Der Gott der Geborgenheit

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Stille in Gott

Konnt' die Stille nicht ertragen,
mußte schaffen, immer fragen,
von einem Fest zum andern
rasen, laufen oder wandern.

Doch bleib im Alter stets bei mir,
sollt ich mich wenden ab von Dir!
In deinem Schoße will ich ruhen
und absolut nun gar nichts tun!

Selbst wenn ich fleißig schaffe,
dabei die Kraft zusammen raffe,
so sei mir nahe auch in dieser Zeit
durch unendlichen Geborgenheit!

23.06.2008 Kk

Stille am Grabe

Die Sonne tief am Himmel stand,
als der Tag sich neigt,
und der weiße Nebel zeigt
sich am Waldesrand.

Jetzt hörte man das leise Weinen
bis ins Tal hinab,
dort am frischem Grab
wo die Lebensglocken schweigen!

Haben jene auch daran gedacht,
die dort am Grabe stehen,
wenn sie selber einmal gehen,
ob sie mit Gott ihr Testament gemacht?

21.11.11 Kk

In Gott geborgen

Alles was ich habe,
das habe ich von Dir.
Und alle meine Gaben,
die gabst Du mir!

Darum halte ich nicht fest
und will um gar nichts ringen,
weil Du in meinen Händen lässt,
was mir das Heil wird bringen.

So kann auch keine Not entstehen,
wenn man mir Manches nimmt,
denn es wird mir mitgegeben,
was Du für mich bestimmt!

05.09.2010 Kk

Einsamkeit

Sie konnt ich früher nicht ertragen!
Ich musste rasen, immer fragen,
von Ort zu Orte fahren,
 laufen oder wandern!

Bleib, Herr,im Alter doch bei mir
und lass mich bleiben stets bei Dir,
ob in weiter Fremde oder hier,
selbst wenn ich gar nichts tue!

Wenn ich dennoch fleißig schaffe
und alle Kraft zusammenraffe,
dann lass mich ruhig schlafen
in unendlicher Geborgenheit!

23.06.2008 Kk