Christentum und Evolution

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Die folgende Abhandlung ist hauptsächlich für diejenigen gedacht, denen es schwer fällt, den christlichen Glauben anzunehmen, weil sie Anstoß am zweiten Schöpfungsbericht der Bibel nehmen. Ich möchte zeigen, daß es auch möglich ist, die Befreiungsphilosophie des Pauls zu akzeptieren, ohne eine wörtliche und fundamentalistische Interpretation der Erzählung über Adam und Eva zugrund zu legen.
Begriffsklärung:
Unter dem Wort "Evolution" verstehe ich im Folgenden nicht den Zweig der Philosophie, der lehrt, das Leben sei entstanden durch zufällige Mutationen und anschließender Selektion durch die Natur. Ich verstehe darunter lediglich die langsame, kontinuierliche Entfaltung des Lebens. Nur in diesem ausschließlichen Sinne verwende ich den Begriff "Evolution".

Inhaltsverzeichnis:

Paulinische Schöpfungstheologie

Evolution und Theologie
  1. Der erste und der zweite Tod

  2. Historisches

  3. Wie kann man Leben und Tod evolutionsverträglich interpretieren?

  4. Berührungspunkte zwischen Evolution und biblischen Schöpfungsbericht

  5. Berührungspunkte zwischen moderner Astrophysik und Schöpfungsbericht

Irrsinn der Höherentwicklung durch Zufall und Auslese
Das Paradies
Ein Wort zum Trost

Paulinische Schöpfungstheologie:

Das neue Testament geht von der biologischen Existenz des "Adam" aus:

Lukas 3, 38 der war ein Sohn des Enoch, der war ein Sohn Sets, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.
Römer 5, 14 Dennoch herrschte der Tod von Adam an bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte.
1.Korinther 15,22 Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.
1.Korinther 15,45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, " wurde zu einem lebendigen Wesen " (1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
1.Timotheus 2,13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva.
1.Timotheus 2, 14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen.
Judas 14 Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen,

Paulus hat die Schöpfungsgeschichte des AT wahrscheinlioch nicht als Mythos angesehen, wie es wohl die meisten der heutigen Theologen tun. Für ihn haben Adam und Eva als erstes Menschenpaar real existiert. Sie waren keine Exemplare in einer langen Kette der Evolution, sondern direkte Geschöpfe Gottes. Zu seiner Zeit, am Anfang des ersten Jahrtausend der christlichen Zeitrechnung, ging diese Auffassung konform mit dem Schöpfungsglauben der damaligen Zeit. Die Antike glaubte an ein Paradies, das zu Beginn der Schöpfung existiert habe. Der römische Dichter Ovid (43 v. Chr.-17 n.Chr.) beschreibt es in seiner Ode "Weltalter":"Aurea primas aetas, aetas quae vindice nullo.. " - "Am Anfang war das goldene Zeitalter, in dem es keine Fesseln gab..".

Dieses Paradies ging durch Adam verloren, Christus hat es uns zurückgewonnen. Paulus schreibt dazu folgendes:

Der neue Leib bei der Auferstehung
35 Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen?36 Du Narr: Was du sähst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.37 Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem.38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib.39 Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische. 40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. 41 Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz. 42 So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 43 Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.44 Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib. 45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, "wurde zu einem lebendigen Wesen" (1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.46 Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche. 47 Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel. 48 Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen. 49 Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.
Verwandlung der Gläubigen und Sieg über den Tod
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit. 51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; 52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.53 Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. 54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): "Der Tod ist verschlungen vom Sieg. 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" 56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. 57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! 58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
1..Korinther 15; 35-57 (nach Luther)

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Evolution und Theologie:

1. Der erste und der zweite Tod

Die moderne Evolutionstheorie kennt kein Paradies auf dieser Erde. Die Archäologie, auf deren empirischen Funden die Entwicklungstheorie beruht, kann solch ein Paradies nicht nachweisen. Selbst in den Erdschichten, welche uns aus der frühesten Geschichte Zeugnis geben, finden sich Spuren des Todes. Wenn erst mit dem Sündenfall der physische Tod auf der Erde gewütet haben sollte, dann dürfte es vor dem Erscheinen des Menschen, welcher sowohl nach der Bibel als auch nach der Entwicklungslehre ganz am Ende der Erdgeschichte auftrat, keinen physischen Tod gegeben haben. Dann dürften die primitiven Lebensformen, die man in den frühen Erdschichten findet, gar nicht gestorben sein. Woher kommen aber dann die Abdrücken? Sie stammen doch wohl eindeutig von gestorbenen Tieren - oder ?

Kein Paradies mit ewig lebenden Geschöpfen hat uns irgendeine Nachricht hinterlassen. Anhänger der Evolution behaupten daher, Tod und Verderben seien von Anfang an auf der Erde präsent gewesen.Für diese These gibt es auch gute theologischeGründe:

Im 1. Mose 2;17 lesen wir: "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst Du nicht essen; denn welchen Tages Du davon essest; wirst Du sterben." (Scoffield-Übersetzung) Nun sind Adam und Eva aber nicht davon gestorben, d.h., sie fielen nach dem Sündenfall nicht tot um. Offenbar meint die Bibel selbst nicht das irdische Leben und auch nicht den irdischen Tod, wenn sie vom Sterben spricht. Wenn dem aber so ist, dann zielt sie auf das Leben nach dem irdischen Tod. Offenbar würde das verloren gehen. Adam und Eva sollten also den sog. "geistigen Tod" (siehe Offenbarung im NT ) bzw. zweiten Tod nach dem irdischen erleiden, wenn sie ungehorsam wären. Hätte Adam ein ewiges physisches Leben auf dieser Erde schon besessen, das auch seinen Körper eingeschlossen hätte, so wäre außerdem unverständlich geblieben, warum ihn Gott aus dem Paradies ausgestoßen hat. Als Grund dafür gibt er nämlich an, Adam könnte vom Baum der Lebens essen und ewig leben. 1.Mose 3;22-24.

Einen weiteren Grund dafür, dass ein ewiges Leben des menschlichen Körpers auf dieser Erde nicht vorlag, liefert das NT, in dem Christus als Erlöser gepredigt wird, welcher den von Adam verursachten Schaden wieder gut gemacht hat. Im Falle eines ewigen Lebens des irdischen Leibes vor Adams Sündenfall müßte jeder im christlichen Sinne Gläubige dank Christi dieses Leben zurückerhalten. - Aber auch Christen sind gestorben ! Mithin muss Christus etwas anderes wieder hergestellt haben. Das kann dann aber nur ein ewiges Leben nach dem irdischen Absterben des Leibes sein, so wie Paulus es oben im 1.Korinther 15 beschreibt.

