Asyl

Zur Startseite

Die Goldene Horde und der Flüchtlingsstrom

Im 13. und 14 Jahrhundert drangen die Mongolen unter ihren Khanen in Osteuropa ein. Die Goldene Horde kam, um zu erobern und zu rauben. Dabei nahmen sie ihren eigenen Tod billigend in Kauf. Sie waren auf ihren schnellen Pferden leicht gepanzert. Ihre Säbel, sowie Pfeil und Bogen bildeten ihre Waffen. Die schwerfälligen Ritterheere Europas hatten ihnen zunächst wenig entgegen zu setzen.
Wie ist es mit den gegenwärtigen Eindringlingen? Es sind nicht mehr feindliche Heere, sondern Nordafrikaner, Syrer usw. und Leute aus armen europäischen Ländern. Ihre Waffen sind Paragraphen unserer Verfassung. Ähnlich wie die Mongolen damals, so nehmen auch sie während ihrer Invasion den eigenen Tod billigend in Kauf. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Ersteren während des Kampfgeschehens fallen konnten und die Letzteren im Mittelmeer ertrinken können. Die einen beraubten die mittelalterlichen Bewohner Europas, die anderen berauben die europäischen Sozialsysteme – wenn wir einmal von jenen absehen, welche berechtigterweise bei uns Asyl erhalten und gewillt sind, sich zu integrieren. Doch die stellten nicht immer die Mehrheit unter den Eindringlingen dar.
Die restlichen Einwanderer, welche sich unberechtigt hier aufhalten, werden wir in der Regel nicht wieder los. Es muss etwas geschehen, damit nur die Hilfe empfangen, welche aufgrund europäischer Gesetze dazu berechtigt sind. Ansonsten droht der Europäischen Union ein Auseinanderfallen.

Die Reichen

Im Lukas-Evangelium 18,18-27 finden wir die Geschichte vom Reichen Jüngling (bitte lesen).
Radikale Ausleger schließen aus dieser Bibelstelle, dass alle Reichen ihr Hab und Gut verkaufen sollten, um den Erlös der Kirche zu geben, die es dann an die Bedürftigen verteilt.
Um diese und andere vorschnellen Auslegungen entgegentreten zu können, sollten wir einmal den oben erwähnten Abschnitt aus der Heiligen Schrift genauer betrachten.

  1. Wer unter uns ist arm und wer ist reich?
  2. Was fordert Christus eigentlich von uns reichen Mitteleuropäern?
  3. Warum fordert Jesus gerade von diesem Jüngling solch ein Opfer?

 „Guter Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“ (V.19) und weiter „das habe ich alles gehalten von Jugend auf an.“ (V 21)

Nun zurück zur ersten Frage:
Es gibt unter uns Mitteleuropäer Arme, Reiche und Superreiche. Allerdings fällt uns die Definition dieser Repräsentanten sozialen Schichten sehr schwer. An welchem Maßstab sollten wir ihren Reichtum messen? Ein Sozialhilfeempfänger in Deutschland würde in einem armen Lande Afrikas oder im fernen Osten als reich angesehen werden.
Nun zur zweiten Frage:
Da wir verglichen mit den Flüchtlingen, die zw 2015 -2017 zu uns nach Deutschland kamen, alle reich sind, - die Flüchtlinge jedoch arm, sollte unsere christliche Nächstenliebe uns zur Aufnahme und Hilfe mahnen.
Nun zur dritten Frage:
Warum diese unbarmherzige erscheinende Forderung unseres Herrn an diesen vorbildlichen anmutenden Jüngling? Die Antwort dazu liegt meines Erachtens in der Art, wie der junge Mann auftritt: Der Jüngling will Leistungen für das Himmelreich erbringen. Aber zum Verzicht auf seinen Reichtum kann er sich nicht durchringen? Jedenfalls wendet er sich traurig ab. Er will sich das Ewige Leben praktisch verdienen. Er hat dafür bisher alle Gebote gehalten. - Christus führt den Jüngling daraufhin an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit, indem er ihn auffordert, alles den Armen zu geben, was er besitzt. Da fühlt sich jener überfordert und muss traurig aufgeben.
Schlussgedanken:
Das ewige Leben wird uns geschenkt werden, wenn wir bereit sind Arme zu beschenken. Lasst uns unserer Verantwortung gerecht werden gegenüber den Armen, die bei uns Schutz suchen und gegenüber jenen, die in ihrem zerstörten Lande zurückbleiben mussten. Ansonsten könnten wir eines Tages vor der Himmelspforte stehen und die Worte hören: “Asyl wird nicht gewährt!“

___________________________________________________________________________________________________________________________

L'asile

Dans l'Evangile de Luc 18,18 à 27, nous trouvons l'histoire du jeune homme riche (s'il vous plaît lire).Les interprètes radicaux concluent de ce passage biblique que tous les riches devraient vendre leurs possessions pour donner les biens à l’église, qu’elle distribue ensuite aux nécessiteux. Afin de contrer l'interprétation prématuré et d'autres, examinons de plus près le passage de l'Écriture mentionné ci-dessus.
1. Qui parmi nous est pauvre et qui est riche?
2. Qu'est-ce que le Christ demande vraiment de nous Européens centraux?
3. Pourquoi Jésus demande-t-il un tel sacrifice à ce jeune homme?
„Un chef Juif demanda à Jesus:‘Bon maitre, que doit-je faire pour obtenir la vie éternelle? (V 19) et daprès „L’homme repondit:‘J’ai obéi à tous ces commandements depuis ma jeunesse.‘
Maintenant retour à la première question:
 Il y a parmi nous des Européens pauvres, riches et super riches. Cependant, la définition de ces représentants des classes sociales est très difficile pour nous. À quelle échelle devrions-nous mesurer leur richesse? Un bénéficiaire de l'aide sociale en Allemagne serait considéré comme riche dans un pays pauvre d'Afrique ou d'Extrême-Orient.
Maintenant à la deuxième question:
Puisque nous sommes tous riches comparés aux réfugiés qui sont venus en Allemagne entre 2015 et 2017, mais que les réfugiés sont pauvres, notre charité chrétienne devrait nous rappeler de les recevoir et de les aider.
Maintenant à la troisième question:
Pourquoi cette demande apparente sans merci de notre Seigneur à ce l'homme jeune de merite exemplaire? À mon avis, la réponse réside dans la manière dont le jeune homme apparaît: il veut merité  royaume des cieux. Mais il ne peut pas se séparer de sa richesse? En tout cas, il se détourne. Il a gardé tous les commandements jusqu'à présent. - Le Christ conduit alors le garçon à la limite de ses capacités par demandant à donner tout son biens aux pauvres.
Réflexions finales:
La vie éternelle nous sera donnée quand nous serons prêts à donner aux pauvres. Vivons notre responsabilité envers les pauvres qui cherchent refuge auprès de nous. Sinon, un jour, nous pourrions nous tenir devant la porte céleste et entendre les mots: "L’asile n’est pas accordé!"

10.05.19 Kk