Wie schafft der Herr Einheit?

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Bis zur Entwicklung der Wasserstoffbombe haben die Großmächte dieser Erde ihre Konflikte kriegerisch ausgetragen. Der Sieger wurde von den Besiegten als Gesetzgeber anerkannt, freiwillig oder gezwungenermaßen. Das galt weltweit, ganz gleich welche Gesellschaftsform und welche Religion vorherrschten.
Solche eine Konfliktlösung ist unter Atommächten nicht mehr möglich. Da die Anzahl der Staaten, welche atomar ausgerüstet sind, weltweit zunimmt, wird solch eine Bereinigung von Interessenkonflikten in nahe Zukunft überhaupt nicht mehr in Frage kommen, weil sie die Existenz der gesamten Menschheit gefährdet. Wie wird man dann Probleme lösen?
Zunächst bietet sich der Kompromiss an, der schon oft Völker vom Waffengang abgehalten hat, zumindest zeitweise. Doch Kompromisse führen zu einer pluralistischen Gesellschaftsordnung. Die Vertreter der Weltreligionen aber werden ihre Glaubensgrundlagen und ihre Verhaltensweisen nicht ohne Weiteres preisgeben. Auch überzeugte Christen werden auf ihre theologische Mitte nicht verzichten wollen, die im Glauben an das alleinige Heil durch Christus besteht.
Die einzige Lösung sehe ich in einer neuen Ausrichtung des Menschen, so wie sie damals zu Pfingsten geschah. Nach diesem Ereignis verloren die Jünger Jesu ihre Menschenfurcht. Sie predigten öffentlich, so wie es Petrus tat während des Passafestes. Außerdem besaßen die Jünger besondere Gaben, durch die sie sich selber aufbauten und andere. Sie redeten prophetische und es geschahen Wunder, die aus einem unerschütterlichen Glauben heraus erwuchsen(1. Korinther 12). Sie heilten Kranke und wurden selber durch Gift nicht beschädigt (Markus 16, 15-18). Damals erfuhr das Christentum seine größte Ausbreitung.
Allein solch ein Aufbruch kann Einheit schaffen, zunächst unter Christen, dann aber auch weltweit unter allen Menschen. Wenn der Herr wiederkommt, dann wird solches sicherlich geschehen. Wir können seine Wiederkunft vorbereiten, dadurch dass wir diesen Gaben erbitten. Die damit verbundenen Sendungsaufträge werden uns so sehr zufriedenstellen, dass wir freiwillig auf alle weltlichen Vergnügungen mit Freuden verzichten werden, soweit sie diesen Aufträgen entgegenstehen.

30.08.2012 Kk