Wie verhängnisvoll es unter Umständen sein kann, wenn dieses nicht bedacht wird, zeigt das Beispiel schwärmerischer Jehovas Zeugen, welche vor etwa 100 Jahren verbreiten ließen: "Millionen jetzt lebender Menschen werden nicht sterben." Natürlich glaubten sie, bei diesen Menschen würde der sterbliche Körper durch einen unvergänglichen augenblicklich ersetzt werden. Offenbar war man auch davon überzeugt, dass dann auch die Erde umgestaltet werden würde. Typisch für diesen Glauben ist allerdings die Verbundenheit mit dieser Erde. Aber eine irdische Vollkommenheit im Sinne eines unvergänglichen Körpers, ist nicht nur für Anhänger der Entwicklungslehre schwer vorstellbar, sondern auch für alle anderen Naturwissenschaftler.

So wie die Reibung jede Bewegung stoppt, so beenden die genetischen Defizite das irdische Leben. Die Sonne hat von Anbeginn durch ihre Strahlung Mutationen im Erbgut geschaffen, die das Leben in der Regel negativ beeinflusst haben. Vollkommenheit als Voraussetzung für ein Ewiges Leben lassen die Naturgesetzte dieser Erde jetzt nicht mehr zu. - Dennoch: Der Traum vom ewigen, vollkommenen Leben kann durchaus eine Realität beinhalten. Der kosmische Himmel über uns zeigt, dass es eine Art Vollkommenheit gibt. Seine Bewegungen sind aufgrund fehlender Reibung in gewisser Weise vollkommen. So z.B. die Bahn des Mondes um die Erde. Neben Entstehen und Vergehen scheint es im Himmel über uns etwas zu geben, das man kosmische Konstanz nennen könnte. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bibel, welche reich ist an Allegorien, das Wort " Himmel " als Synonym für einen Lebensbereich verwendet, in dem ewiges Leben und Vollkommenheit ihren Platz finden.

Im 1. Mose 1; 31 lesen wir: "Und Gott sah an, was er gemacht hatte; und siehe da es war sehr gut"
Die Menschheit auf ihrer Kindheitsstufe war noch optimal. Sie ernährte sich von Pflanzen. Kein Tier brauchte getötet zu werden. Auf dieser Stufe war ein gewisses ewiges Leben durchaus möglich. Für unser heutiges Altern und Sterben sind mehrere Faktoren verantwortlich. Einige davon sind:
1. Negative Genmutationen
2. Verbrauchte Zellen
3. Verkalkte Adern
Zu 1: Zerstörte Zellen könnte der Schöpfer während der Evolution ständig reparieren, so ähnlich wie wir unser PC-Betriebssystem durch Downloads instandsetzen.
Zu 2: Der Vergänglichkeit der menschlichen Zellen wirkt der Körper noch heute dadurch erfolgreich entgegen, dass er diese Zellen durch frische ersetzt. Im Laufe von sieben Jahren hat er auf diese Weise sämtliche Körperzellen ausgetauscht. Ein gewisser Erneuerungsprozess, der ein unvergängliches Leben auf dieser Erde ermöglichen könnte, ist hierin noch erkennbar. Der Schöpfer könnte durchaus dafür sorgen, dass jede alte Zelle durch eine vollkommen neue, junge ersetzt würde, die fehlerlos ist.
Zu 3: Die Verkalkung ist nicht zwingend notwendig. Sie tritt auch nicht bei allen Menschen gleichstark auf.

Wenn sich die Schöpfung nicht in einem kurzen Akt ereignet haben sollte, sondern über viele Jahre durch Evolution sich vollzogen hat, dann wird auch der Sündenfall nicht durch Adam und Eva allein verursacht worden sein, sondern durch viele Menschen während der gesamten Evolution. Er verhinderte, dass Gottes vollkommener Plan, nach dem der Menschen geschaffen werden sollte, nicht seine vollkommene Verwirklichung fand.

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20.09.07 Kk

2. Historisches

Adam:Bei ihm können wir die historische Existenz nicht nachweisen. Sein Leben entzieht sich jeder wissenschaftlichen Methode. Dennoch ist es möglich, dass Gott einen im gewissen Sinne vollkommenen Menschen in diese Welt hineingepflanzt hat - so wie er es später bei Jesus tat. Eines dürfte allerdings klar sein: Adam hat die Geschichte seiner Erschaffung nicht selber geschrieben. Der Autor, welcher die Schöpfungsgeschichte aufschrieb, hat lange nach Adam gelebt. - An Adams Lebensbeschreibung schließt sich in 1.Mose Kapitel 4 bis 5 eine Chronologie an. Der, welcher sie schrieb, hat offensichtlich Ahnenforschung betrieben. Jeder, das sich schon einmal damit versucht hat, weiß, dass er bei irgend einer Person aufhören muss. Da geht es dann nicht weiter. Diese Erfahrung wird auch der Verfasser der Chronologie der Schöpfung gemacht haben. Er nennt sein ältestes Ahnenglied einfach "Mensch", denn das bedeutet das Wort "Adam", wenn man es ins Deutsche übersetzt. Da der Ahnenforscher weiß, dass alles Leben von Gott kommt, nennt er Gott auch als den Schöpfer Adams. Wir sehen den Schöpfungsakt des Menschen heute als Evolutionsprozess an. Das konnten die Menschen damals aber nicht. Selbst wenn der Verfasser durch eine göttliche Eingebung die Evolutionstheorie verstanden und geglaubt hätte, seinen Zeitgenossen hätte er sie nicht vermitteln können. Die letzteren formten ihre Tier- und Menschendarstellungen aus Ton wie auch ihre Götter. Doch aus Ton gebrannte Figuren bewegen sich nicht - also musste Gott dem tönernen Adam den lebensspendenden "Odem" einblasen. An diesem "Odem" oder "Atem" erkannten die Menschen damals, ob ein Mensch lebte oder tot war. - Irritierend ist der Vers 20 im 1.Mose 3. Dort heißt es: "Und Adam hieß sein Weib Eva, darum dass sie eine Mutter ist aller Lebendigen." Pflanzen, Tiere und alle Menschen 'jenseits von Eden' stammten nicht von ihr. Offenbar meint der Verfasser mit dem Wort 'Lebendigen' nur die Menschen, welche über Adam und Eva mit Gott im Kontakt standen. Insofern ist der lebendige Odem mehr als nur eine Kraft, welche irdisches Leben ermöglicht. Er ist außerdem Gottes Geist, der es Adam ermöglichte, mit seinem Schöpfer zu sprechen. In diesem Sinne wurde Adam im Bilde Gottes geschaffen. (Siehe den folgenden Abschnitt!) - Das Menschenbild der Bibel scheint mithin ein anderes zu sein als das der Evolutionsbiologen, welche handwerkliche Arbeit und die Sprache als definierendes Kennzeichen eines Menschen ansehen sowie ein großes Gehirnvolumen und eben den aufrechten Gang.
Allerdings haben Wissenschaftler der Archeologie mittlerweile dazugelernt: Wenn sie ein Skelett finden, von dem sie nicht sagen können, ob es zu einem Tier oder einem Menschen gehörte, dann suchen sie nach Grabbeilagen. Finden sie religiöse Symbole, dann glauben sie, das Skelett eines Menschen gefunden zu haben, andernfalls das eines Tieres.

