Tausend Jahre mit Christus

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Die Evolution Gottes und die des Satans

Wie wirkt Satan?

Gott will neues Leben schaffen. Nun ist bekanntlich der Teufel der größte Nacharmer Gottes. Er verspricht auch qualitativ hochwertiges Leben. Da er nur der „Fürst dieser Welt“(Erde) ist, bleibt seine Macht auf diese Erde beschränkt. Die Lebensqualität, die er vermitteln kann, ist die irdische. Die Nationalsozialisten haben uns zu seiner Methode ein Beispiel hinterlassen. Sie versuchten die Menschen wie das Vieh zu züchten. Menschen ohne erkennbare Erbschäden wurden miteinander verkuppelt, Kranke wurden getötet. Am Ende stand ein grauenvoller Krieg, der auch die vermeintlich Gesunden zu Krüppeln machte.

Wie wirkt Gott?

Gott wirkt, indem er heilt. Das geschieht mitunter spektakulär, mitunter aber auch ganz im Stillen. Wie er das macht, das wissen wir nicht, aber es geschieht. Die Ergebnisse kennen wir: Krebs verschwindet, Kranke verlassen ihre Rollstühle.Auch psychische Krankheiten werden beseitigt. Diese Heilungen des Körpers , der Seele und des Geistes schenken eine höhere Lebensqualität und verlängern das irdische Dasein. Das ewige Leben schenken sie aber nicht. Sie weisen allerdings darauf hin und machen uns Mut, daran zu glauben. Mancher muss allerdings mit seiner Krankheit leben. Doch Gott hilft ihm, diese zu ertragen. Oftmals sind chronisch Kranken begnadete Menschen, die über geistliche Gaben verfügen, durch welche der Herr viel Gutes wirkt.

Nach der Auferstehung der Toten erschafft der Schöpfer des Himmels das neue ewige Leben, entsprechend seinen Möglichkeiten. Er macht alles von Grund auf neu, so wie es der Visionär Johannes im letzten Kapitel der Bibel beschreibt.
Offenbarung 21,1-5:
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.4  und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Nach den Prophezeihungen des alttestamentlichen Buches Daniel, endet die Weltgeschichte mit dem Untergang des Römerreiches. Danach sollte das Reich Christi auf Erden beginnen. Viele Christen des frühen Mittelalters haben daraus geschlossen, dass unser Herr um die Wende des ersten nachchristlichen Jahrtausends wiederkommen müsse; denn um diese Zeit war Westrom schon untergegangen und Ostrom dem Verfall preisgegeben.
Otto der Große, Imperator des ostfränkischen Reiches, wollte entsprechend dieser Auffassung, dass Bischöfe seines Herrschaftsbereiches zu Landesherren erhoben werden. Danach sah es so aus, als hätte das Tausendjährige Reich Christi auf Erden schon seinen Anfang genommen. Ottos Nachfolger wollten aus diesem Reich ein Weltreich schaffen. In der Tat, diese bischöfliche Herrschaft hat sich über etwa 1000 Jahre behaupten können. Sie begann um 900 n.Chr. und endete im 19.Jahrhundert durch Napoleon Bonaparte. Doch hinter dieser sakralen Herrschaft verbarg sich ein folgenschwerer Irrtum, den die Reformatoren dann später erkannten. Die Diener Christi hatten vor der Zeit geherrscht und waren damit auch nicht mehr die wahren Diener des Herrn Jesu Christi gewesen.
Sie hatten offenbar übersehen, dass der Prophet Daniel ausschließlich das Ende des Alten Bundes beschrieb, den Gott Vater mit Mose am Sinai geschlossen und den Josua beim Einzug ins gelobte Land mit dem Volk Israel beschworen hatte. Dieser Heilsbund endete vorerst mit dem Aufstand der Juden im zweiten nachchristlichen Jahrhundert und der anschließenden Diaspora.Heilsgeschichte schreibt Jahwe von da ab mit dem neuen Bund, der unter dem Kreuz Christi geschlossen wurde.
Theologen sprechen in diesem Zusammenhang vom Tal der Gemeinde. Dieses Zeit-Tal beginnt mit dem ersten Kommen des Herrn und endet mit seinem zweiten. Sein erstes Kommen stellt, bildlich gesprochen, einen "Ereignisberg" dar, sein zweites einen weiteren. Die gesamte Situation darf man sich folgendermaßen vorstellen: Die erste Höhe wird erreicht durch Christi erstes Wirken in Israel, die zweite wird sich ergeben bei seinem Wiederkommen in dieses Land. Der gläubige Jude erwartet momentan noch das Erscheinen des Messias (Christus). Er steht sozusagen noch vor der ersten Höhe, welche die zweite überdeckt und das Tal dazwischen für ihn verbirgt. Dieses Tal ist das "Tal der weltweiten christlichen Gemeindschaft". Wenn Christus wiederkommen wird, dann ist es für Juden sein erstes Erscheinen auf dieser Erde, für Christen jedoch schon sein zweites.

10.12.2011 Kk