicher Männer mehrere Frauen, so z.B. Häuptlinge in Afrika. Diese Männer lassen sich jedoch nur unter den Vermögenden finden wie z. B. unter den Häuptlingen Nordafrikas. Frauen, die es ihnen gleichtuen wollten, würden als „Huren“ verschriehen werden. Alle Emanzen, die trotz allem in einer muslimischen Gesellschaft auch auf dem Gebiete der Ehe eine „Gleichstellung mit den Männern“ durchsetzen möchten, mögen doch bedenken, dass die neunmonatige Tragzeit einer Frau, diese Ehe-Ordnung sehr erschwehren würde!

Ehe von Mann und Frau

Christus lehrte zu seinen Lebzeiten hier auf dieser Erde die Ehe von Mann und Frau. Er bezog sich dabei auf 1.Mose 1,27: „So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild; und er schuf sie als Mann und Frau.“ Emanzen könnten jetzt einen Schreck bekommen. Damit wurden Frau und Mann gleichgestellt. Diese letzte Aussage bezieht sich allerdings nur auf die Ehe und keinesfalls auf das öffentliche Leben, in der allein die Qualifikation entscheidet. Gleichstellung bedeutet auch nicht, dass bei ausbleibender Einigung einer oder beide Ehepartner eine Scheidung einreichen sollten. Die Frau möge sich unterordnen, auch wenn sie die klügere Entscheidung getroffen haben sollte. Wenn sie dann die schlechtere Entscheidung des Mannes ohne Gewissensbisse mittragen kann, darf sie hernach triumphierend sich mit den Worten melden: „Siehst Du Schatz, ich habe es Dir doch gesagt, dass deine Entscheidung die schlechtere ist.“ Das hinterlässt beim Manne Eindruck – wenn er seine Frau liebt. Andernfalls ist Eheberatung angesagt.
Diese „Einehe“ verpflichtet den Mann, seine Frau zu lieben. Diese Frau verpflichtet sich jedoch auch dazu, ihren Mann zu achten und ihn als ihren Herrn anzuerkennen. Jetzt streuben sich bei einigen Damen wahrscheinlich die Nachenhaare: „Mein Mann ist unmöglich, er ist ein Alkoholiker, er ist gewalttätig… früher war er ganz anders!“ Die Männer, welche ihre Frauen verließen, argumentieren entsprechend: „Sie ist faul, telefoniert stundenlang mit ihrer Freundin, sitzt den ganzen Nachmittag auf der Toilette und liest Krimis…früher war sie ganz anders!“ KLar, die Menschen verändern sich mit den Jahren. Das gestaltet eine lebenslange Ehe so schwierig. Ehe besteht eben nicht nur aus „Flitterwochen“.

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