Jesus ist historisch. Aber es gibt keine naturwissenschaftlichen Belege dafür, dass er ein vollkommener Mensch war, den Gott durch den Heiligen Geist zeugte. Auf der anderen Seite kann man auch nicht beweisen, dass Jesus unvollkommen war, denn bei aller Beurteilung seines Lebens legen wir immer unseren unvollkommenen Maßstab zugrunde. Er war ein außergewöhnlicher Mensch. Er heilte viele Kranke und erweckte mehrere Menschen vom Tode. Er selber ist nach dem Zeugnis von etwa 500 Zeitgenossen von den Toten auferstanden. Die Aussage: "Jesus war ein vollkommener Mensch, den Gott durch den Heiligen Geist entstehen ließ", ist ein Glaubensdogma. Die Geschichtswissenschaft wie die Naturwissenschaften können hierzu nicht Stellung beziehen. Ihre Methoden greifen hier nicht. Ebenso können uns die Naturwissenschaften nicht sagen, ob die Evolution zu höheren Lebensformen bei einem vorgeschichtlichen Adam aufgehört hat, ob sie bei Jesus endete oder ob sie überhaupt jemals stattgefunden hat. Eine Evolution zu einer höherer Intelligenz konnte jedenfalls in historischer Zeit nicht beobachtet werden.

Dennoch sollte religiöse Menschen die empirisch gesicherten Ergebnisse, die eine Höherentwicklung des Lebens im Mutterleib nachweisen, einfach einmal ernst nehmen. Immerhin wird mit diesen Erkenntnissen seit etwa 100 Jahren erfolgreich Evolutionswissenschaft betrieben. Evolutionstheorien werden als Arbeitshypothese verwandt, denen wir viele Fortschritte in der Biologie und Medizin zu verdanken haben.- Doch eine Höherentwicklung von Wissenschaftlern noch nicht beobachtet worden. Von selbst entsteht sioe sicherlich nicht, es sei denn der Schöpfer des All habe sie gelenkt. Außerdem gibt es keine Hinweise dafür, dass die ersten Menschen weniger intelligent waren als wir heute. Wenn wir die Geschichte der Fordbewegungsmittel und der Waffen betrachten, dann mag der Eindruck entstehen, der Mensch wärde sich von Jahrhundert zu Jahrhundert höher entwickeln. Die immer besseren Hilfsmittel und ihre fortwährende Weiterentwichlung lassen uns das mitunter glauben. Diese Folgerung halte ich jedoch nicht für zwingend. Die Menschheit war zu allen Zeiten intelligent. In ihren Anfängen fehlten lediglich die äußeren Bedingungen für eine technisch-wissenschaftliche Hochkultur, so wie wir sie heute vorliegen haben. Auch konnten die Menschen nicht auf die uns heute bekannten Werkstoffe zugreifen, weil diese noch nicht entdeckt worden waren. Außerdem war die allgemeine Schulbildung noch nicht eingeführt und die Kommunikationsmittel, die uns heute zur Verfügung stehen, waren unbekannt. Doch Bauwerke und Schriften der Antike verraten uns jedoch, dass gewisse kulturelle Zentren über ein hervorragendes "know-how" verfügten. Als Beispiel seien die "Elemente des Euklid" erwähnt, die vor Chr. Geburt im heutigen Mittelmeerraum enstanden sind. Sie leiten die Gesetze der zweidimensionalen Geometrie der Ebene vollständig her. Dieses Buch bedarf keiner Ergänzung. Die Gesetze des Euklit werden immernoch in den Schule der Neuzeit gelehrt, ebenso ihre Beweise, so wie sie Euklid uns überliefert hat.

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3. Wie kann man Leben und Tod evolutionsverträglich interpretieren?

Globale Betrachtungsweise

Wenn ein ewiges Leben des menschlichen Körpers vor dem Sündenfall Adams existiert hat, dann höchstwahrscheinlich nicht auf dieser Erde. Auch Mohammed konnte sich das nicht vorstellen. Daher lehrte er, Gott habe Adam und Eva nach ihrem Sündenfall aus dem Paradies auf diese Erde geworfen. Wenn allerdings ein Paradies mit ewig lebenden Geschöpfen auf dieser Erde vorgelegen haben sollte, dann kann dieses ewige Leben nur auf Hoffnung hin bestanden haben und zwar in dem Sinne, dass nach dem physischen Absterben des Leibes ein anderes Leben in einer anderen Lebensform hier oder auf einem anderen Planeten sich automatisch angeschlossen hätte. Denn eine charakteristische Eigenschaft des Schöpfergottes ist die Verwandlung - wie es uns die Natur in vielen Metamorphosen zeigt. Der Hinduismus trägt dieser Verwandlungsfähigkeit der Natur heute noch Rechnung, indem er von Wiedergeburten spricht.

