Hormone und Perversionen

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Im ersten Kapitel des Römerbriefes schreibt der Heidenapostel Paulus Folgendes:

20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden  23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden,  25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.  26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;  27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. 28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist,  29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig.

Paulus sieht die oben beschriebene Perversion als Folge der Gottlosigkeit an, die den Schöpfer nicht verehrt. Wie ehrt man ihn denn? Nun, von den Anfängen des Christentums bis heute ehrt man Gott dadurch, dass man u. a. seine Gottesdienste besucht, seine offenbarten Schriften liest und zu seiner Ehre Loblieder singt. Damals wurden falsche Götter verehrt in Gestalt von Götzenbildern, die einem Menschen ähnelten oder einem Vogel oder einem anderen Tier. Heute sind es in der Regel keine Götzenbilder mehr, sondern Kunstgegenstände, Möbel, Hauseinrichtungen, Gebäude oder Autos. Wenn diese Gegenstände mehr geschätzt werden als der allmächtige Schöpfer Himmels und der Erde, dann können sich oben beschriebene Fehlverhalten automatisch einstellen.

Viele Ärzte wollen es heutzutage besser wissen!

Es wird dabei etwa folgendermaßen argumentiert: Es gebe Männer, die schon im Mutterleib zu viele weibliche Hormone aufgewiesen hätten und Frauen, welche zu viele männliche erhielten. Nun muss aber das, was für Ungeborene gilt, nicht automatisch auch für Erwachsene gelten. In der Tat besitzen auch erwachsene Männer einen geringen Anteil an weiblichen Hormonen  und erwachsene Frauen an männlichen. Andernfalls wären alle Männer Machos und alle Frauen  unterwürfige Sklavinnen. Es gäbe dann wohl auch keine Emanzen, an die wir uns ja schon so sehr gewöhnt haben - lol!
Doch der Hormonausstoß lässt sich beim Menschen medikamentös steuern. Das geschieht z.B. bei Frauen, die durch Brustkrebs gefährdet sind. Auch bei zu früher Pubertät  wendet man diese Methode an. Man könnte sie auch bei Homosexuellen praktizieren. Offenbar wollen es diese Menschen aber nicht. Sie scheinen Gefallen an dieser unnatürlichen Art des Verkehrs gefunden zu haben.
"Gott hat sie eben dahingegeben", wie Paulus das nennt!
Wieviele Hormone im Körper erzeugt werden, das kann der Mensch auch selber steuern, sofern er ein praktizierender Christ ist und den Geist der Befreiung durch den auferstandenen Jesus Christus empfangen hat. Der Hypothalamus im menschlichen Gehirn steuert die Ausschüttung des Östrogens bzw des Testosterons, also des weiblichen bzw männlichen Hormons. Diese kleine Drüse am Gehirn des Menschen reagiert auf die Gedankenwelt und Gefühlswelt des Menschen. Wenn ein Menschen unsauberen perversen Gedanken nachgeht, dann kann diese Drüse durchaus anormal reagieren. Sie schüttet dann viel zu viel Östrogen bzw. Testosteron aus, je nachdem wie sich der Mensch gedanklich betätigt. Auf diese Weise können Männer zu viel Östrogen erzeugen und Frauen zu viel Testosteron. Mancher Asket hingegen kann durch die Beherrschung seiner Gedankenwelt weitgehend zölibatär leben, wie Paulus es tat und wie viel katholische Priester es heute noch praktizieren. Fehltritte können bereut und vergeben werden. Sie binden daher den Christen nicht an eine perverse Denk- und Lebensweise.
Ohne den Heiligen Geist Gottes, der vergibt und erneuert, wird das aber nicht möglich sein, auch nicht bei Kastraten, denn kein chirurgischer Eingriff im Körper eines Menschen kann etwas an dessen Gedankenwelt ändern. Das kann nur Gott, der den Menschen schuf und der ihn durch Jesus Christus erneuern will, damit er seiner Bestimmung gerecht werden kann.

03.08.2017 Kk

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