Auftrag des Menschen: Machet euch die Erde untertan

„Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht…..“ (1.Mose 28 nach Luther)Wenn wir nur diesen einen Vers lesen, dann könnten wir das Wort „herrschet“ aus dem Schöpfungsbericht der Bibel missverstehen. Daher verwendet die neuere Übersetzung „Hoffnung für alle“ stattdessen die Formulierung „Ihr sollt Macht haben“.Pastor Busse, der die Männerarbeit in Niedersachsen leitet, kommentiert diesen Bericht während einer Tagung 2019 folgendermaßen: „ Wir nennen diese ersten Kapitel der Bibel die Urgeschichte, weil sie von den Anfängen erzählt, aber nicht im historischen Sinne, sondern von den Ur-Gegebenheiten. ….Und sie (die Leute) nahmen war, dass es eine Idealvorstellung gibt und dass alles mühelos und im Einklang sein könnte. Die Welt wäre ein Paradies und der Mensch könnte von diesem Paradies leben und es gleichzeitig pflegen und bewahren. So müsste es von Gott gedacht worden sein. So sieht die eigentliche Bestimmung aus. Doch die real existierende Wirklichkeit ist anders.

Was ist anders?

Früher: Nach dem 2.Weltkriege wuchs ich im nordwestfälischen Kreise Herford auf. In unserem Dorfe existierte nur ein Auto. Damit versorgte ein Bewohner das gesamte Dorf mit Milch. Damals, nach dem Kriege, fuhren Chinesen noch mit Rikschas, die aus einem Dreirat mit Ladefläche und Bedeckung bestanden, in die auch Menschen transportiert werden konnten. Autos sah man kaum.

Heute: Im Jahre 2020, besitzt eine durchschnittliche Familie mindestens zwei Autos. Könnten diese alle auf Autobahnen und Bundesstraßen parken, dann würde Auto an Auto stehen, so las ich vor Jahren in der Zeitung. Heute sind die chinesischen Straßen mit Autos gefüllt wie Waldameisen-Pfade mit Ameisen. Industrieanlagen schossen seit 2000 wie Pilze aus der Erde. Zwar halfen Europäer den Chinesen Rauch-Filter in ihre Schonsteine einzubauen. Aber offenbar waren die Filter nicht von ausreichender Qualität. Die Großstätter trugen daher schon vor der Corona-Krise in den mit Rauchschwarden überdeckten Großstätten einen Mundschutz. Daher ist es kein Zufall, dass gerade dort die CORONA-Pandemie ausbrach.

Die Zukunft: Nun sind wir in Europa im Sommermonat Juli. Die deutschen Landen sind in ein grünes Paradies verwandelt worden. Das CO² der Autos wird von den grünen Bäumen, Sträuchern und Felder in C und O² zurückverwandelt. Das O² benötigen wir zum Atmen. Es wird die Pandemie stoppen. Doch der nächste Winter kommt bestimmt!!! Elektroautos? – Wo nehmen wir den Strom her? Mit Hilfe von Wind, Wasser und Solaranlagen allein werden wir ihn bis auf weiteres nicht erzeugen können. Und Atomkraftwerke will keiner.

Vorbild Niederlande

Links: Umweltfreundliche Planung, Rechts: Zuidersee von oben.

Als die Niederlande die Zuiderzee trockengelegt hatte, konnte sie die Bebauung auf dem neu erworbenen Land ohne Einschränkungen planen. Die Leute wohnen nicht dort, wo Industrieanlagen und Einkaufszentren eingerichtet wurden, sondern in reinen Wohngebieten, welche diese Zentren umgeben. Von den Wohnorten aus fahren elektrisch betriebene Züge in das Arbeits- und Einkaufszentrum der Großstadt. Die Leute leben im Grünen. In den Industriegebieten wird die Abluft gewissenhaft gefiltert. Ein menschenfreundliche Einrichtung, die auch unseren Bauämtern als Vorbild dienen könnte.

10.06.2020 Kk

Wir müssen uns einschränken!

Immerwieder hören wir: „Wir müssen der Wirtschaft mit Milliarden Euros helfen, damit sie wieder angekurbelt wird. Auch den Fluggesellschaften muss geholfen werden!“ Fliegen wird zwar etwas teurer und das Zugfahren etwas billiger. Doch das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Es bestätigt die Tendenz der Politiker, die keine gravierende Einschränkung in der Gestaltung der Freizeit wollen dürfen, weil das Volk sie dann nicht mehr wählen wird. Politiker vom Schlage des Sozialdemokraten H. Wehner fehlen uns. Letzterer setzte eine ganz andere Priorität, indem er formulierte: „Der Mensch ist nicht für die Wirtschaft da, sondern die Wirtschaft für den Menschen.“

Einschränkungen und trotzdem Freude haben – Wie geht das? Das geht! Unsere Eltern und Großeltern haben es uns vorgelebt. Sie fuhren mit Fahrrad und Zelt ins Grüne, waren trotz der vielen Arbeiten und manigfachen Einschränkungen zufrieden. Wie geht das? Sie waren fromm, besuchten regelmäßig den Gottesdienst und beteten vor jeder Hauptmahlzeit! – Ja , hilft das denn, möge manch einer fragen. Nun, Gott hat die Erde geschaffen und hat ihr Naturgesetze zugrundegelegt, die für das gesamte Weltall Gültigkeit besitzen. Er hat auch uns geschaffen, den Körper mit Geist und Seele. Dieser Schöpfer weiß, was uns glücklich und zufrieden macht. 24.06.2020 Kk

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