Wenn wir also voraussetzen, es habe sich von Anfang an alles nur auf dieser Erde abgespielt, dann bleibt eigentlich nur die folgende Möglichkeit: Bis zum Sündenfall sind zwar Tiere und Menschen physisch gestorben aber die ganze Schöpfung befand sich in einer kindlichen Unschuld und besaß daher ein ewiges Leben auf Hoffnung. Diese Unschuld ging zu Ende, als sich ein Wesen durch Gottes Wirken entwickelte, dass in der Lage war, mit ihm eine persönliche Beziehung einzugehen. Die Bibel nennt dieses Wesen "Adam". Dieser Adam sprach mit seinem Schöpfer und konnte daher von ihm Anweisungen empfangen. Solange er diese befolgte, war die Beziehung nicht gestört. Erst als er gegen göttliches Gebot handelte, kam es zum Bruch. Die Folge war der Verlust der "Metamorphose", der Verwandlung des irdischen Lebens in ein anschließendes ewiges Leben in einer anderen Form.

Adam wird beschrieben als erstes Wesen, das eine partnerschaftliche Beziehung zu seinem Schöpfer eingehen konnte und daher in gewisser Weise vollkommen war. Bei dieser Sichtweise ist auch zu erklären, warum Adams ältester Sohn Kain Angst hatte, in der Fremde erschlagen zu werden. Offenbar lebten dort gottlose Wesen, die nicht seine Geschwister waren. Aus ihrer Mitte wählt er eine Frau (1.Mose 4;16+17).

Dem modernen Menschen fällt es sicherlich schwer einzusehen, dass der Sündenfall eine Folge der Höherentwicklung sein könnte. Er verbindet Intelligenz mit "moralisch gut" und Dummheit mit "moralisch schlecht" und in dieses Bild scheint die oben beschriebene Entwicklung zum Sündenfall  nicht zu passen. Aber überlegen wir doch einmal, welche Menschen der Welt den größten Schaden zufügt haben. Waren das geistig behinderte und dumme Leute, oder waren es intelligente Psychopathen? Zu schlimmen Gemeinheiten gehört eben auch ein gewisses Maß an Intelligenz. Nach Intelligenz und Wissen strebt aber der Mensch. Das wird im Paradis klar, denn die beiden Menschen wollen unbedigt vom "Baum der Erkenntnis" essen - um zu sein wie Gott!

Jesus hat diesen durch Größenwahn entstandenen Verlust wieder ausgeglichen, indem er gehorsam war bis zum Kreuzestod. Auch er hatte wie Adam eine persönliche Beziehung zu Gott. Diese zerbrach aber nicht. Im Gegenteil, sie wurde zu einer vollkommenen Beziehung, weil Jesus selber göttlicher Natur war. Jesus hat nun dieses durch Adam verlorengegangene, nachirdische, ewige Leben für alle Menschen zurückgewonnen.

Die Geschichte zeigt uns zwei Naturen, ja sogar zwei verschiedene Schöpfungen, die erste, die natürliche, welche durch Evolution entstand. Sie hat versagt. Die zweite Natur wurde direkt durch den Heiligen Geist Gottes in den Leib der Jungfrau Maria gelegt. Diese Natur hat uns Rettung gebracht.

Subjektivistisch Betrachtungsweise

Der ev. Theologe Bultmann hat versucht, die Erlösungstheologie völlig subjektivistisch zu interpretieren: In jedem Menschen ist eine Adam-Natur, die von Trieben bestimmt die göttlichen Moralvorschriften missachtet. Sie entstand durch die Evolution und wird definiert über unsere Gene und unseren erworbenen Eigenschaften.

Doch da gibt es noch eine andere Natur, welche der Heilige Geist Gottes bei der Wiedergeburt in unsere Herzen legt - vergleichbar mit einer Christusgeburt in unseren Herzen. Diese Natur widerstrebt der alten Natur, welche nach ihren Lüsten lebt. Durch diesen neuen Geist befähigt Christus uns, die alte Natur  zu überwinden, um eine Jesus-Natur zu entwickeln, die von Gott akzeptiert und mit dem ewigen Leben belohnt wird. "Wie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle Leben."( 1.Korinther 15;22 ) Paulus erläutert das im Römer 8;5,6: Denn wer von eigenen Begehren bestimmt wird, trachtet nach dem, was unsere selbstsüchtige Art will; wer aber vom Geiste Gottes bestimmt wird, trachtet nach dem, was Gott will. Denn das Trachten des menschlichen Eigenwillens bringt den Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden.

Dieses bedeutet letztendlich:  Die Adam-Natur des Menschen stirbt, seine Christus-Natur wird leben. Es gilt, was die Dichterin Eleonore von Reuß chrieb:  "Alles, wie schön auch, wird einmal vergehen. Nur, was getan wird aus Liebe zu Jesus, hat allein Wert und bleibt ewig bestehen."

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4. Berührungspunkte zwischen Schöpfungsberichten und der Entwicklungslehre

1.Schöpfungsbericht

Den ersten Schöpfungsbericht der Bibel erstreckt sich von Genesis 1 bis zum Vers 4 von Genesis 2.

Wenn man diesen Bericht modern auslegt widerspricht er keinesfalls moderner Evolutionsforschung, soweit diese auf seriösen Forschungsergebnissen beruht. Zum Beispiel hat man in der untersten Stufe des Erdneuzeitalters, des Kambriums, eine explosionsartige Fortentwicklung entdeckt. Vor diesem Ereignis gibt es nur schleimartige Bakterien, danach entdeckt man eine Vielzahl von verhältnismäßig hoch entwickelten Meerestieren. Man spricht daher von der kambrischen Explosion. Dieses Ereignis erinnert sehr stark an einen Schöpfungsakten Gottes, der in der Bibel beschrieben wird:

1.Mose 1, 20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.

Außerdem schildert der erste Schöpfungsbericht(1.Mose 1;1), der auch das Erschaffen der Pflanzen und Tiere beschreibt, die Entwicklung des Lebens evolutionskonform: Zuerst wurden das Leben im Meer, dann Pflanzen und Landtiere und schließlich der Mensch geschaffen. Erstaunlich dabei ist, dass zu dem Zeitpunkt, als dieser Schöpfungsbericht niedergeschrieben wurde, keinerlei wissenschaftliche Belege für diese richtige Reihenfolge vorlagen.

2.Schöpfungsbericht

Er beginnt mit dem 5. Vers von Genesis 2 und geht dann in die Heilsgeschichten der Glaubensväter Abraham, Isaak und Jakob über. Dieser Bericht trägt ganz am Anfang starke mythologische Züge. Da steht z.B. etwas vom Baum der Erkenntnis, der ewiges Leben verleiht, wenn man von seiner Frucht kostet. Allein dieser Abschnitt zeigt, dass es sich hier nicht um einen naturwissenschaftlichen Bericht handelt. Er ist wie ein Gleichnis zu lesen, aus dem man vieles lernen kann über das Verhalten des Menschen gegenüber seinem Schöpfer und den Umgang der Menschen untereinander.

