Heimat

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Sehnsucht nach der irdischen Heimat

In in der Fremde, in der Ferne,
dort treibt es mich zurück zu Dir.
Sehe Deiner Türme Schwere
im Traume wachen über mir.

Fern der Heimat und der Lieben
erlebe ich den kalten Wind,
der mich hat vorangetrieben
wie ein vaterloses Kind.

Dort sehe ich schon deine Mauer,
die der Häuser Meer umgibt.
Und mich erfasst ein leiser Schauer,
ob mein Liebstes mir noch blieb!

Sehnsucht nach der himmlischen Heimat

Wo Neid und Missgunst nicht mehr tragen
das Netz, das die Hoffnung fängt.
Wo böser Leumund kann nicht graben
den Sumpf, der das Glück ertränkt.
Dort will ich sein und ewig bleiben!

Wo man Moral und Religion
nicht gebraucht zum Schaden.
Dort , wo das Zepter und der Thron
uns in Liebe tragen.
Dort will ich sein und ewig bleiben!

Da, wo man den hohen Lobpreis
unserem Gotte singt,
der für das erlittene Leid
uns den Trost jetzt bringt.
Dort will ich sein und ewig bleiben!

Da möchte ich hin und ewig bleiben
nach der bösen Zeit.
Nichts soll mich von dort vertreiben
aus der Ewigkeit.
Doch muss ich jetzt noch hier verweilen!

5.12.2007 Kk