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5. Berührungspunkte zwischen Astrophysik und Schöpfungsbehauptungen

Hebräer 11,3: "Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist." - Andere Übersetzungen, wie z.B. die englische ersetzen das "nichts" durch "das Unsichtbare", was mir treffender erscheint. Das letztere ist auch deshalb verständlich, da Gott nach Römer 1,20 "ein unsichtbares Wesen" besitzt.
Römer 1,20: "Gottes unsichtbares Wesen ist erkannt in seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben."

Früher meinten die Astrophysiker, das Weltall habe schon seit Ewigkeiten her seinen jetzigen Bestand gehabt. Durch den Nachweis der Rotverschiebung (entspricht dem Dopplereffekt beim Schall) stellten sie später jedoch fest, dass die Himmelskörper auseinanderstreben. Sie müssen also einmal von einem gemeinsamen Ausgangspunkt ausgegangen sein. So kam man auf den sog Urknall. Die Schöpfung hatte also einen Anfang oder eine "Singularität", wie es die Physiker bisweilen nennen. "Die Einsteinschen Feldgleichungen führen zu dem selben Schluss: Am Anfang gabe es weder Raum noch Zeit, sondern Raum, Zeit und Materie sind est mit dem Urknall entstanden." # (S. 134-137)
Die moderne Astrophysik bestätigt mithin die Aussagen der Bibel. Die moderne Physik unterstützt auch die andere Behauptung der heiligen Schrift, dass das Sichtbare aus dem Unsichtbaren entstanden ist.. Vor dem Urknall gab es nämlich keine sichtbare Materie. In einem Zentrum des Universums bestand lediglich eine hohe Konzentration von unsichtbarer Energie, ähnlich dessen, was wir heute in einem "Schwarzen Loch" vermuten: Mächtige Gravitationsfelder durchsetzt von elektromagnetischer Strahlungsenergie und anderen unsichtbaren Kräften, unvorstellbarer Größenordnungen. Durch eine gigantische Explosion, "Big Bang" genannt, entstand dadurch sichtbare Materie, Materie und Antimaterie zugleich. Die sichtbare Materie bildet den für uns heute sichtbaren Kosmos. Der Antimaterie sind die Wissenschaftler auf der Spur. Sie scheint verschwunden zu sein. Eines ist wissenschaftlich belegt: Materie und die dazu gehörige Antimaterie würden sich gegenseitig auslöschen und wieder zu unsichtbarer Energie zerstrahlen. Also die sichtbare Materie des Alls entstand aus unsichtbarer Energie. Der Hebräerbriefschreiber konnte das vor fast 2000 Jahren aus der damals bekannten Weltschau nicht entnehmen. Aber der Heilige Geist Gottes gab ihm diese Weisheit ein.

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Irrsinn der Höherentwicklung durch Zufall und Auslese

Nach der Entwicklungstheorie Darwins hat sich der Mensch durch Mutationen und Auslese höherentwickelt. Für Theologen stellt sich die Frage: "Wer hat die Mutation bewirkt und wer die Auslese?"

Die Mutation:

Die Natur bewirkt die Mutationen durch Höhenstrahlung, Temperaturschock oder chemische Mittel. Für letztere ist der Mensch weitgehend verantwortlich. Was bewirken diese Mutationen? Nun sie zerstören die Erbanlagen. Es sind mittlerweile etwa tausend Syndrome bekannt, die in der Regel auf Mutationen von Genen beruhen. Fast alle führen zu Nachteilen und verkürzen das Leben des Geschädigten. Nur wenige verändern ohne Schaden das Erbgut wie z.B. die Mutation, welche im Ruhrgebiet aus einem weißen Kohlweißling einen schwarzen machte. Sie rief einen scheinbaren Vorteil hervor, weil damals die Häuser im Ruhrgebiet noch schwarz waren, was dem Schmetterling eine bessere Tarnung gab. Es ist keine Mutation bekannt , welche einen echten Vorteil gebracht hätte. Das ist auch nicht verwunderlich, denn das Erbgut ist ein höchst komplizierte Struktur. Ein Photon, das wie eine Kanonenkugel dort einschlägt, wird höchstwahrscheinlich diese Struktur nicht verbessern können, es sei denn ein göttlicher Schöpfer hat es als Operationsskalpell benutzt. Er müßte es schon wie ein genialer Billardspieler so placiert haben, dass der Aufbau des Gens dadurch verbessert würde. Sicher hat er noch andere Möglichkeiten. Aber ohne sein Eingreifen ist eine Weiterentwicklung des Lebens nicht denkbar - auch nicht nach Millionen von Jahren! Nur Narren meinen das. Dass kommt daher, weil sie nicht bereit sind , Gott die Ehre zu geben, ihre Sünden ihm zu bekennen und seine Gebote zu halten, welche der HEILIGE GEIST in ihr Gewissen geschrieben hat.

Die Auslese:

Die Natur sollte laut Darwin die optimale Mutation auswählen. Sie wäre damit aber überfordert. Sie kann höchstens eine Anpassung an ihre Lebensvorgänge bewirken - aber auf keinen Fall eine Höherentwicklung, denn diese würde ja über sie selbst hinausgreifen. Der Mensch als Krone der Schöpfung steht ja weit über allen anderen Geschöpfen und damit auch über die ihm umgebenden Natur. Diese kann ihn dann nicht höher entwickeln! Man könnte den Entwicklungsvorgang mit einer Beförderung im Berufsleben vergleichen. Nur ein Vorgesetzter, der im Range höher steht als der zu Befördernde, kann diesen Akt vornehmen aber niemals ein Untergebener. Ebenso kann die vom Menschen beherrschte Natur, die weit unter ihm steht, ihn nicht höher befördern im Sinne der Entwicklungslehre.Werner Gitt vergleicht den Gedanken, dass die Natur höherentwickelt, mit dem Versuch eines Kapitäns, nach einer Orientierungsmarke zu segeln, die er auf dem Bug seines Schiffes angebracht hat. Einen anderen Vergleich hörte ich von einem Laienprediger. Er verglich einmal diese Darwinistische Selbstorganisation mit einer Geschichte des Lügenbarons von Münchhausen, in der dieser erzählt, er habe sich selbst an seinem eigenen Schopf aus dem Sumpfe gezogen. Hält sich denn Gott in der Natur verborgen? Vielleicht, aber die Betonung sollte auf verborgen liegen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom "Deos obscurus". Ein in der Natur oder im All verborgener Schöpfer, dem kein Programmierer das Wasser reichen kann, muss nach einem genialen Plan das Leben entwickelt haben. - Außerdem haben neuere Untersuchungen der Evolutionswissenschaft ergeben, dass manche Bereiche des Genoms einer Zelle gehindert werden zu mutieren, während in anderen Bereichen der DNS Erbsprünge gehäuft auftreten. Mutationen sind also nicht zufällig! (S.117*****) Daher spricht Joachim Bauer in seinem Buch "DAS KOOPERATIVE GEN" von der Evolution als einen kreativen Prozess.

Entwicklung nach Plan:

Die moderne Entwicklungslehre sieht eine Fortentwicklung des Lebens durch sog. Erbsprünge gegeben. Die Erbanlagen eines Lebwesens befinden sich in den Genen der Chromosomen, die in jedem Zellkern seines Körpers enthalten sind. Durch Strahlung, Chemikalien oder Temperaturschocks können diese Gene verändert werden. Man spricht dann von Mutationen, die rein zufällig und mit statistischer Wahrscheinlichkeit auftreten. Durch Auslese der Natur setzen sich die günstigen Mutationen gegenüber den ungünstigen durch. Damit ist aber nur die Anpassung  an die natürlichen Gegebenheiten erklärt, jedoch nicht die Höherentwicklung der Individuen. Zur letzteren sagt Pascal Jordan folgendes: (* S.335/336) : "Es ist ja oft von Biologen hervorgehoben worden, dass z. B. die explosive Entfaltung der plazentalen Säugetiere seit Beginn des Tertiärs es unglaubhaft machen, dass das Zusammenspiel der Selektion mit rein 'zufällig', nicht zweckgerichtet bestimmten Mutationen hätte ausreichen können, diese Entwicklung zu ermöglichen; ...Bei der Fliege Drosophila mit ihren etwa 10 000 verschiedenen Genen müßte ein vollständiges Museum aller mutierten Formen schon dann 2 hoch 10 000 (oder ungefähr 10 hoch 3000 ) Stücke umfassen, wenn nur je zwei verschiedene Formen (Allele) für jedes Gen zugelassen würden. Aber diese Erwägung ist abwegig, weil die Zahl der in dieser Weise berechneten Möglichkeiten gar nichts zu tun hat mit der Zahl der in der Entwicklungslehre verfügbar gewesenen Mutationen. Wenn das Weltall - wofür ja vieles spricht - tatsächlich endlich ist, in der dann für wahrscheinlich zu haltenden Größenordnung , so enthält das Weltall nicht Materie genug, um mehr als einen winzigen Bruchteil des gedachten Museums (Anzahl der Mutanten) zu verwirklichen.." Ähnlich argumentiert der Leiter der Datenverarbeitung und Direktor der Technisch-physikalischen Bundesanstalt Professor Gitt in seinem Buch "Schuf Gott durch Evolution?". Also: Eine rein zufällige Höherentwicklung des Lebens durch Mutation und Auslese ist nicht denkbar. Der Evolutionsprozess durch Mutationen muß folglich gesteuert worden sein durch eine planende Intelligenz. Im Zeitalter des Radios, Fernsehers, Internets und Handys dürfte es nicht allzu schwer fallen, sich vorzustellen, wie diese Steuerungen wohl geschehen sein könnten und wie sie vielleicht immer noch geschehen werden: Es sind auf jeden Fall Genmanipulation, die besser sind, als sie der Mensch selbst in Zukunft je durchführen wird.

Das hochentwickelte Gehirn existierte vor der Entwicklung der Technik

Wenn wir griechische oder lateinische Schriften lesen, die vor mehr als 2000 Jahren geschaffen wurden, dann können wir uns des Eindruckes nicht erwehren, das ihre Verfasser genauso intelligent waren wie wir heute. Auf der anderen Seite wäre auch eine technische Entwicklung, wie wir sie in den letzten 200 Jahren erlebt haben, nicht möglich gewesen, wenn unser menschliches Gehirn sich parallel zur Technik entwickelt hätte. Nein, diese exlosionsähnliche Entwicklung war nur möglich, weil unser Gehirn schon zuvor hochentwickelt war.

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Das Paradies

1. der Juden und Christen

Im Zentrum des fruchtbaren Halbmondes, am Euphrat und Tigris,  haben vor etwa 10 000 Jahren paradiesische Verhältnisse geherrscht. Hier wuchs Getreide, das sehr nahrhaft war und außerdem effektiv angebaut werden konnte. Schafe und Ziegen wurden domestiziert. Ackerbau und Viehzucht verschafften den Bewohnern einen bedeutenden Vorzug vor anderen Kulturen der Erde. Hier entstand das erste "Weltreich", das Reich des Sargon von Akkad, den die Bibel Nimrod nennt. Die anderen lebten "jenseits von Eden". (Dort, wo es Kain hernach hintrieb.)

Aus diesem Lande kam auch der Glaubensvater Abraham, nämlich aus Ur am unteren Euphrat. Im Urstromtal von Euphrat und Tigris lebten auch die Juden in ihrer siebzigjährigen, babylonischer Gefangenschaft. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Schöpfungsbericht der Bibel das Paradies dieses Landes beschreibt. Dem biblischen Schöpfungsbericht diente höchstwahrscheinlich das babylonische "Enuma elisch" als Vorlage, das älter ist als der Schöpfungsbericht der Bibel. Diese babylonische Quelle wurde aber überarbeitet, sodass aus einem polytheistischen Mythos ein monotheistischer wurde. Vielleicht hat diesen schon Abraham aus Ur mitgebracht. Ur war ja nicht ohne Glauben an Gott gewesen, hatte sich aber immer mehr von ihm entfernt. Daher befahl Gott Abraham, dieses Land zu verlassen.

Gottlosigkeit führte auch zum Raubbau an der Natur. So wurde dieses fruchtbare Landstreifen zur Wüste, so wie sie sich heute im Irak präsentiert. Die Kultur verfiel. Die Menschen flohen aus Eden - nicht nur Abraham. Sie zogen mit ihrem Saatgut und den Kleintierherden längs des Breitengrades nach Osten und nach Westen, dort wo sie ähnliche klimatische Verhältnisse vorfanden. So entstanden im Osten Kulturen in Indien (Indogermanische Völkerwanderung) und China, im Westen hingegen in Griechenland, Ägypten, Italien und schließlich in den anderen Teilen Westeuropas. Schließlich setzte sich die Völkerwanderung über die Beringstrasse fort. Es wanderten mongolische Stämme nach Nord- und Südamerika ein. Per Schiff folgten Europäer, um in Nordamerika unter ähnlichen klimatischen Voraussetzungen die momentan dominierende Kultur zu schaffen.

Dieser fruchtbare Gürtel, der längs unseres Breitengrades auf der Nordhalbkugel die Erde umläuft, sollte ein zweites Eden werden. Leider machen die Menschen hier denselben Fehler wie ihre Ahnen in Eden. Sie betreiben Raubbau an der Natur. Die Bibel kann uns zeigen, wie wir ihn verhindern können. Die Wissenschaft allein schafft es nicht. Sie ist nur ein Instrument oder Werkzeug, das gesteuert werden will. Christliche Nächstenliebe gegenüber kommenden Generationen kann uns helfen, wissenschaftliche Forschung in die richtigen Bahnen zu lenken.

Was sagt uns die Geschichte von Adam und Eva heute?

In der Urzeit schufen Menschen ihre Götter nach ihrem Bilde, in menschlicher Gestalt. Sie fertigten sie aus Ton, das sie anschließend brannten. Der Schreiber dieser Geschichte wurde von Gott dazu inspiriert, diese falschen Vorstellungen zu korrigieren: Nicht der Mensch schaffe Gott nach seinem Bilde - sondern Gott schuf den Menschen nach seinem eigenen Bilde. Er nahm Erde und formte sie. Dann bließ er den lebenspendenen Odem ein. Damit steht der Mensch höher als die toten Götter, aber immernoch unter dem Schöpfer.
Welche Bedeutung hat der Baum des Lebens? - An dieser Stelle merkt man ganz deutlich, dass die Adam-Eva-Geschichte keinen naturwissenschaftlichen Bericht darstellt. - Dieser Baum besitzt einen gleichnishaften Charakter: Heilkräuter und Heilbäume waren die Apotheken des Altertums. Auch heute noch greift man auf Heilpflanzen zurück. Sie können zwar nicht das ewige Leben spenden, aber das irdische verlängern. Ich selber profitieren vom Extrakt aus den Blättern des Gingobaumes.
Wie schön, wenn es nur diesen einzigen "Wunderbaum" im Paradiese gegeben hätte, möchte man sagen!
Nun, dann hätte der Mensch keine Entscheidungsfreiheit besessen. Gott hätte durch ihm einen Roboter geschaffen, der immer das getan hätte, was der Herr wollte. Nur, wenn eine Alternative angeboten wird, kann man von Freiheit sprechen. Diese Alternative ist der "Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen". Er wird mit einem Verbot belegt. Aber der Mensch wollte sein wie Gott, alles wissen, alles können. Das war früher so und so ist es noch heute. Einige nehmen Heroin, um eine sog. Bewußtseinserweiterung zu erleben. Das ist auch ein pflanzliches Erzeugnis. Nach seiner Einnahme über längere Zeit weiß der Abhängige, dass die Droge böse ist und nicht gut.Leider sterben viele darüber hinweg! Beim Streben nach höherer Erkenntnis, nach Macht und nach Gottesgleichheit hat der Mensch seine Unschuld verloren und damit auch sein Leben im Paradies!

2. der Moslems

All die Schwierigkeiten, die wir mit dem Paradies und dem Sündenfall haben, die quälen keinen Moslem. Mohammed lehrte nämlich, dass Adam und Eva nach ihrer Ausweisung aus dem Paradies auf unsere Erde geworfen wurden. Zuvor waren sie im Himmel vollkommen gewesen, sündlos mit ewigem Leben belohnt. Hernach litten sie unter den lebenszerstörenden Bedingungen dieser Erde. Auf diese Weise wäre auch zu erklären, warum die ersten Menschen fast tausend Jahre alt wurden. Ihre Gene waren eben noch verhältnismäßig robust.
Bei dieser Theorie stört nicht, dass der Tod schon vor dem Erscheinen der Menschen auf unserem Planeten herrschte. Es handelte sich ja dabei um den Tod der Tiere, welchen keine Heilserwartung zugesprochen wird und die demnach auch keiner Erlösung bedürfen. - Nach christlicher Heilserwartung soll jedoch die ganze Schöpfung erlöst werden.

Ein Wort zum Trost!

Das Hohelied der Liebe (1.Korinther 13,1-13):
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen 3 und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Glaube ist mehr als Wissen:

Ein Ungläubiger: Das Leben ist ein wandelnder Schatten, ein Spieler, der auf der Bühne eine Stunde lang hin- und herläuft, und von dem man nichts hernach mehr hört. Es ist eine Geschichte, erzählt von einem Idioten, voller Getöse und Wildheit, welche aber völlig bedeutungslos ist. ("Macbeth" im gleichnamigen Roman von William Shakespeare)

Ein Gläubiger: Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der Herr, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt den Müden Kraft und Stärke genug den Unvermögenden. Die Knaben werden müde und matt und die Jünglinge fallen. Aber die auf den Herrn hoffen, erhalten neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." (Jesaja 40 ; 28 - 31 , Altes Testament der revidierten deutschen Scofield Bibel )

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Der Darvinismus:

Darvin und mit ihm die meisten Evolutionisten erklären die Höherentwicklung der Geschöpfe durch Mutation und Selektion der Natur. Diese Letztere aber ist ein Teil der Schöpfung und damit selbst ein Geschöpf im weiteren Sinne. Nicht die Evolutionstheorie an sich, als eine Theorie der fließende Höherentwicklung, ist eine unchristlich Theorie, sondern die Behauptung, die Natur sei für die Höherentwicklung verantwortlich! Deshalb hat Darvins Frau ihrem Manne mit Recht vorgeworfen, er nenne an keiner Stelle seiner Theorie den Namen Gottes. Nun läßt sich einwenden, Gott könne man in der Naturforschung nicht erkennen.– Das ist aber kein Grund, ihn zu verleugnen! Wie schön wäre es, wenn Wissenschaftler einmal bekennen würden: "Wir können Gott bei unseren Forschungen nicht entdecken. Auch sein Wirken bleibt uns verborgen." - Allein in Anbetracht der Komplexität des menschlichen Lebens wirken die Versuche der Darvinisten für die Erklärung der Höherentwicklung geradezu lächerlich.Schade, dass Darvin sein Medizinstudium abgebrochen hat. Andernfalls wäre ihm vielleicht dieses später selber klar geworden! (***)

Erschaffung Jesu

Der vollkommene Schöpfergott kann nicht nur die Evolution steuern, sondern musste diese bei der Erschaffung seines Sohnes Jesus Christus sogar selber vornehmen! Voraussetzung ist allerdings, dass wir Jesus als vollkommenen Menschen ansehen. Maria war nicht vollkommen. Ihre Gene waren mithin defizitär. Bevor sie Jesus empfangen konnte, war es nötig, ihre Eizelle, die den Herrn hervorbringen sollte, umzugestalten. Schon jedes aufgeklärte Kind weiß heute, wie die Entwicklung eines Babies verläuft. Die Erbträger, die sog Chromosomen, welche in einer normalen Körperzelle paarweise auftreten, werden getrennt, wenn eine weibliche Eizelle entsteht. In dieser ist mithin jeder Erbträger nur einmal vorhanden. Die männliche Samenzelle komplementiert die Chromosomenpaare wieder, wenn diese die Eizelle befruchtet. Dann teilt sich diese befruchtete Zelle fortwährend. Verschiedene Körperzellen entstehen, jede gemäß der Funktion, die sie später im Neugeborenen übernehmen soll. Diese geschied so lange, bis ein vollständiger Mensch entstanden ist.
Der Schöpfer der Vollkommenheit wird also zunächst die Eizelle, aus welcher unser Herr entstehen sollte, von ihren Defiziten befreit haben. Dann musste er ein vollkommenes männliches Komplement erzeugen, dass die Eizelle zu einem vollkommenen Menschen werden ließ. Wie er dieses alles schaffte, wird uns Menschen wahrscheinlich für immer verborgen bleiben – auch der amerikanischen NSA!  Wir werden solche Dinge erst recht nicht nachmachen können. Wir vermögen zwar Ton, Bilder, Filme und bald auch dreidimensionale Hollogramme mit Hilfe elektromagnetischer Wellen zu übertragen, aber Leben haben wir bisher nicht erzeugen können.  Doch der allmächtige Schöpfer und Erhalter des Lebens hat mit der Erzeugung vollkommenen Lebens sicherlich keine Probleme!
Auch die Erschaffung Adams und Evas mag ähnlich verlaufen sein wie die Geburt Jesu. Wir moderne Menschen verstehen die Adam-Eva-Schöpfungsgeschichte daher nicht als naturwissenschaftliche Darstellung, sondern als Mythos, der gleichnishaft die Menschwerdung darstellt.  Damit Menschen jeder Generation, auch die der prähistorischen Zeit, welche noch nicht über unsere heutigen medizinischen und biologischen Kenntnisse verfügten, etwas aus dieser Schöpfungsgeschichte lernen können, wurde sie in dieser wunderbaren und lehrreichen Gestalt verfasst!

11.07.2013 Kk

 

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Evolution der Programme

Am Anfang der Informationswissenschaften wurden maschinennahe Programmiersprachen entwickelt, wie zum Beispiel C und Assembler. Einige Scripte jener Sprachen setze man zu mächtigen Befehlen sog Hochsprachen zusammen. Aus einfachen Maschinensprachen entwickelten sich also komplizierte Compiler und Interpreter. So vollzog sich eine Evolution der Programme.
Programmierern könnten allein mit maschinennahen Sprachen aus den Anfängen der Programmierkunst heutzutage keine konfortablen Programme erstellen, wie z.B. moderne Textverarbeitungen, dynamische Internetseiten oder Programme für Konstruktionen oder Statik. Daher wurden mit Hilfe jener frühen Compiler Hochsprachen entwickelt, die Kommandos aufweisen, welche solche Programme erzeugen können. PHP, MSQL oder C++ sind solche Hochsprachen, um nur einige zu nennen. Sie verwenden Programmteile der ersten maschinennahen Sprachen, Assembler- und C-Routinen oder Befehle des Betriebssystems. Uns stehen heute Programme im Internet zur Verfügung, über die wir Bestellungen aufgeben und in naher Zukunft sogar Verträge abschließen werden. Bald werden Programmierer diese Programme sogar über Funk, ohne direkten Kabelkontakt, auf dem Server ihres Internetanbieters erstellen können.

Was hat das mit der Evolution des Lebens zu tun, werden Sie vielleicht fragen?

Nun, wenn wir Menschen Programme über Funk entwickeln können, dann wird unser Schöpfer sicherlich die Fähigkeit besitzen, auf ähnliche Weise das Leben auf unserer Erde zu beeinflussen. Wenn wir Programme über Funk immer weiter entwickeln, dann wird Gott, der Herr, das irdische Leben in ähnlicher Weise immer komplexer gestalten können. Das Programmieren über Funk ist verschlüsselbar, so dass selbst der amerikanischen Geheimdienst nicht in der Lage sein wird, den Code aufzubrechen. Wieviel mehr wird Gott, der Schöpfer Himmels und der Erden, in der Lage sein, seine Evolution vor uns zu verbergen. - Doch ohne einen genialen "Programmierer des Lebens" ist eine Höherentwicklung der irdischen Wesen nicht einleuchtend!

Wenn Wissenschaftler davon Sprechen, dass die Natur uns geschaffen habe, dann ist das eine schwammige Aussage! Wer oder was ist die Natur? Zutreffender wäre es meiner Meinung nach, vom Schöpfer zu sprechen, der in der Natur wirkt!

27.09.2011 Kk

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Quellen:

  (*) Werner Gitt; "Schuf Gott durch Evolution?" Christliche Literatur-Verbreitung e.V. Bielefeld (CLV)
(**) Albrecht Kellner: "Expedition zum Ursprung" Brockhaus-Verlag 3.Auflage 2012
(***) Charles Darwin: "Die Entstehung der Arten" NIKOL-Verlag, Hamburg, 2008
(****) Bernhard Kegel: "Epigenetik, Wie Erfahrungen vererbt werden" DUMONT Verlag Köln, 3.Auflage 2010
(*****) Joachim Bauer: "Das kooperative Gen, Evolution als kreativer Prozess" Wilhelm Heyne Verlag München 3. Auflage 2010